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Charlie und die Schokoladenfabrik

Witzig-fantasievolle Kinderbuchverfilmung vom Traumduo Tim Burton (Regie) und Johnny Depp (Star).


Charlie und die Schokoladenfabrik

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Erhältlich seit:
20.03.2009

Originaltitel: Charlie and the Chocolate Factory

Fantasy/ Komödie

USA/Großbritannien 2005
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Johnny Depp
Freddie Highmore
David Kelly

Regie: Tim Burton
Warner Home Video Germany

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Süßes als Hauptgericht servieren Tim Burton und Johnny Depp. Eine unwiderstehliche cineastische Versuchung.

Kinder, Eltern und Großeltern bestaunen Willy Wonkas einzigartige Maschinen- und Schokoladenwelt (Foto: Warner) Großansicht

Kinder, Eltern und Großeltern bestaunen Willy Wonkas einzigartige Maschinen- und Schokoladenwelt (Foto: Warner)

Das Wunderland, in dem sich Schokolade über Wasserfälle ergießt und lustige Winzlinge als wahre Toffee-Feen Berge von Leckereien abbauen, gibt es wirklich. Herr über dieses Paradies, des durch Sammy Davis, Jr. unsterblich gewordenen Candy Man, ist Willy Wonka. Fünf Kindern erlaubt der sanfte Sonderling aus Roald Dahls Erzählung den Eintritt in seine Zauberwelt, doch nur einem auch den Blick in sein Herz.

Charlie (Freddie Highmore) ist anders als die Fressmaschine Augustus, die verwöhnte Veruschka, die selbstverliebte Violetta oder der arrogante Mickey. Charlie ist arm, aber gutmütig und hat die Familie, nach der sich Wonka immer sehnte. Das wird dem Jungen und seinem Tourguide auf dieser faszinierenden Reise durch Willys Wunderland bewusst.

Willy Wonka sucht das ewige Kind (Foto: Warner) Großansicht

Willy Wonka sucht das ewige Kind (Foto: Warner)

Bezaubernder Lieblingsstar

Zum vierten Mal holt Tim Burton seinen Lieblingsstar, den seelenverwandten Schauspiel-Exzentriker Johnny Depp, vor die Kamera. Gemeinsam erschuf das Dreamteam ein bezaubernd fantasievolles Märchen, über das auch erwachsene Augen staunen werden.

Bildgewaltig ist diese Rückführung in die Welt der Kinder, aber nicht klebrig-kitschig, sondern magisch-menschlich.

Charlie und die Schokoladenfabrik

Die Wahrheit über Charlie ist, dass sie bei Depp im Unterschied zu Demme nur mit Vergnügen zu tun hat. Der Top-Akteur überzeugt auch in seinem vierten Film für Tim Burton mit einer originellen Rolleninterpretation, ist einer der Schlüsselreize in einem fantasievollen, liebevoll visualisierten Märchen, das sich frech, aber nie Grimm-ig als Qualitätsunterhaltung für mehrere Generationen präsentiert.

34 Jahre nachdem Willy Wonkas Süßigkeitenparadies für Mel Stuarts Musical in den Bavaria Studios erstmals seine Pforten öffnete, erhält es nun mit künstlerischem Großkaliber vor und hinter der Kamera die verdiente Luxus-Behandlung. Trotz des opulenten Budgets präsentiert sich die Roald Dahl-Verfilmung nicht als seelenlose Unterhaltungsmaschine, sondern als intelligentes moralisches Märchen mit Herz und Witz. Der Humor umfasst als Ergänzung der Vorlage amüsante cineastische Vignetten mit Verweisen auf "Psycho", "Das Appartement" "2001 - Odyssee im Weltraum", Esther-Williams und Busby Berkeley-Musicals und ist immer Dahl-kompatibel. Typisch Burton-esk ist, dass die von Drehbuchautor John August hinzugefügte Figur von Wonkas Vater, ein berühmter Zahnarzt, ausgerechnet von Christopher Lee verkörpert wird, den man schon filmografisch mit Quälen verbindet. Vergleichbar subversiv sind die Parallelen zu einem weltberühmten Kinderfreund mit eigenem Wunderland - von Wonkas maskenhaftem Gesicht bis zum Handschuh-Fetisch. Depp legt die Figur als kindlich-kindische, von Erwachsenen verratene Seele mit subtil-sadistischen, unberechenbaren Zügen an.

Im Outfit ein Besetzungsrelikt aus "Velvet Goldmine" (mit Elton John-Affinität) ist Wonka ein exzentrischer Einsiedler, der nach Totalrückzug aus der Öffentlichkeit fünf Kindern mit erwachsener Begleitung die Chance gibt, seine Fabrik zu besichtigen. Vier Kids sind kleine egozentrische Monster. Charlie aber, der aus einer verarmten, aber glücklichen Familie kommt, repräsentiert unverdorben und uneigennützig ein Ideal, das auch die Distanz Wonkas überwinden kann. Während Rückblicke Wonkas Kindheit und Ruhm als Schokoladenfabrikant erklären, ist die Tour durch sein magisches Reich das Herzstück des Films. Hier fließt Schokolade in Wasserfällen, ist die ganze Flora und auch ihr Besitzer essbar - aber das wäre Kannibalismus, sagt Wonka. Hier werden Kühe gepeitscht, um Schlagsahne zu produzieren, knacken dressierte Eichhörnchen Nüsse im Akkord - einer der Höhepunkte des Films.

Vier Kinder werden für ihren Charakter bestraft und verschwinden, bis nur noch Charlie und sein Großvater Wonka begleiten. Bei jeder dieser Entsorgungsmaßnahmen haben Wonkas winzige Helfer, die Umpa Lumpas, absurd-komische musikalische Auftritte. Alle haben sie das Gesicht vom kleinwüchsigen Schauspielveteranen Deep Roy, der hier die Rolle seines Lebens gefunden hat.

In diesen Sequenzen, wie auch im gesamten Film, sind traditionelle (Puppen, Modelle, Perpektive) mit digitalen Effekten harmonisch verschmolzen. Bis zum Ende überrascht der Film mit visuellen Einfällen. Wonkas Auszug in die Welt entpuppt sich als Gang durch ein Flaggenmuseum, der schwarze Monolith aus "2001" als große Tafel Schokolade, die per Teleporter den Weg zu den Affen fand. Mit Werteverfall, Kinderpädagogik, Generationendialog und Industrialisierung werden eine Vielzahl von Themen angesprochen, dabei sind Unberührbarkeit und Künstlichkeit erkennbare Leitmotive. Verstörend artifiziell wirkt nicht nur Wonkas Welt und Gesicht, sondern etwa auch der deutsche Junge Augustus - als wäre er im Computer gezeugt worden. Auch wenn solche Aspekte meist nur erwachsenen Zuschauern zugänglich sein werden, ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" vor allem ein märchenhaftes Angebot für die Kinder. Sie werden diesen Film lieben, sofern sie nicht zu jung (unter sechs) oder den Kids im Film zu ähnlich sind. kob.

Charlie und die Schokoladenfabrik

Der gefeierte Regisseur Tim Burton ("Big Fish", "Planet der Affen") entführt uns mit seiner fantasievollen Umsetzung des
gleichnamigen Buchklassikers von Roald Dahl in die Traumwelt des exzentrischen Schokoladenfabrikaten Willy Wonka (JOHNNY DEPP).
Wonka, selbst in höchst skurillen Familienverhältnissen groß geworden, startet ein weltweites Gewinnspiel, umeinen Erben für sein
Schokoladenimperium zu finden. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch der kleine Charlie, der mit seiner verarmten Familie im
Schatten von Wonkas wundersamer Fabrik wohnt, erhalten durch ?Goldene Tickets ", die sie in ihren Wonka-Schokoladenriegeln finden,
die einmalige Chance zu einer Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, dieseit 15 Jahren kein Fremder mehr betreten hat. Von
den erstaunlichen Erlebnissen völlig überwältigt, dringt Charlie immer tiefer in Wonkas fantastisch süßes Reich ein...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Johnny Depp   als Willy Wonka
  Freddie Highmore   als Charlie Bucket
  David Kelly   als Grandpa Joe
  Helena Bonham Carter   als Mrs. Bucket
  Noah Taylor   als Mr. Bucket
  James Fox   als Mr. Salt
  Missi Pyle   als Mrs. Beauregard
  Christopher Lee   als Dr. Wonka
  AnnaSophia Robb   als Violet Beauregarde
  Jordan Fry   als Mike Teavee
  Julia Winter   als Veruca Salt
  Philip Wiegratz   als Augustus Gloop
  Deep Roy   als Oompa Loompa
  Adam Godley   als Mr. Teavee
  Franziska Troegner   als Mrs. Gloop
  Blair Dunlop   als Little Willy Wonka
  Liz Smith   als Grandma Georgina
  Eileen Essell   als Grandma Josephine
  David Morris   als Grandpa George
 
Regie:  Tim Burton  
Buch:  John August  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Philippe Rousselot  
Produzent:  Brad Grey  
  Richard D. Zanuck  

Johnny Depp wird Vampir-Häuptling

Die amerikanische Schauer-Serie aus den 60ern um ein Geisterschloss mit lauter Spukgesellen gilt als Kult.

Johnny Depp lässt bald die Geister tanzen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Johnny Depp lässt bald die Geister tanzen (Foto: Kurt Krieger)

Schon seit einiger Zeit ist Johnny Depp an diesem Stoff dran: Die Leinwandumsetzung der US-Kultserie "Dark Shadows". Nun hat es der "Fluch der Karibik"-Star geschafft: Er spielt die Hauptrolle und, man ahnt es kaum, Tim Burton nimmt auf dem Regiestuhl Platz.

Produzieren wird das Ganze Graham King ("Departed - Unter Feinden"). Das Drehbuch schreibt John August, der schon für "Tim Burton's Corpse Bride" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" die Feder schwang. Drehbeginn soll im Herbst kommenden Jahres sein.

"Dark Shadows" lief in den USA zum ersten Mal 1966 und brachte es auf sagenhafte 1.225 Episoden. Die Geschichte beginnt mit einer jungen Frau, die als Gouvernante auf ein unheimliches Anwesen kommt. Im Verlauf der Handlung muss sie feststellen, dass ihr neuer Arbeitsplatz von Geistern, Vampiren, Werwölfen und sogar Zeitreisenden bevölkert ist.

Geisterkult mit Johnny Depp

Den Anführer dieses illustren Rudels bildet der 175 Jahre alte Blutsauger Barnabas Collins (Johnny Depps Rolle) der bald zum Publikumsliebling avancierte und der Serie Kultstatus verlieh. Um diese Gestalt erschienen auch mehrere Romane ("Barnabas der Vampir"). 1971 war Schluss mit "Dark Shadows". Es folgte ein müder weiterer TV-Versuch und ein mäßiger Kinofilm, im Deutschen auch unter "Das Schloß der Vampire" bekannt.

Johnny Depp denkt sich für seinen Film hoffentlich einen spannenderen Titel aus. Auch inhaltlich und stilistisch dürfte dieses Projekt erfolgreicher werden - immerhin sitzt nun ein wahres Gothic-Dreamteam am Hebel.

 

Charlie und die Schokoladenfabrik in der Fotoshow

 

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