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Chicken Run - Hennen Rennen

Perfekt unterhaltendes Plastilinabenteuer der "Wallace & Gromit"-Macher über Hühner, die ihrer Gefangenschaft entfliehen wollen.


Chicken Run - Hennen Rennen

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Erhältlich seit:
04.06.2010

Originaltitel: Chicken Run

Trickfilm/ Komödie

Großbritannien/USA 2000
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 6

Regie: Peter Lord, ...
Universum Film

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Chicken Run - Hennen Rennen

Auf der Tweedy-Farm herrscht der Ausnahmezustand: Nachdem jedem eingepferchten Huhn dort bislang nur bei Nichterfüllung des Plansolls das Ende als Brathähnchen blühte, droht nun allen Hennen der Garaus. Grund: Die habgierige Farmersfrau will umsatteln: von der Eier- auf die Hühnerpasteten-Produktion. Also bleibt dem Federvieh nichts anderes übrig, als auf Ginger zu bauen, einer Meisterin in (misslungenen) Fluchtversuchen. Als aber dann Rocky, der sich als Flughahn vorstellt, im Lager "notlandet", scheint der Traum vom Leben in Freiheit möglich...

Die Entwicklung der Story zum ersten Spielfilm der mehrfach Oscar-prämierten "Wallace & Gromit"-Erfinder Peter Lord und Nick Park begann bereits 1996. 2000 Kilogramm Plastilin, 4000 Liter Farbe und viele Monate später ist es nun soweit: Die Animationsgenies begeistern mit einem temporeichen Stop-Motion-Spaß voller turbulenter Action, Slapstick-Szenen und zahlreichen ironischen Filmzitaten aus einem vor Verbalwitz sprühenden Drehbuch.

Chicken Run - Hennen Rennen

Das sprichwörtliche Huhn, das goldene Eier legt, darf sich Tobis Studio Canal von diesem Sommerspaß erwarten, mit dem eines der erfolgreichsten Trickfilmstudios der Welt erstmals abendfüllend Plastilin und Stop-Motion-Animation zu vollendeter Harmonie bringt. "Chicken Run - Hennen Rennen" verschweißt den klassischen Hühnertraum vom Fliegen mit Erinnerungen an legendäre Kriegsgefangenenausbruchsfilme wie "Gesprengte Ketten" oder "Stalag 17" zu einem einfallsreichen und witzigen Plädoyer für das Recht des Huhns auf Freiheit und den natürlichen Tod. Wer so perfekt Knet- und Zuschauermassen manipuliert, hat einen Sommerhit verdient.

Mit den zwei Kompilationsrollen "Wallace & Gromit - The Aardman Collection" und "Wallace & Gromit - The Aardman Collection 2" landete der Müncher Verleih MFA 1994 und 1996 Achtungserfolge in den deutschen Kinos, die das britische Aardman Studio auch hierzulande als Animationsgiganten mit perfektionistischem Anspruch und frechem Humor bekannt machten. Nick Park, zusammen mit Peter Lord und David Sproxton einer der drei Direktoren des Studios und im Team mit Lord Regisseur von "Chicken Run - Hennen Rennen", bestätigt nach drei Oscar-gekrönten Kurzfilmen, dass er nicht nur den Sprung zum animierten Langfilm ohne Qualitätsverlust bewältigt hat, sondern auch durch seine schon in "The Wrong Trousers" unter Beweis gestellte inszenatorische Brillanz wohl auch im Realfilm zur festen Größe werden könnte. Bild- und Perspektivenauswahl, Schnitt, Tempo, Spannungserzeugung, Gefühl für Atmosphäre und exzellentes Timing weisen Park und Lord als souveräne Filmemacher aus, die mit ihren expressiven, im aufwendigen Stop-Motion-Verfahren beeindruckend flüssig bewegten Plastilinfiguren eine skurrile Geschichte trotz tierischer Protagonisten gefühlsecht und voll Wort- und Bilderwitz auf die Leinwand bringen. Was in den ersten nächtlich-düsteren Einstellungen Erinnerungen an Konzentrations- oder Kriegsgefangenenlager weckt, entpuppt sich nach einer Kamerafahrt als Hühnerfarm, in der die Besitzerin und ihr Mann ein Regiment puren Terrors führen. Wer von den Hennen im Eilegen hinter dem Soll zurückbleibt, wird zum Dinner der Chefin, die, zermürbt von unbefriedigenden Profiten, nach dem Bau einer geheimnisvollen Maschine von der Eier- zur Hühnerpastetenproduktion umsatteln will. Mit diesem, von der technischen Aufrüstung bestimmten Ultimatum wird der Fluchtwunsch der Hennen unter der Führung der kecken Ginger noch dringlicher, obwohl alle bisherigen Versuche zu entkommen scheiterten. Als letzte Hoffnung führt das mit Verbalwitz glänzende Drehbuch von Karey Kirkpatrick, der auch schon "The Tortoise and the Hare", den nächsten Aardman-Film, vorbereitet, einen draufgängerischen amerikanischen Hahn (gesprochen von Mel Gibson, den in der Synchronisation Ingolf Lück ersetzen soll) ein, den die Hennen für einen Flug-Messias halten, der auch ihre schwerfälligen Leiber über den Zaun in die Freiheit schweben lassen soll. Der Superheld, der natürlich nur ein Aufschneider ist, bringt den Hühnerhaufen als Tänzer und Entertainer auf Trab und darf am Ende in bester Han-Solo-Manier über seinen egozentrischen Schatten springen. Das dramatische Finale liefert zusammen mit einem furiosen Ride durch die mörderischen Fallen der Pastetenmaschine die Actionhöhepunkte dieses liebevoll gestalteten und visuell einfallsreichen Abenteuers, das die Künstlichkeit von Schauplätzen und Figuren völlig vergessen lässt. kob.

Chicken Run - Hennen Rennen

Die Hühner Ginger, Bunty, Babs und Max sind fest entschlossen, ihrem Schicksal als Geflügelpastete zu entgehen, und träumen von einer grünen Welt jenseits ihrer eingezäunten Eierfarm. Doch so einfach ist es nicht, in die Freiheit zu gelangen: Die böse Mrs. Tweedy und ihr tumber Ehemann ertappen sie bei all ihren irrwitzigen und noch so ausgeklügelten Fluchtversuchen. Als der amerikanische Zirkus-Hahn Rocky auf der Hühnerfarm bruchlandet, sieht Ginger endlich den rettenden Ausweg: Sie und die anderen Hühner werden die Farm einfach fliegend verlassen und Rocky muss ihnen dabei helfen...Zusammen werden sie beweisen, dass sie keine dummen Hühner sind. Sie planen einen spektakulären und äußerst gewagten Ausbruch.

Quelle: Universum Film

Sprecher:  Mel Gibson  
  Phil Daniels   als Fetcher
  Lynn Ferguson   als Mac
  Tony Haygarth   als Mr. Tweedy
  Jane Horrocks   als Babs
  Miranda Richardson   als Mrs. Tweedy
  Julia Sawalha   als Ginger
  Timothy Spall   als Nick
  Imelda Staunton   als Bunty
  Benjamin Whitrow   als Fowler
 
Regie:  Peter Lord  
  Nick Park  
Buch:  Karey Kirkpatrick  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
  John Powell  
Kamera:  Dave Alex Riddett  
Produzent:  Sproxton David  
  Peter Lord  
  Nick Park  

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Pierce Brosnan in "Evelyn"

Pierce Brosnan in "Evelyn"

Besonders, wenn einer davon Pierce Brosnan ist. In "Laws of Attraction" droht seine Liaison mit einer Kollegin zu scheitern - der Andrang beim smarten Iren ist einfach zu groß, außerdem haben die beiden gestressten Rechtsverdreher schon aus Berufsgründen nie Zeit füreinander. Leider können sich die beiden ja nicht gegenseitig engagieren.

Das Drehbuch stammt von Karey Kirkpatrick ("Chicken Run - Hennen Rennen"), Brosnan selbst wird die romantische Komödie zusammen mit David T. Friendly ("Dr. Dolittle") produzieren.

Kein Neuland für sexy Pierce: Er hatte schon das Familiendrama "Evelyn" selbst produziert. Dort spielt er an der Seite von "E.R."-Star Julianna Margulies einen Vater, der seine Frau und seinen Job verliert.

Noch dazu verweigert ihm ein veraltetes Gesetz das Sorgerecht für seine vier Kinder. Unerschrocken zieht Brosnan gegen die irische Regierung und die katholische Kirche vor Gericht.

 

Chicken Run - Hennen Rennen in der Fotoshow

 

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