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Charlotte Link - Das Echo der Schuld

Zweiteilige TV-Verfilmung des gleichnamigen Psychothrillers von Charlotte Link.


Charlotte Link - Das Echo der Schuld

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Erhältlich seit:
17.04.2009

Originaltitel: Das Echo der Schuld

Thriller

Deutschland 2008
Laufzeit: 178 Min.
FSK: ab 12

Anna Loos
Michael von Au
Lea Müller

Regie: Marcus O. Rosenmüller
Universum Film

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Die Ausstattung

Die Technik



 
Charlotte Link - Das Echo der Schuld

Frederic und Virginia Quentin machen mit ihrer siebenjährigen Tochter Kim Urlaub an der britischen Küste. Dort lernen sie den Weltumsegler Nathan kennen, der kurz darauf auf hoher See verunglückt und offenbar ertrunken ist. Wieder zuhause auf dem mondänen Landsitz steht Nathan plötzlich völlig mittellos vor ihrer Tür. Obwohl Frederic dem attraktiven Abenteurer mit Misstrauen begegnet, nehmen sie ihn vorübergehend bei sich zuhause auf. Zusätzlich werden die Quentins von der Nachricht aufgeschreckt, dass ein Kindermörder in der Gegend sein Unwesen treibt. Und dann verschwindet Kim spurlos.

ZDF-Verfilmung des gleichnamigen Buches von Erfolgsautorin Charlotte Link. Wie nicht selten üblich, musste die Vorlage für die Länge eines Zweiteilers erheblich bearbeitet werden, wodurch einige nicht ganz unwichtige Romanfiguren unberücksichtigt geblieben sind. In der Fernsehfassung mühen sich die Darsteller redlich in einer leidlich spannenden, wenn auch recht vorhersehbaren Geschichte. Die Umsetzung von Links "Sturmzeit" bleibt nach wie vor das Maß der Dinge.

Charlotte Link - Das Echo der Schuld

Der Sendeplatz ist durchaus angebracht: Mit seiner zweiten Verfilmung eines Romans von Charlotte Link (nach "Der fremde Gast") gelingt es Marcus O. Rosenmüller verblüffend genau, den Naturalismus britischer Krimis zu treffen; und die zeigt das ZDF ja auch am späteren Sonntagabend. Eine weitere Parallele spricht eher gegen den Film: Die getragene Erzählweise der TV-Produktionen von der Insel ergeht sich mitunter allzu sehr in Landschaften und Milieus; auch "Das Echo aller Schuld" ist mit insgesamt 180 Minuten stellenweise etwas langatmig.

Andererseits hat Rosenmüller auf diese Weise natürlich Gelegenheit, das Personal der Geschichte in aller Ruhe vorzustellen; und das gilt nicht nur für die drei Hauptfiguren, sondern auch für die Nebenrollen, die entscheidende Details zum Fortgang der Handlung beizutragen haben. Im Mittelpunkt steht die Engländerin Virginia (Anna Loos), die an der Seite ihres Gatten Frederick (Michael von Au), eines aufstrebenden Politikers, ein unbeschwertes Leben führen könnte. Das Paar hat ein entzückendes Töchterchen namens Kim und dank Fredericks florierender Anwaltskanzlei alles, was das Herz begehrt, unter anderem ein prachtvolles Domizil in Bristol sowie ein geräumiges Ferienhaus an der Küste.

Doch Virginia wird regelmäßig von Panikattacken heimgesucht, weshalb sie sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Als ein deutscher Tourist (Daniel Morgenroth) ihre Tochter davor bewahrt, sich bei den Klippen in Lebensgefahr zu begeben, sieht sie die Chance, aus dem Alltag auszubrechen. Parallel zu diesen Szenen einer Ehe erzählt Autorin Annette Hess, die für Rosenmüller auch schon "Der fremde Gast" adaptiert hat, von verschiedenen Verbrechen, die offenbar zu einer Serie ausarten: Kleine Mädchen werden missbraucht und ermordet. Die Kinder waren ebenso alt, ebenso blond und ebenso hübsch wie Kim; und die verschwindet just in dem Moment, als sich Virgina von Frederick trennen will.

Der Film ist trotzdem weniger Thriller, sondern in erster Linie Psychogramm: Erst dank der Konfrontation mit dem Allerschlimmsten ist Virgina in der Lage, sich endlich der titelgebenden früheren Schuld zu stellen. Aber weil Rosenmüller so viel Zeit hat, kann er auch die Arbeit der Polizei ausführlich dokumentieren, was dank der gegen den Strich besetzten Darsteller (Sophie Rois, Jürgen Heinrich, Oliver Bootz) durchaus seinen Reiz hat. Und wer den englischen Südwesten mag, wird dank vieler Flüge über die allerdings etwas eintönige Landschaft (Kamera: Stefan Spreer, auch er aus dem Team vom "Fremden Gast") nicht enttäuscht. Störender ist allerdings die Verpflanzung deutscher Schauspieler; gerade der unüberhörbare brandenburgische Akzent von Anna Loos passt nun mal überhaupt nicht zu einer angeblichen Engländerin. tpg.

Charlotte Link - Das Echo der Schuld

Charlotte Link hat es wieder ein mal geschafft mit psychologischer Feinfühligkeit grausame Ereignisse miteinander zu verweben, in tiefe Abünde zu blicken und das Spektrum menschlicher Sünden zu durchleuchten!

Die lebensscheue Virginia Quentin (Anna Loos) verschanzt sich sich immer stärker in der rauhen Abgeschiedenheit des Familienbesitzes. In der Einsamkeit trägt sie die große Last einer vergangenen Schuld. Ihr Ehemann, der erfolgreiche Politiker Frederick Quentin (Michael von Au), ist zu selten im idyllischen Landhaus der Familie, um zu erkennen, dass die Ehe der beiden bereits stark an Elan eingebüßt hat. Im Urlaub mit Mann und Tochter an Englands wildromantischer Küste lernt Virginia den charismatischen Deutschen Nathan Moor (Daniel Morgenroth) kennen und fühlt sich vom ersten Augenblick an zu dem intellektuellen Abenteurer hingezogen, der mit seinem kleinen Boot allein um die Welt segelt. Auf der Rückfahrt nach Bristol hören die Quentins in den Nachrichten vom Schiffsunglück des Deutschen, der seitdem vermisst wird. Zu Hause wird die Familie jedoch mit einem viel grausameren Verbrechen konfrontiert: In der Gegend treibt ein Kindermörder sein Unwesen. Das Ehepaar ist voller Sorge um die eigene siebenjährige Tochter Kim. Als Frederick beruflich eine Woche nach London muss, steht plötzlich der vermisste Deutsche vor Virginias Tür. Er hat das Schiffsunglück überlebt, hat aber dabei alles verloren. Virginia bietet dem Schiffbrüchigen gegen den Willen ihres Mannes ihre Hilfe an. Nathan verkörpert Lebensfreude, Temperament und Sehnsüchte, die Virginia schon längst verloren geglaubt hat und fühlt sich immer stärker zu ihm hingezogen. Dann verschwindet Kim spurlos und in Virginia keimt ein schrecklicher Verdacht auf...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Anna Loos   als Virginia Quentin
  Michael von Au   als Frederick Quentin
  Lea Müller   als Kim Quentin
  Daniel Morgenroth   als Nathan Moor
  Jürgen Heinrich   als Jack Walker
  Judy Winter   als Grace Walker
  Sophie Rois   als Stella Turling
  Oliver Bootz   als Jeff Defries
  Martin Umbach   als Paul Newman
  Natalia Avelon   als Liz Alby
  Nathalie Möckel   als Sarah Alby
  Michaela Caspar   als Betsy Alby
  Crisjan Zöllner   als Michael Clark
  Wolfgang Häntsch   als Edward Mills
  Klara Merkel   als Rachel Cunningham
  Oana Solomon   als Rachels Mutter
  Roger Tebb   als Dr. Bernhard
  Hannes Wegener   als Tom Burke
  Jan Pohl   als Travor Raplin
  Andrea Eckert   als Antonia Fergeson
  Rosalind Baffoe   als Mrs. Copperfield
  Stella Adorf   als Mutter
 
Regie:  Marcus O. Rosenmüller  
Buch:  Annette Hess  
Musik:  Gary Marlowe  
Kamera:  Stefan Spreer  
Produzent:  Prof. Regina Ziegler  
 

Fassungen

 

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Features

 

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