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Chinese Box

Klassisches Melodram in bedeutungschwangeren Bildern in Hongkong vor und nach der Übergabe an China.


Chinese Box

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Erhältlich seit:
08.09.2006

Drama

Frankreich/Japan/USA 1997
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 12

Jeremy Irons
Gong Li
Maggie Cheung

Regie: Wayne Wang
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Chinese Box

Im Hongkong des Jahres 1998, kurz vor der Rückgabe der britischen Kronkolonie an China, kreuzen sich die Wege vier ganz unterschiedlicher Menschen: Der todkranke britische Journalist John verliebt sich leidenschaftlich in die Chinesin Vivian. Sie, die um das Studium ihres Freundes zu finanzieren, als Hostess gearbeitet hat, will aber nur ihn, den inzwischen erfolgreichen Börsenmakler Chang heiraten. Und dann ist da noch das Straßenmädchen Jean, das mit ungebrochenem Optimismus in die Zukunft blickt...

Wie immer, wenn Jeremy Irons im Film sein Herz verliert, macht das Leid Überstunden. Ob nun in "Verhängnis", "M. Butterfly" oder "Lolita", stets bringen ihn Obsessionen zumindest an den Rand der Verzweiflung. Regisseur Wayne Wang ("Smoke") geht da noch einen Schritt weiter und gestattet seinem Helden, quasi stellvetretend für die Kolonie Honkong, nur den Tod als Ausweg aus seinem Dilemma. Wunderbar fotografierte Stadtansichten und die beiden glänzend agierenden, schön anzusehenden Protagonistinnen (die China-Stars Gong Li und Maggie Cheung) machen diesen eher sperrigen Kunstfilm zumindest für Cineasten zum Genuß.

Chinese Box

Ganz am Puls der Zeit drehte Wayne Wang eine bittersüße Liebesgeschichte mit Jeremy Irons und Gong Li. Sie beginnt in der Silvesternacht 1996 und endet am Morgen des 1. Juli 1997 nach der Rückgabe Hongkongs an China. In der nervösen, hektischen Atmosphäre vor dem politischen Wechsel verfangen sich ein englischer Journalist und eine frühere Edelhure in den Fallstricken des Schicksals.

Der in der Kronkolonie geborene Wayne Wang, der mit "Smoke" und "Blue in the Face" 1996 bei der Berlinale einen Überraschungserfolg feierte, stieß mit seinem neuen Werk in Venedig auf geteilte Resonanz. Vielleicht weil viele Journalisten etwas Ähnliches erwarteten und nicht willens waren, unvoreingenommen einer ganz anderen Art von Film zu begegnen. Dabei ist Wangs fernöstlicher Cocktail voll mit Ingredienzen, die ein wahres Melodram ausmachen: Liebe und Leidenschaft, Enttäuschung und Entsagung, Verlangen und Verlust. Der englische Journalist John (Jeremy Irons) lebt schon seit 20 Jahren in Hongkong und verzehrt sich nach der aus China stammenden Barkeeperin und Ex-Nutte Vivian (Gong Li), die mit Geschäftsmann Chang liiert ist., der sie aufgrund ihrer Vergangenheit nicht heiraten will oder kann. Außerhalb dieses Triangles steht die junge Hongkong-Chinesin Jean (Maggie Cheung), die John durch ihre Herbheit und Verletzlichkeit neugierig macht und einen Blick auf ein unbekanntes Hongkong werfen läßt. Der 48jährige Regisseur jongliert mit Metaphern und Symbolen. Er nimmt vier archetypische Charaktere der Stadt und stellt sie vor dem realen historischen Ereignis gegeneinander: Der an Leukämie dahinsiechende John versinnbildlicht das sterbende britische Empire, Vivian die sündige Hure Hongkong, Jean die junge, ums Überleben kämpfende Generation und Chang den pragmatischen Businessman. Auf stampfenden Industriemaschinen und noch pochende, blutige Fischherzen hätte man verzichten können, manchmal driften die einzelnen Geschichten auch auseinander. Diese Schwächen verblassen bei der Starbesetzung, ein Jeremy Irons in Bestform sollte die Herzen der Zuschauerinnen im Sturm erobern. Hautnah fängt Wang die angespannte Atmosphäre im 6,5 Mio.-Moloch ein, verarbeitet schnell die Eindrücke in der Nacht der Übernahme. Die tragische Love-Story dient als Vehikel. Wang, der die politische Entwicklung in Hongkong skeptisch beurteilt, zeichnet zwischen Aufbruchstimmung und Angst einen Tanz auf dem Vulkan, bei dem die zukünftigen Verlierer oder Gewinner noch einmal einen tiefen Schluck aus der Pulle Leben nehmen. mk.

Chinese Box

Seit Jahren lebt der englische Journalist John in Hongkong. Während die Stadt kurz vor der Übergabe an China steht, leidet er unter seiner unerfüllten Liebe zu der chinesischen Ex-Prostituierten Vivian, die auf eine Ehe mit dem reichen Geschäftsmann Chang hofft. John hat Leukämie und nur noch wenige Monate zu leben. Die Begegnung mit der geheimnisvollen, verletzlichen Jean entfacht seine Neugier und lässt ihn ein neues, ihm völlig unbekanntes Hongkong entdecken...
"Smoke"-Regisseur Wayne Wang verbindet in berührenden, symbolträchtigen Bildern eine traurig-schöne Liebesgeschichte mit dem zeitgeschichtlichen Porträt der pulsierenden Metropole Hongkongs kurz vor der Übergabe an China am 1. Juli 1997!

Quelle: Studiocanal

Biografie Jeremy Irons, Fotogalerie, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Jeremy Irons   als John
  Gong Li   als Vivian
  Maggie Cheung   als Jean
  Michael Hui   als Chang
  Rubén Blades   als Jim
  Jared Harris  
 
Regie:  Wayne Wang  
Buch:  Jean-Claude Carrière  
  Larry Gross  
Musik:  Graeme Revell  
Kamera:  Vilko Filac  
Produzent:  Lydia Dean Pilcher  
  Jean-Louis Piel  
 

Chinese Box in der Fotoshow

 

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Features

 

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