DVD (Einzel-DVD) Kaufvideo

Charlie und die Schokoladenfabrik

Witzig-fantasievolle Kinderbuchverfilmung vom Traumduo Tim Burton (Regie) und Johnny Depp (Star).


Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
11.05.2007

Originaltitel: Charlie and the Chocolate Factory

Fantasy/ Komödie

USA/Großbritannien 2005
Laufzeit: 110 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Johnny Depp
Freddie Highmore
David Kelly

Regie: Tim Burton
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(3 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Süßes als Hauptgericht servieren Tim Burton und Johnny Depp. Eine unwiderstehliche cineastische Versuchung.

Kinder, Eltern und Großeltern bestaunen Willy Wonkas einzigartige Maschinen- und Schokoladenwelt (Foto: Warner) Großansicht

Kinder, Eltern und Großeltern bestaunen Willy Wonkas einzigartige Maschinen- und Schokoladenwelt (Foto: Warner)

Das Wunderland, in dem sich Schokolade über Wasserfälle ergießt und lustige Winzlinge als wahre Toffee-Feen Berge von Leckereien abbauen, gibt es wirklich. Herr über dieses Paradies, des durch Sammy Davis, Jr. unsterblich gewordenen Candy Man, ist Willy Wonka. Fünf Kindern erlaubt der sanfte Sonderling aus Roald Dahls Erzählung den Eintritt in seine Zauberwelt, doch nur einem auch den Blick in sein Herz.

Charlie (Freddie Highmore) ist anders als die Fressmaschine Augustus, die verwöhnte Veruschka, die selbstverliebte Violetta oder der arrogante Mickey. Charlie ist arm, aber gutmütig und hat die Familie, nach der sich Wonka immer sehnte. Das wird dem Jungen und seinem Tourguide auf dieser faszinierenden Reise durch Willys Wunderland bewusst.

Willy Wonka sucht das ewige Kind (Foto: Warner) Großansicht

Willy Wonka sucht das ewige Kind (Foto: Warner)

Bezaubernder Lieblingsstar

Zum vierten Mal holt Tim Burton seinen Lieblingsstar, den seelenverwandten Schauspiel-Exzentriker Johnny Depp, vor die Kamera. Gemeinsam erschuf das Dreamteam ein bezaubernd fantasievolles Märchen, über das auch erwachsene Augen staunen werden.

Bildgewaltig ist diese Rückführung in die Welt der Kinder, aber nicht klebrig-kitschig, sondern magisch-menschlich.

Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)

Die Wahrheit über Charlie ist, dass sie bei Depp im Unterschied zu Demme nur mit Vergnügen zu tun hat. Der Top-Akteur überzeugt auch in seinem vierten Film für Tim Burton mit einer originellen Rolleninterpretation, ist einer der Schlüsselreize in einem fantasievollen, liebevoll visualisierten Märchen, das sich frech, aber nie Grimm-ig als Qualitätsunterhaltung für mehrere Generationen präsentiert.

34 Jahre nachdem Willy Wonkas Süßigkeitenparadies für Mel Stuarts Musical in den Bavaria Studios erstmals seine Pforten öffnete, erhält es nun mit künstlerischem Großkaliber vor und hinter der Kamera die verdiente Luxus-Behandlung. Trotz des opulenten Budgets präsentiert sich die Roald Dahl-Verfilmung nicht als seelenlose Unterhaltungsmaschine, sondern als intelligentes moralisches Märchen mit Herz und Witz. Der Humor umfasst als Ergänzung der Vorlage amüsante cineastische Vignetten mit Verweisen auf "Psycho", "Das Appartement" "2001 - Odyssee im Weltraum", Esther-Williams und Busby Berkeley-Musicals und ist immer Dahl-kompatibel. Typisch Burton-esk ist, dass die von Drehbuchautor John August hinzugefügte Figur von Wonkas Vater, ein berühmter Zahnarzt, ausgerechnet von Christopher Lee verkörpert wird, den man schon filmografisch mit Quälen verbindet. Vergleichbar subversiv sind die Parallelen zu einem weltberühmten Kinderfreund mit eigenem Wunderland - von Wonkas maskenhaftem Gesicht bis zum Handschuh-Fetisch. Depp legt die Figur als kindlich-kindische, von Erwachsenen verratene Seele mit subtil-sadistischen, unberechenbaren Zügen an.

Im Outfit ein Besetzungsrelikt aus "Velvet Goldmine" (mit Elton John-Affinität) ist Wonka ein exzentrischer Einsiedler, der nach Totalrückzug aus der Öffentlichkeit fünf Kindern mit erwachsener Begleitung die Chance gibt, seine Fabrik zu besichtigen. Vier Kids sind kleine egozentrische Monster. Charlie aber, der aus einer verarmten, aber glücklichen Familie kommt, repräsentiert unverdorben und uneigennützig ein Ideal, das auch die Distanz Wonkas überwinden kann. Während Rückblicke Wonkas Kindheit und Ruhm als Schokoladenfabrikant erklären, ist die Tour durch sein magisches Reich das Herzstück des Films. Hier fließt Schokolade in Wasserfällen, ist die ganze Flora und auch ihr Besitzer essbar - aber das wäre Kannibalismus, sagt Wonka. Hier werden Kühe gepeitscht, um Schlagsahne zu produzieren, knacken dressierte Eichhörnchen Nüsse im Akkord - einer der Höhepunkte des Films.

Vier Kinder werden für ihren Charakter bestraft und verschwinden, bis nur noch Charlie und sein Großvater Wonka begleiten. Bei jeder dieser Entsorgungsmaßnahmen haben Wonkas winzige Helfer, die Umpa Lumpas, absurd-komische musikalische Auftritte. Alle haben sie das Gesicht vom kleinwüchsigen Schauspielveteranen Deep Roy, der hier die Rolle seines Lebens gefunden hat.

In diesen Sequenzen, wie auch im gesamten Film, sind traditionelle (Puppen, Modelle, Perpektive) mit digitalen Effekten harmonisch verschmolzen. Bis zum Ende überrascht der Film mit visuellen Einfällen. Wonkas Auszug in die Welt entpuppt sich als Gang durch ein Flaggenmuseum, der schwarze Monolith aus "2001" als große Tafel Schokolade, die per Teleporter den Weg zu den Affen fand. Mit Werteverfall, Kinderpädagogik, Generationendialog und Industrialisierung werden eine Vielzahl von Themen angesprochen, dabei sind Unberührbarkeit und Künstlichkeit erkennbare Leitmotive. Verstörend artifiziell wirkt nicht nur Wonkas Welt und Gesicht, sondern etwa auch der deutsche Junge Augustus - als wäre er im Computer gezeugt worden. Auch wenn solche Aspekte meist nur erwachsenen Zuschauern zugänglich sein werden, ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" vor allem ein märchenhaftes Angebot für die Kinder. Sie werden diesen Film lieben, sofern sie nicht zu jung (unter sechs) oder den Kids im Film zu ähnlich sind. kob.

Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)

Der gefeierte Regisseur Tim Burton ("Big Fish", "Planet der Affen") entführt uns mit seiner fantasievollen Umsetzung des gleichnamigen Buchklassikers von Roald Dahl in die Traumwelt des exzentrischen Schokoladenfabrikaten Willy Wonka (JOHNNY DEPP).
Wonka, selbst in höchst skurillen Familienverhältnissen groß geworden, startet ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenimperium zu finden. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch der kleine Charlie, der mit seiner verarmten Familie im Schatten von Wonkas wundersamer Fabrik wohnt, erhalten durch "Goldene Tickets ", die sie in ihren Wonka-Schokoladenriegeln finden, die einmalige Chance zu einer Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder mehr betreten hat. Von den erstaunlichen Erlebnissen völlig überwältigt, dringt Charlie immer tiefer in Wonkas fantastisch süßes Reich ein...

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Johnny Depp   als Willy Wonka
  Freddie Highmore   als Charlie Bucket
  David Kelly   als Grandpa Joe
  Helena Bonham Carter   als Mrs. Bucket
  Noah Taylor   als Mr. Bucket
  James Fox   als Mr. Salt
  Missi Pyle   als Mrs. Beauregard
  Christopher Lee   als Dr. Wonka
  AnnaSophia Robb   als Violet Beauregarde
  Jordan Fry   als Mike Teavee
  Julia Winter   als Veruca Salt
  Philip Wiegratz   als Augustus Gloop
  Deep Roy   als Oompa Loompa
  Adam Godley   als Mr. Teavee
  Franziska Troegner   als Mrs. Gloop
  Blair Dunlop   als Little Willy Wonka
  Liz Smith   als Grandma Georgina
  Eileen Essell   als Grandma Josephine
  David Morris   als Grandpa George
 
Regie:  Tim Burton  
Buch:  John August  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Philippe Rousselot  
Produzent:  Brad Grey  
  Richard D. Zanuck  

"Nie wieder Eichhörnchen im Film!"

Der Horrorfilm- und Comic-Fan begeistert sich für bizarre Außenseiter-Gestalten - so auch in "Charlie und die Schokoladenfabrik", ein Film über den sonderlichen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka. Nach "James und der Riesenpfirsich" bringt Tim Burton damit bereits zum zweiten Mal ein Werk des Schriftstellers Roald Dahl auf die Leinwand - und würdigt so dessen schrägen Humor.

Setzt den Kinderbuchklassiker von Roald Dahl neu in Szene: Tim Burton (Foto: Archiv) Großansicht

Setzt den Kinderbuchklassiker von Roald Dahl neu in Szene: Tim Burton (Foto: Archiv)

» Die Zuschauer, die die fröhliche Version von "Charlie und die Schokoladenfabrik" von 1971 kennen, könnten schockiert sein, dass Sie die Geschichte düsterer erzählen.

TIM BURTON: Mir lag nie etwas daran, ein Remake des alten "Charlie und die Schokoladenfabrik" zu machen. Vielmehr wollte ich an die Wurzeln der Geschichte, weshalb ich unter anderem auf den Vater von Willy Wonka eingehe. Es gibt Leute, die den alten Film lieben, Leute, die das Buch bevorzugen, und Leute, die weder Film noch Buch kennen. Es ist unmöglich, alle zufriedenzustellen. Ich habe mir darüber auch keine Gedanken gemacht.

Der Regisseur und sein Star - am Set von "Charlie und die Schokoladenfabrik" (Foto: Warner) Großansicht

Der Regisseur und sein Star - am Set von "Charlie und die Schokoladenfabrik" (Foto: Warner)

» Was hat Sie persönlich an der Geschichte gereizt?

"Charlie und die Schokoladenfabrik" war eines der ersten Bücher, das ich als Kind las, und die Story ist mir in Erinnerung geblieben. Ich mag den Humor und die Schärfe, die Dahl in seine Worte legte. Deshalb ist das Buch zum Klassiker geworden.

» Wie war es, mit so vielen Kindern zu drehen?

Die Kids waren großartig im Vergleich zu den Eichhörnchen, die man nur schwer dirigieren konnte. Nie wieder Eichhörnchen! Da einige Kinder nur wenig oder gar keine Filmerfahrungen hatten, war es mir wichtig, dass möglichst alles echt ist.

Der kleinwüchsige Deep Roy glänzt in der Rolle des Oompa Loompa (Foto: Warner) Großansicht

Der kleinwüchsige Deep Roy glänzt in der Rolle des Oompa Loompa (Foto: Warner)

» Deshalb also erklärten Sie dem Produzenten Richard Zanuck, Sie bräuchten echte Eichhörnchen und einen echten Schokoladenfluss?

Ich sagte Richard, dass ich das Gefühl hätte, dass es für die Struktur der Geschichte wichtig wäre, alles so originalgetreu wie möglich nachzubauen. Deshalb wollte ich auch kein bräunliches Wasser wie aus einem verschmutzen Fluss, sondern eine Flüssigkeit, die nach echter Schokolade aussieht. Die Soße war tatsächlich essbar, aber niemand wollte. Mit Computereffekten zu arbeiten, ist auch nicht billiger, als Kulissen aufzubauen. Letztendlich haben wir dadurch sogar Geld gespart, was mich ziemlich amüsiert.

Helena Bonham Carter, Tim Burtons Freundin, als Charlies Mutter Mrs. Bucket (Foto: Warner) Großansicht

Helena Bonham Carter, Tim Burtons Freundin, als Charlies Mutter Mrs. Bucket (Foto: Warner)

» In Hollywood wird das Gegenteil behauptet.

Angenommen, Wonkas Palast wäre mittels Computergrafiken entstanden. Bestimmte Kameraeinstellungen, die sich erst am Set und durch die Interaktion aller Beteiligten ergeben, wären nicht möglich gewesen. Natürlich hört es sich anfangs nach hohen Kosten an, dreidimensionale Szenerien zu erstellen. Aber was bringt es, Teilkulissen zu bauen, wenn man am Ende mehrere Wochen für die Nachbearbeitung dranhängen muss?

» Elf Jahre nach "Nightmare Before Christmas" kommt mit "Tim Burton's Corpse Bride" ein neuer Puppentrickfilm in die Kinos. Kommt so etwas noch an?

Ich denke schon, dass die Zuschauer die Mühe würdigen, die hinter so einem Projekt steckt. Es kommt nicht von ungefähr, dass so viele Jahre zwischen "Nightmare" und "Corpse Bride" liegen. Man muss die richtigen Leute dafür finden, was zunehmend schwieriger wird. Weil fast nur noch computeranimierte Trickfilme entstehen, beherrschen immer weniger das Stop-Motion-Handwerk, bei dem die Bewegung durch das Fotografieren von Einzelbildern entsteht, die sich jeweils leicht voneinander unterscheiden.

Willy Wonka lädt zur Besichtigung seiner Schokoladenfabrik ein (Foto: Warner) Großansicht

Willy Wonka lädt zur Besichtigung seiner Schokoladenfabrik ein (Foto: Warner)

» Würden Sie sich als altmodischen Filmemacher beschreiben?

Ich habe nichts gegen die technischen Errungenschaften beim Filmemachen und nutze deren Möglichkeiten. Aber ich bevorzuge die Arbeit in echten Kulissen. Da empfinde ich eine stärkere Bindung zu den Dingen. Das macht mir als Regisseur Spaß.

» Es hat Ihnen bestimmt auch Spaß gemacht, den Monolith aus "2001 - Odyssee im Weltraum" oder das Wasserballett aus "Badende Venus" zu zitieren.

Ja, aber ich habe es nicht erzwungen, wie es in manch anderen Filmen passiert. Die Zitate ergaben sich einfach wie im Fall von "2001". Dass der Fernsehraum ganz in Weiß gehalten ist, stand bereits im Drehbuch, und als das Set gebaut wurde, erinnerte es uns an "2001". So kamen wir auf die Idee, den Monolithen, der im Bildschirmformat etwa die gleiche Größe hat wie eine Tafel Schokolade, zu ersetzen. Trotzdem: Keiner muss die zitierten Filme gesehen haben, um der Geschichte zu folgen.

Überzeugt als subtil-sadistischer Schokoladenfabrikant: Johnny Depp (Foto: Warner) Großansicht

Überzeugt als subtil-sadistischer Schokoladenfabrikant: Johnny Depp (Foto: Warner)

» "Charlie und die Schokoladenfabrik" ist bereits Ihr vierter Film mit Johnny Depp.

Ich erinnere mich noch gut, als ich ihn das erste Mal traf. Er war ein Idol für Teenies, doch innerlich fühlte er ganz anders. Deshalb war es ihm ein Bedürfnis, "Edward mit den Scherenhänden" zu spielen. Er ist in Wirklichkeit genauso sonderlich wie die Figuren, die er spielt. Ich habe mich auch immer als Außenseiter empfunden. Ich glaube, das verbindet uns.

 

Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD) in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Johnny Depp

Unter den jüngeren Hollywood-Stars ist er der Anspruchsvolle, der mit seinen persönlichen, für Hollywood experimentierfreudig zu nennenden Filmen...

 

Star

Freddie Highmore

Britischer Schauspieler. Mit sechs Jahren erstmals vor der Kamera, wurde Freddie Highmore mit seiner Art, sich enthusiastisch,...