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Chicken Run - Hennen Rennen

Perfekt unterhaltendes Plastilinabenteuer der "Wallace & Gromit"-Macher über Hühner, die ihrer Gefangenschaft entfliehen wollen.


Chicken Run - Hennen Rennen

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Erhältlich seit:
19.02.2001

Originaltitel: Chicken Run

Trickfilm/ Komödie

Großbritannien/USA 2000
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 6

Regie: Peter Lord, ...
Universum Film

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Chicken Run - Hennen Rennen

Auf der Tweedy-Farm herrscht der Ausnahmezustand: Nachdem jedem eingepferchten Huhn dort bislang nur bei Nichterfüllung des Plansolls das Ende als Brathähnchen blühte, droht nun allen Hennen der Garaus. Grund: Die habgierige Farmersfrau will umsatteln: von der Eier- auf die Hühnerpasteten-Produktion. Also bleibt dem Federvieh nichts anderes übrig, als auf Ginger zu bauen, einer Meisterin in (misslungenen) Fluchtversuchen. Als aber dann Rocky, der sich als Flughahn vorstellt, im Lager "notlandet", scheint der Traum vom Leben in Freiheit möglich...

Die Entwicklung der Story zum ersten Spielfilm der mehrfach Oscar-prämierten "Wallace & Gromit"-Erfinder Peter Lord und Nick Park begann bereits 1996. 2000 Kilogramm Plastilin, 4000 Liter Farbe und viele Monate später ist es nun soweit: Die Animationsgenies begeistern mit einem temporeichen Stop-Motion-Spaß voller turbulenter Action, Slapstick-Szenen und zahlreichen ironischen Filmzitaten aus einem vor Verbalwitz sprühenden Drehbuch.

Chicken Run - Hennen Rennen

Das sprichwörtliche Huhn, das goldene Eier legt, darf sich Tobis Studio Canal von diesem Sommerspaß erwarten, mit dem eines der erfolgreichsten Trickfilmstudios der Welt erstmals abendfüllend Plastilin und Stop-Motion-Animation zu vollendeter Harmonie bringt. "Chicken Run - Hennen Rennen" verschweißt den klassischen Hühnertraum vom Fliegen mit Erinnerungen an legendäre Kriegsgefangenenausbruchsfilme wie "Gesprengte Ketten" oder "Stalag 17" zu einem einfallsreichen und witzigen Plädoyer für das Recht des Huhns auf Freiheit und den natürlichen Tod. Wer so perfekt Knet- und Zuschauermassen manipuliert, hat einen Sommerhit verdient.

Mit den zwei Kompilationsrollen "Wallace & Gromit - The Aardman Collection" und "Wallace & Gromit - The Aardman Collection 2" landete der Müncher Verleih MFA 1994 und 1996 Achtungserfolge in den deutschen Kinos, die das britische Aardman Studio auch hierzulande als Animationsgiganten mit perfektionistischem Anspruch und frechem Humor bekannt machten. Nick Park, zusammen mit Peter Lord und David Sproxton einer der drei Direktoren des Studios und im Team mit Lord Regisseur von "Chicken Run - Hennen Rennen", bestätigt nach drei Oscar-gekrönten Kurzfilmen, dass er nicht nur den Sprung zum animierten Langfilm ohne Qualitätsverlust bewältigt hat, sondern auch durch seine schon in "The Wrong Trousers" unter Beweis gestellte inszenatorische Brillanz wohl auch im Realfilm zur festen Größe werden könnte. Bild- und Perspektivenauswahl, Schnitt, Tempo, Spannungserzeugung, Gefühl für Atmosphäre und exzellentes Timing weisen Park und Lord als souveräne Filmemacher aus, die mit ihren expressiven, im aufwendigen Stop-Motion-Verfahren beeindruckend flüssig bewegten Plastilinfiguren eine skurrile Geschichte trotz tierischer Protagonisten gefühlsecht und voll Wort- und Bilderwitz auf die Leinwand bringen. Was in den ersten nächtlich-düsteren Einstellungen Erinnerungen an Konzentrations- oder Kriegsgefangenenlager weckt, entpuppt sich nach einer Kamerafahrt als Hühnerfarm, in der die Besitzerin und ihr Mann ein Regiment puren Terrors führen. Wer von den Hennen im Eilegen hinter dem Soll zurückbleibt, wird zum Dinner der Chefin, die, zermürbt von unbefriedigenden Profiten, nach dem Bau einer geheimnisvollen Maschine von der Eier- zur Hühnerpastetenproduktion umsatteln will. Mit diesem, von der technischen Aufrüstung bestimmten Ultimatum wird der Fluchtwunsch der Hennen unter der Führung der kecken Ginger noch dringlicher, obwohl alle bisherigen Versuche zu entkommen scheiterten. Als letzte Hoffnung führt das mit Verbalwitz glänzende Drehbuch von Karey Kirkpatrick, der auch schon "The Tortoise and the Hare", den nächsten Aardman-Film, vorbereitet, einen draufgängerischen amerikanischen Hahn (gesprochen von Mel Gibson, den in der Synchronisation Ingolf Lück ersetzen soll) ein, den die Hennen für einen Flug-Messias halten, der auch ihre schwerfälligen Leiber über den Zaun in die Freiheit schweben lassen soll. Der Superheld, der natürlich nur ein Aufschneider ist, bringt den Hühnerhaufen als Tänzer und Entertainer auf Trab und darf am Ende in bester Han-Solo-Manier über seinen egozentrischen Schatten springen. Das dramatische Finale liefert zusammen mit einem furiosen Ride durch die mörderischen Fallen der Pastetenmaschine die Actionhöhepunkte dieses liebevoll gestalteten und visuell einfallsreichen Abenteuers, das die Künstlichkeit von Schauplätzen und Figuren völlig vergessen lässt. kob.

Sprecher:  Mel Gibson  
  Phil Daniels   als Fetcher
  Lynn Ferguson   als Mac
  Tony Haygarth   als Mr. Tweedy
  Jane Horrocks   als Babs
  Miranda Richardson   als Mrs. Tweedy
  Julia Sawalha   als Ginger
  Timothy Spall   als Nick
  Imelda Staunton   als Bunty
  Benjamin Whitrow   als Fowler
 
Regie:  Peter Lord  
  Nick Park  
Buch:  Karey Kirkpatrick  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
  John Powell  
Kamera:  Dave Alex Riddett  
Produzent:  Sproxton David  
  Peter Lord  
  Nick Park  

Wallace und Gromit erobern Hollywood

Hallo Hollywood, wir kommen!

Hallo Hollywood, wir kommen!

Ein Traum aus Plastillin mit ganz eigenem Charme: Wallace und Gromit, der britische Durchschnittsversager und sein genialer Hund. Die Animationsfilme mit den beiden Trickfilmstars aus dem Hause Aardman waren in Deutschland Geheimtipps ("Die Techno-Hosen", "Alles Käse", "Unter Schafen"). Jetzt holt Steven Spielberg die beiden Kult-Knetfiguren nach Hollywood.

In "The Vegetable Plot" ("Die Gemüse-Verschwörung") werden Wallace und Gromit unter der Regie von Nick Park ihren typisch britischen Humor versprühen. Park hatte für Spielbergs Studio Dreamworks schon die urkomische Nutztierbefreiung "Chicken Run - Hennen Rennen" umgesetzt.

Während der Dreharbeiten zu "The Vegetable Plot" wird Aardman Animation auf seiner Web-Site mehrere Einminüter mit Wallace und Gromit zeigen.

Im Winter diesen Jahre gibt's dann noch einen tierischen Film von Aardman und Dreamworks namens "Ratropolis". Erstmals sollen dabei neben den typischen Plastillinfiguren auch computeranimierte Helden auftreten.

Aardmans "Claymation"-Technik hatte in den 80ern unter anderem in Peter Gabriels preisgekröntem Video "Sledgehammer" Furore gemacht.

 

Chicken Run - Hennen Rennen in der Fotoshow

 

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