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C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben

Berührend-melancholische Familiengeschichte über fünf Menschen am Wendepunkt ihres Lebens.


C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben

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Erhältlich seit:
04.09.2009

Originaltitel: Le premier jour du reste de ta vie

Drama

Frankreich 2008
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12

Jacques Gamblin
Zabou Breitman
Déborah François

Regie: Rémi Bezançon
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Betrachtung einer Familie im Wandel der Zeit.

Die liebe Familie wieder vereint (Foto: Kinowelt) Großansicht

Die liebe Familie wieder vereint (Foto: Kinowelt)

An einem Tag im August 1988 zieht der älteste Sohn aus der Familienwohnung aus und in ein winziges Appartement über der Wohnung des Großvaters. Fünf Jahre später feiert die Tochter ihren 16. Geburtstag und zankt sich mit der Mutter. An einem Sommertag 1996 verliert sich der jüngste Sohn in Fantasien.

1998 muss sich die Mutter klar werden, wie es um ihre Ehe steht, ob es sinnvoll ist die Tochter zu imitieren, statt zum eigenen Alter zu stehen. An einem Tag im Jahr 2000 schließlich merkt der Vater, der sich als Versager fühlt, dass jeder Tag, "der erste Tag vom Rest seines Lebens" ist.

Das Leben als Ehepaar ist nicht immer leicht (Foto: Kinowelt) Großansicht

Das Leben als Ehepaar ist nicht immer leicht (Foto: Kinowelt)

Fünf Wendepunkte

Berührend-melancholische Geschichte um fünf Familienmitglieder am Wendepunkt ihres Lebens und gleichzeitig zärtliche Hommage an die Familie in ihrer Widersprüchlichkeit. Regisseur und Drehbuchautor Rémi Bezançon begleitet jedes einen Tag lang.

Antoine Monod verwendet jeweils eine an die entsprechende Figur angepasste Kamerasprache, mal arbeitet er mit Weitwinkelobjektiv um Distanz zu betonen, mal mit der Handkamera um die Hast der Rebellion zu verdeutlichen.

C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben

Berührend-melancholische Familiengeschichte über fünf Menschen am Wendepunkt ihres Lebens.

Die Struktur für dieses Familienporträt ist interessant: Während des Drehbuchschreibens entwickelte Regisseur Rémi Bezançon die Idee, jeweils über zwölf Jahre hinweg einen entscheidenden Tag im Leben eines jeden Familienmitglieds zu drehen, ihm von morgens bis abends zu folgen: An einem Tag im August 1988 zieht der älteste Sohn in ein winziges Appartement über der Wohnung des Großvaters. Familien sind für ihn "Maschinen, die deine Gefühle zerstören". Die Reaktionen der anderen reichen von "endlich mehr Platz" bis zur mütterlichen Angst vor dem Auseinanderdriften familiärer Einheit. Fünf Jahre später feiert die Tochter ihren 16. Geburtstag und zankt sich bis aufs Blut mit der Mutter, weil die in ihr Tagebuch geguckt hat. Ein Sommertag 1996 gehört dem jüngsten Sohn, der zwischen Traum und Wirklichkeit mäandert und sich in Fantasien verliert. 1998 muss sich die Hausherrin klar werden, wie es um ihre Ehe und Sex steht, ob es sinnvoll ist die Tochter zu imitieren statt zum eigenen Alter zu stehen. Und die letzte Episode 2000 beschäftigt sich liebevoll mit dem Pater Familias, der seinen Kindern nie ein Vorbild war, sich als Taxifahrer als sozialer Versager fühlt und plötzlich merkt, dass jeder Tag, "der erste Tag vom Rest deines Lebens" ist (so auch der französische Originaltitel).

Unterhaltend und schmerzlich zugleich der Blick auf Menschen, die sich mögen und gleichzeitig weh tun, es miteinander manchmal nicht aushalten, aber ohne einander existenzielle Leerstellen fühlen. Der weit verbreitete Name Duval (wie bei uns Schmid) versinnbildlicht das exemplarische Muster. Beim Wechsel der Perspektive werden die übrigen Protagonisten nicht vernachlässigt, DOP Antoine Monod verwendet jeweils eine an die entsprechende Figur angepasste Kamerasprache, mal arbeitet er mit Weitwinkelobjektiv um Distanz zu betonen, mal mit der Handkamera um die Hast der Rebellion zu verdeutlichen. Zeitsprünge unterstreichen die individuelle Entwicklung und den unterschiedlichen Lebensrhythmus. Der Betrachter merkt an Details persönliche Veränderungen oder Zeichen des Älterwerdens, die den Figuren selbst entgehen. Eine zärtliche Hommage an die Familie in ihrer Widersprüchlichkeit und eine kraftvolle Ode an das Leben mit seinen glücklichen, enttäuschenden und traurigen Momenten. Einfach und kompliziert, "so ist das Leben" eben. mk.

C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben

Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen an jeweils anderen Wendepunkten ihres Lebens. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar und Eltern. Entscheidende Tage, nach denen nichts mehr so ist, wie es einmal war.

Quelle: Studiocanal

Making of, Videoaufnahmen der Familie Duval, Interview mit Déborah François, Jacques Gamblin, Pio Marmaï und Zabou Breitman, Audiokommentar, Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Jacques Gamblin   als Robert
  Zabou Breitman   als Marie-Jeanne
  Déborah François   als Fleur
  Marc-André Grondin   als Raphaël
  Pio Marmaï   als Albert
  Roger Dumas   als Pierre
  Cécile Cassel   als Prune
  Stanley Weber   als Éric
  Sarah Cohen-Hadria   als Clara
  Camille de Pazzis   als Moïra
  Aymeric Cormerais   als Sacha
  Jean-Jacques Vanier   als Mathias Moreau
  Philippe Lefebvre   als Philippe
  François-Xavier Demaison   als Dr. Marcaurel
  Gilles Lellouche   als der weiße Rasta
  Françoise Brion   als Hundebesitzerin
 
Regie:  Rémi Bezançon  
Buch:  Rémi Bezançon  
Musik:  Sinclair  
Kamera:  Antoine Monod  
Produzent:  Nicolas Altmayer  
  Isabelle Grellat  
 

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