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Children of Men

Alfonso Cuarons Verfilmung des Romans von P.D. James, in dem die letzte schwangere Frau die Menschheit vor dem Aussterben bewahren soll.


Children of Men

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Erhältlich seit:
06.08.2009

Originaltitel: The Children of Men

Science Fiction/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 16

Clive Owen
Julianne Moore
Chiwetel Ejiofor

Regie: Alfonso Cuarón
Universal Pictures Germany

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Alfonso Cuaróns Verfilmung des Romans von P.D. James, in dem die letzte schwangere Frau die Menschheit vor dem Aussterben bewahren soll.

Theo und Julian planen eine Rettungsaktion (Foto: UIP) Großansicht

Theo und Julian planen eine Rettungsaktion (Foto: UIP)

Im Jahr 2027 sieht sich die Menschheit aufgrund eines Fruchtbarkeitsdefekts vom Aussterben bedroht: Gerade erst ist der jüngste Mensch auf dem Planeten im Alter von 18 Jahren gestorben. In London herrscht währenddessen die totale Anarchie.

Die Entdeckung einer einzelnen schwangeren Frau sorgt für Aufregung: Der desillusionierte Regierungsagent Theo (Clive Owen) erhält von einer Untergrundorganisation den Auftrag, die Frau sicher und unbeschadet auf eine geschützte Insel im Meer zu bringen. Dort wollen Wissenschaftler versuchen, die Menschheit zu retten.

In London herrscht das Chaos (Foto: UIP) Großansicht

In London herrscht das Chaos (Foto: UIP)

Neuland in der Zukunft

In seinem ersten Film seit "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" wagt sich der Mexikaner Alfonso Cuarón mit der Verfilmung eines Romans von P.D. James nun ans Science-Fiction-Genre. Mit Julianne Moore und Clive Owen exzellent besetzt, darf man auf Cuarons einzigartiges visuelles Talent und sein hervorragendes Gespür für das Innenleben seiner Figuren bauen und auf eines der Filmereignisse des Jahres warten.

Children of Men

In Alfonso Cuaróns erschreckend realistischem SciFi-Drama versucht sich Clive Owen als Retter der Menschheit. Bei der 63. Biennale wurde es mit dem Preis für die beste Kamera ausgezeichnet.

Man kennt ihn als leidenschaftlichen Romantiker ("Große Erwartungen"), als hoffnungslosen Nostalgiker ("Y tu mamá también - Lust for Life!") und als fantasievollen Geschichtenerzähler ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban"). Jetzt fügt Alfonso Cuarón seiner ohnehin schon breit angelegten Genre-Palette einen weiteren Farbtupfer hinzu. Einen düsteren, nachtschwarzen allerdings. Mit "Children of Men" adaptierte der seit 1995 ("A Little Princess") international arbeitende Mexikaner nämlich einen Roman von P.D. James, einen Science-Fiction-Stoff, der sich mit dem Aussterben der Menschheit in nicht allzu ferner Zukunft auseinandersetzt: Man schreibt das Jahr 2027. Die Welt befindet sich im Chaos, der Mensch hat seine Gabe verloren sich fortzupflanzen. Nun kämpft jeder auf seine Weise um sein bisschen Leben, mit Waffengewalt, in terroristischen Vereinigungen, in der Isolation oder in organisierten Banden. Es herrscht die pure Anarchie. Nur in Großbritannien scheint man der Lage noch Herr zu werden, indem man unerwünschte Individuen - ob Ausländer oder Verbrecher, Asylbewerber oder politisch Unbequeme - erst in Käfige sperrt und dann deportiert. Einer, der sich mit dem Status Quo des Schreckens abgefunden hat, ist Theo (Clive Owen). Früher selbst mal Aktivist und Kämpfer für eine bessere Welt hat er sich nun hinter einem Schreibtischjob verschanzt und will von alledem nichts mehr hören und sehen. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit auf brutale Weise wieder ein. Julian (Julianne Moore), Theos einstige Mitstreiterin und Geliebte, und im Gegensatz zu ihm immer noch aktiv, lässt ihn entführen. Julians Forderung: Er soll seine Beziehungen zur Regierung spielen lassen für eine besonders heikle Mission. Die junge Kee (Clare-Hope Ashitey) muss dringend außer Landes gebracht werden. Der Grund: Unter ihrem Herzen trägt sie ein Baby, das erste, das seit 19 Jahren wieder das Licht der Welt erblicken und damit einem ganzen Planeten Hoffnung geben könnte. Für Theo und seine kostbare "Fracht" beginnt eine Flucht, die ihre Leidensfähigkeit auf eine unermesslich harte Probe stellen wird...

Das Erschreckende an Cuaróns "Was wäre wenn"-Szenario ist die Tatsache, dass es der Realität extrem nahe kommt. Der kompromisslose Umgang mit Immigranten ebenso wie hinterhältige Terroranschläge, das nur auf seinen Vorteil bedachte Verhalten der westlichen Zivilisation ebenso wie der gravierende Rückgang der Geburtenraten. Für diese apokalyptische Grundstimmung, die sowohl an Ridley Scotts "Blade Runner", aber auch an John Carpenters "Klapperschlange" erinnert, sorgt insbesondere Cuaróns Landsmann und künstlerischer Wegbegleiter Emmanuel Lubezki, der für seine exzellente Arbeit mit dem Kamerapreis der Biennale 2006 ausgezeichnet wurde. Ebenfalls Bestnoten verdienen sich "King Arthur" Clive Owen als tragischer Held und Newcomerin Clare-Hope Ashitey ("Shooting Dogs") als von der Meute gehetztes Reh, während Julianne Moore, die nur im ersten Viertel des Films dabei ist, und Michael Caine als kiffender Post-Post-Hippie in Nebenrollen Akzente setzen. Fazit: Eine wirklichkeitsnahe Utopie, die zweifellos polarisieren und somit für jede Menge Diskussionsstoff sorgen wird. lasso.

Children of Men

Keine Kinder. Keine Zukunft. Keine Hoffnung.
Das Aussterben der Menschheit scheint unabwendbar, als im Jahr 2027 der jüngste Mensch der Welt mit nur 18 Jahren stirbt. Der desillusionierte Regierungsagent und ehemalige Aktivist Theo (Clive Owen) und seine Ex-Frau Julian (Julianne Moore) sollen die Zukunft des von Terroristen und Nuklearkriegen verwüsteten Planeten sichern: Als eine junge Frau wie durch ein Wunder schwanger wird, werden sie zur Eskorte auf einem gefährlichen Weg zu einem Zufluchtsort auf hoher See...
Das spannungsgeladenen Science-Fiction-Abenteuer von Alfonso Cuarón ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban") mit Clive Owen, das für drei Oscars[r] nominiert wurde (u.a. "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Beste Kamera") erscheint jetzt endlich auch als Blu-ray Disc in High Definition!

Quelle: Universal Pictures

Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Unveröffentlichte Szenen
- Es bleibt Hoffnung
- Kommentar von Slavoj Zizek
- Unter Attacke
- Theo & Julian
- Futuristisches Design
- Visuelle Effekte: Die Erschaffung des Babys

Bonusmaterial (in High-Definition):
- Meine Szenen
- U-Control: Werbespot, Info, Bild im Bild
- Screensaver features (tbc!)

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Clive Owen   als Theo
  Julianne Moore   als Julian
  Chiwetel Ejiofor   als Luke
  Charlie Hunnam   als Patric
  Danny Huston   als Nigel
  Claire-Hope Ashitey   als Kee
  Peter Mullan   als Syd
  Pam Ferris   als Miriam
  Sir Michael Caine   als Jasper
 
Regie:  Alfonso Cuarón  
Buch:  Alfonso Cuarón  
  Tim Sexton  
  David Arata  
  Hawk Ostby  
Musik:  John Tavener  
Kamera:  Emmanuel Lubezki  
Produzent:  Marc Abraham  
  Eric Newman  
  Hilary Shor  
  Iain Smith  

"Auch Bush glaubt, dass er das Richtige tut"

Mit dem Drama "Große Erwartungen" hatte er seinen Durchbruch. Nach seinem Roadmovie "Y tu mamá también" und dem Fantasyabenteuer "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" legt Alfoso Cuarón jetzt seinen ersten Science-Fiction-Film, "Children of Men", vor.

Im Jahr 2027 sind die Menschen vom Aussterben bedroht, weil sie sich nicht mehr fortpflanzen können. Als plötzlich die letzte schwangere Frau auftaucht, versucht der einstige Aktivist Theo, sie in Sicherheit zu bringen.

Regisseur Alfonso Cuarón will mit "Children of Men" zum Nachdenken anregen (Foto: UIP) Großansicht

Regisseur Alfonso Cuarón will mit "Children of Men" zum Nachdenken anregen (Foto: UIP)

» Inwiefern haben Sie die Romanvorlage von P. D. James dem Film angepasst?

ALFONSO CUARÓN: Bei "Harry Potter" ging es darum, den Inhalt eines kompletten Buchs zu vermitteln. Für "Children of Men" haben wir aus dem Roman das Thema Unfruchtbarkeit herausgegriffen und die Story danach ausgerichtet.

In der Buchvorlage gibt es die schwangere Kee zum Beispiel gar nicht und auch kein Flüchtlingslager. Es gibt einen Figur wie die, die Michael Caine spielt, aber er ist ein General mit einer langen militärischen Vorgeschichte.

Theo (Clive Owen) ist durcheinander, als er auf seine Exfrau Julian (Julianne Moore) trifft (Foto: UIP) Großansicht

Theo (Clive Owen) ist durcheinander, als er auf seine Exfrau Julian (Julianne Moore) trifft (Foto: UIP)

» Was haben Sie von der Arbeit an "Harry Potter" für "Children of Men" mitgenommen?

Ich hatte das Drehbuch zu "Children of Men" schon vor einiger Zeit geschrieben, doch dann kam "Harry Potter" dazwischen. Mit dem Film habe ich die Welt einer großen Produktion kennengelernt, Erfahrungen mit Visual Effects gemacht und auch mit den Briten. Deswegen war Clive Owen aus meiner Sicht für "Children of Men" so wichtig. Er gibt dem Ganzen diese wunderbar englische Note.

» Wie lief die Zusammenarbeit mit Clive Owen?

Er hat das Drehbuch quasi mitgeschrieben. Ich wollte zum Beispiel, dass Theo sich in einer Szene ein Fußballspiel ansieht. Dann sagte Clive Owen zu mir: "Im wahren Leben würde so jemand wie Theo zu einem Hunderennen gehen."

 

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