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Center Stage

Tanzfilm um ein junges Mädchen, das ein Stipendium für eine renommierte New Yorker Ballettschule gewinnt.


Center Stage

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Erhältlich seit:
25.01.2001

Drama

USA 2000
Laufzeit: 111 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Amanda Schull
Zoe Saldana
Susan May Pratt

Regie: Nicholas Hytner
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Center Stage

Jody hat das große Los gezogen. Sie gehört zu jenen zwölf weltbesten Nachwuchstänzern, die ein Stipendium an der berühmten American Ballet Academy zugesprochen bekommen haben. Nun schwebt sie auf Wolke Sieben, vergießt tagsüber mit eiserner Disziplin im Probesaal ihren Schweiß und genießt abends das Nachtleben Manhattans. Und auch die erste Liebe in Gestalt des Startänzers Cooper Nielsen lässt nicht lange auf sich warten. Doch auf dem Weg zur gefeierten Ballerina muss Jody auch einige herbe Enttäuschungen einstecken...

Der Tanzfilm boomt. Nach Bewegungsdramen wie "Dance With Me" oder "Salsa und Amor" beobachtet nun Nicholas Hytner ("Hexenjagd") Ballettproben auf der "Center Stage" und lässt sich dabei kräftig von Alan Parkers Genre-Klassiker "Fame" "inspirieren". Leider ist sein Werk aber reich an Herz-Schmerz-Klischees und arm an Originalität. Gerechterweise muss jedoch gesagt werden, dass das Handwerk stimmt und wegen der guten Tanzeinlagen kaum Langeweile aufkommt. Ein Nischenprodukt für eine Nischengruppe.

Center Stage

Die Suche des Unterhaltungsfilms nach dem Trend, dem derzeit unverbrauchtesten Genre, führt nach der kommerziellen Enttäuschung von Randa Haines' "Dance With Me" und vor dem im Oktober erwarteten "The Dancer" (Autor: Luc Besson) erneut aufs Parkett, um mit Tanzfieber endlich auch einmal wieder auf Zelluloid Kasse machen zu können. Unter den angekündigten Tanzfilmen der nächsten zwölf Monate ist "Center Stage" ein Exot, denn seine zwar attraktiven, ambitionierten und jungen Akteure schwitzen im etwas muffigen und kunstbeseelten Ambiente des klassischen Balletts. Nicht unbedingt massentauglich für das angesteuerte junge Zielpublikum, was auch das Abschneiden in den USA nahelegt, wo sich Nicholas Hytners Drama nach vier Wochen mit 15,6 Mio. Dollar Einspiel zufrieden geben musste.

Vorbild für das Drehbuch Carol Heikkinens, die schon für Peter Bogdanovichs "The Thing Called Love - Entscheidung fürs Leben" eine verwandte, im Country-Milieu angesiedelte, Story um Liebe und Karriereträume entworfen hatte, ist sichtbar Alan Parkers 80er-Jahre-Hit "Fame". An Stelle der nur limitiert zugänglichen High School for Performing Arts tritt der noch exklusivere einjährige Workshop der American Ballett Company in New York, der zwölf Schülern den Weg in ihre berufliche Zukunft weisen wird. Das Charakteresortiment aus "Fame" erkennt man zum Teil auch in "Center Stage" wieder, etwa den perfekten Tänzer, der mit seinem rebellischen Geist kämpft (damals repräsentiert vom schwarzen Ghetto-Kid Leroy, heute von der schwarzen Schönheit Eva), aber auch die Streber-Diva, die nur die Träume ihrer Mutter lebt. Im Mittelpunkt steht das Persönlichkeitsmodell "sympathisch, hübsch, charmant, aber tänzerisch unreif", vertreten von der unerfahrenen Jody (Amanda Schull), die nicht nur zwischen zwei Männer (Typ: unzuverlässiger Verführer und integrer Romantiker) gerät, sondern für sich einen neues Ziel zu stecken lernt. Die meisten der jungen Frauen und Männer werden ohne nennenswerten Qualitätsverlust von echten Tänzern verkörpert, darunter der US-Ballettstar Ethan Stiefel als Parkett-Casanova mit Harley, Loft und dem unstillbaren Drang zur modernen Choreographie. Heikkinnens Drehbuch spinnt mit gewohnten Herz-, Rivalitäts- und Bewährungskonflikten ein klischeesattes, aber gefälliges Unterhaltungsangebot zusammen, das über den Tanz die emotionale Reibung zwischen Spaß und Zwang, sowie die künstlerische zwischen Klassik und Moderne reflektiert. Stiefel ist dabei als Baryshnikow-Klon ein Trumpf, aber gerade den Schwung versprechenden Tanzsequenzen in Disco und Studio fehlt ein Regisseur, der auch optisch mitzureißen versteht. Nicholas Hytner, der britische Theaterspezialist, ist für dieses Anforderungsprofil sichtbar nicht die ideale Wahl, trimmt aber sein Tanzmärchen handwerklich solide zu einem sommerlichen Unterhaltungsangebot hin, das vor allem jungen Frauen gefallen dürfte. kob.

Darsteller:  Amanda Schull   als Jody
  Zoe Saldana   als Eva
  Susan May Pratt   als Maureen
  Peter Gallagher   als Jonathan
  Donna Murphy   als Juliette
  Debra Monk   als Nancy
  Ethan Stiefel   als Cooper
  Sascha Radetsky   als Charlie
  Julie Kent   als Kathleen
  Ilia Kulik   als Sergei
  Eion Bailey   als Jim
  Shakiem Evans   als Erik
  Elizabeth Hubbard   als Joan Miller
  Victor Anthony   als Thomas
  Christine Dunham  
  Stephen Stout   als Mr. Sawyer
  Maryann Plunkett   als Mrs. Sawyer
  Laura Hicks   als Nervöse Mutter
  Barbara Caruso  
  Jeff Hayenga  
 
Regie:  Nicholas Hytner  
Buch:  Carol Heikkinen  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  Geoffrey Simpson  
Produzent:  Laurence Mark  
 

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Features

 

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Zoe Saldana

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Der hochgewachsene und gutaussehende Peter Gallagher hat mit seinem kantigen Kinn, den buschigen Augenbrauen und dem oft unverständigen...