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Kaufvideo
Erhältlich seit:
24.11.2006
USA 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12
Halle Berry
Benjamin Bratt
Sharon Stone
Regie: Jean-Christophe "Pitof" Comar
Warner Home Video Germany

Die Verkörperung von Comic-Heldinnen liegt Halle Berry: Nach der sexy Wetterhexe Storm in "X-Men" spielt die Oscar-Preisträgerin nun die sexy Supermieze Catwoman. Dabei steigert sie sich mit viel entblößter Haut und gestutzten Haaren voller Elan in ihre Rolle, was angesichts des federleichten Drehbuchs bisweilen eine recht erheiternde Wirkung hat. Hinter Michelle Pfeiffer, die für "Batmans Rückkehr" 1992 ins laszive Lacklederkostüm geschlüpft war, braucht sich diese Pussycat nicht zu verstecken.
Wie fast allen guten Superhelden eigen, ist das Alter Ego von Catwoman ein unscheinbares Menschlein, das von seiner Umwelt keinen Respekt erhält. Sie ist die unterdrückte Grafikdesignerin Patience Philips, die beim Kosmetikkonzern Hadere malocht. Mit zeltförmigen Klamotten und Minimal-Makeup wird sie als Mauerblümchen dargestellt, die sich weder gegen ihren unausstehlichen Boss (Lambert Wilson als eindimensionales Ekelpaket) noch gegen schlafraubende Nachbarn durchsetzen kann. Damit ist Schluss, als sie zufällig in Haderes Labor einem schrecklichen Firmengeheimnis auf die Spur kommt und daraufhin - vermeintlich - ermordet wird. Doch eine mystische Tempelkatze verleiht ihr neues Leben und katzengleiche Reflexe. Damit verändert sich nicht nur ihr bislang schüchternes Verhalten, sondern auch ihr Äußeres. Mit strategisch günstig zerfetztem Leder-Outfit, Katzenkäppchen-Maske, Diamantenkrallen und Peitsche lebt sie fortan ihre unterdrückte aggressive Natur und sexuelle Power (der US-Altersfreigabe von PG13 angebracht) aus. Außerdem gilt es herauszufinden, wer ihr den Mord von Haderes Wissenschaftler anhängen will und sich für ihr eigenes gewaltsames Ableben zu rächen.
Eine weitere Mitspielerin der ungeheuer campigen Comicadaption ist Sharon Stone, die als Catwomans eiskalte Widersacherin fungiert und beim obligatorischen Frauenfight ebenfalls ihre Krallen ausfährt. Benjamin Bratt als attraktiver Cop Tom Lone ist als Kater für einsame Stunden mit von der Partie. Er ist in Patience verliebt und braucht eine Weile, um festzustellen, dass es sich bei ihr und Catwoman, die ein leidenschaftliches Katz- und Mausspiel mit ihm treibt, um ein und dieselbe Person handelt.
Berry lässt sich ohne Rücksicht auf Verluste (da wird Thunfisch aus Dosen verschlungen oder auf allen Vieren herumgekrochen) vom französischen Regisseur Pitof ("Vidoqc") als erotisches Fantasyobjekt in Szene setzen. Ihre raubkatzenhafte Feminität wird over-the-top als Waffe einsetzt, doch der innere Konflikt ihrer Figur bezüglich ihrer dualistischen Natur, die sowohl aggressive als auch anschmiegsame Aspekte ihres Wesens zu vereinen versucht, wird lediglich als Grundidee angeschnitten. Dafür werden viele etwas veraltete, da in den Bewegungsabläufen abgehackt wirkende CGI-Effekte für die Actionaufnahmen eingesetzt, in denen Catwoman beispielsweise über Hochhausdächer hechtet.
Pitof, der auf lange Erfahrung im Bereich visueller Effekte (u.a. für "Delicatessen" und "Alien Resurrection") zurückblicken kann, ist offensichtlich ein eingefleischter Vertreter von Videospiel-Ästhetik. Dies schlägt sich in Stakkato-Schnitt, mehrfachen rasanten Kamerafahrten durch dunkle Stadtlandschaften und hämmerndem Synthesizer-Soundtrack nieder. Wer für Comicverfilmungen nicht allzu hohe Ansprüche hat, wird sich von diesem Fantasy/Komödien-Hybriden, der lange nicht so schlecht ist, wie im Vorfeld auf Fan-Websites vermeldet, kurzweilig unterhalten fühlen. ara.
Die schüchterne Grafikerin Patience Philips (HALLE BERRY) gerät im Kosmetikkonzern des despotischen George Hedare (LAMBERT WILSON) und seiner Frau, des kaltblütigen Supermodels Laurel (SHARON STONE), zwischen die Fronten eines tödlichen Komplotts. Wie durch ein Wunder wird Patience gerettet - und neu geboren: mit der extremen Wahrnehmungsfähigkeit und Agilität einer Katze. Ein kompliziertes Doppelleben beginnt: Als übermenschlich starke Catwoman beginnt sie ihren Rachefeldzug... Oscar-Preisträgerin Halle Berry schnurrt verführerisch und lässt ihre Peitsche knallen. Die ebenso Schlag-fertige wie elegante Catwoman landet mit katzenhafter Gewandtheit immer wieder auf ihren Pfoten, sie liebt Sushi und hasst Hunde - und auch ihre Gegner sollten sich vor ihr in Acht nehmen: Sie ist pure Action: Sie ist Catwoman!
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Halle Berry | als Patience Price/Catwoman | |
|---|---|---|---|
| Benjamin Bratt | als Tom Lone | ||
| Sharon Stone | als Laurel Hedare | ||
| Lambert Wilson | als Georges Hedare | ||
| Frances Conroy | als Orphelia Powers | ||
| Alex Borstein | als Sally | ||
| Michael Massee | als Armando | ||
| Byron Mann | als Wesley | ||
| Kim Smith | als Drina | ||
| Christopher Heyerdahl | als Rocker | ||
| Peter Wingfield | als Dr. Ivan Slavicky | ||
| Regie: | Jean-Christophe "Pitof" Comar | ||
| Buch: | John Rogers | ||
| John D. Brancato | |||
| Michael Ferris | |||
| Musik: | Klaus Badelt | ||
| Kamera: | Thierry Arbogast | ||
| Produzent: | Denise Di Novi | ||
| Edward L. McDonnell | |||
Catwoman in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Dokumentation, Behind the Scenes, Entfallene Szenen, US-Kinotrailer
Star
Halle Berry
Als sie im geblümten, teils transparenten Chiffon-Kleid 2002 den Oscar als Beste Weibliche Hauptdarstellerin in Empfang nahm, überzog sie...
Star
Benjamin Bratt
Er war der Geliebte von Madonna, wurde von Sandra Bullock auf die Matte gelegt und stürzte auf dem Mars ab. Gut aussehend und mit dem...
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