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City, Sex & Country

Amüsante Farce um Ehecrashs und Affären mit Hollywoods Frauenheld Warren Beatty und einer imposanten Starbesetzung.


City, Sex & Country

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Erhältlich seit:
15.09.2006

Originaltitel: Town & Country

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 12

Warren Beatty
Diane Keaton
Andie MacDowell

Regie: Peter Chelsom
Kinowelt Home Entertainment

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City, Sex & Country

Porter Stoddard und sein bester Freund Griffin sind Männer im besten Alter, die ihr großbürgerliches Familienleben bestens im Griff zu haben scheinen. Doch in Wirklichkeit stehen ihre beide Ehen kurz vor dem Aus. Das liegt vor allem daran, dass Porter Frauen immer mehr begehrt, Griffin sich dagegen lieber seinen Geschlechtsgenossen zuwendet. Nachdem sich Porter von einer Affäre in die nächste - darunter eine aparte Cellistin und Griffins Frau Mona - gestürzt hat, kehrt er schließlich reumütig und geläutert zu seiner Gattin Ellie zurück.

Eine turbulente Beziehungskomödie des Briten Peter Chelsom ("Hear My Song"), der bei seiner ersten großen US-Produktion wohl Zugeständnisse an seine Geldgeber machen musste. So pendelt der Film etwas ziellos zwischen routiniertem Boulevard und bissiger Satire hin und her. Pluspunkte sammelt Chelsom mit pointierten Dialogen und origineller Situationskomik. Die exzellente Besetzung, allen voran Warren Beatty als alternder Frauenheld sowie Diane Keaton, Goldie Hawn und Andie MacDowell, dürfte vor allem ein reiferes Publikum ansprechen.

City, Sex & Country

Wer sonst als Warren Beatty könnte einer für alle sein in dieser Farce über den ehelichen Treuebegriff, der natürlich von Hollywoods legendärem Trophäenjäger am potentesten hinterfragt wird. Obwohl vor allem im letzten Drittel Ton-Schwankungen auffällig sind, erhebt sich die vierte Regiearbeit Peter Chelsoms aus dem Chaos der zunächst fünfmonatigen, später wiederaufgenommenen Dreharbeiten, den folgenden Neuschnitten, kreativen Kollisionen und Startverschiebungen als amüsante leichte Komödie, die mit ihrem Starauftrieb Mangel an Aufmerksamkeit bei Presse und Publikum nicht befürchten muss.

Gleich zu Beginn, als Beatty im Bett dem Cello-Spiel einer solidarisch textilfreien Nastassja Kinski lauscht, wird deutlich, dass das selbstironische Spiel mit Beattys Image hier ein zentraler Aspekt des Humors ist. "Das wird nie wieder passieren", versichert seine von ihm nachträglich in den Film eingebaute Erzählerstimme, aber natürlich wissen wir es besser. Eigentlicher Auslöser für zwei Ehekrisen und folgendes außereheliches Begattungsfieber ist aber eine Moteleskapade von Beattys bestem Freund, der wie schon in "Love Affair" von Garry Shandling gespielt wird. Nachdem diese Entgleisung mit einer anderen Frau, die in Wirklichkeit ein Mann ist, die langjährige Ehe mit Goldie Hawn atomisiert, tritt auch in Diane Keatons Ehe mit Beatty Verunsicherung ein. Zu diesem Zeitpunkt pflegt dieser schon seine Affäre mit Kinski, was nicht unbedingt in Kontrast zu seinem sexuell aktiven Privathaushalt steht, in dem Tochter und Sohn mit ihren Partnern nachts für hitzige Paarungstöne sorgen. Charmant und trotz boulevardesker Situationskomik nicht platt und jeden Gag ausreizend, ist Chelsoms Film in der ersten Hälfte, bis Beatty von Keaton entlarvt wird und er statt Reue die Flucht nach vorne antritt und Trophäen zu sammeln beginnt. Vollzug vermeldet werden kann allerdings nur mit Hawn, die wie gewohnt die mädchenhafte Quietschnudel gibt, während Komikerin Jenna Elfman und Andie McDowell trotz erkennbarem Interesse ihrerseits aus diversen Gründen verschont bleiben. Ohne übergewichtiges Moralisieren, aber auch ohne erkennbaren Schwerpunkt, betreibt der episodisch wirkende Film zunehmend Schauplatz- und Figuren-Zapping, bis Beatty am Ende eher zufällig und nicht unbedingt durch Erkenntnis zur Ruhe kommt. Obwohl "Stadt, Land, Kuss" durchaus auch im Dialog Stärken zeigt, was wohl Koautor und Beatty-Kumpel Buck Henry zuzuschreiben ist, liegt der Schwerpunkt auf Situationskomik und gelegentlich auch Slapstick, die dank gutem Timing und der Idealbesetzung der Hauptrolle nicht wirkungslos bleiben. Das letzte Drittel aber wirkt etwas unfertig, verliert sich in hektischer Boulevardturbulenz und lässt gerade die Zurückhaltung vermissen , die Chelsoms Filme wie "Hear My Song" so ausgezeichnet hatten. Mögliche Spuren seiner Entmachtung und anschließender Nachdrehs, nachdem er seine Schnittfassung abgeliefert hatte, aber doch kein ausreichender Grund zu befürchten, dass diese Komödie deshalb kommerziellen Schaden nehmen müsste. kob.

City, Sex & Country

Porter Stoddards Problem sind die Frauen. Es gibt einfach viel zu viele attraktive und aufregende Schönheiten. Porter kann einfach keiner wiederstehen. Einziger Fixpunkt im Leben des erfolgreichen New Yorker Architekten ist seine Ehefrau. Aber Ellie kommt endlich hinter Porters zahlreiche Eskapaden und gibt ihm wütend den Laufpass. Porter gelobt Besserung. Endgültig. Doch wie kann man das nur durchhalten?

Quelle: Kinowelt

Darsteller:  Warren Beatty   als Porter Stoddard
  Diane Keaton   als Ellie Stoddard
  Andie MacDowell   als Eugenie
  Garry Shandling   als Griffin
  Jenna Elfman   als Auburn
  Nastassja Kinski   als Alex
  Goldie Hawn   als Mona
  Charlton Heston   als Mr. Claybourne
  Marian Seldes   als Mrs. Claybourne
  Josh Hartnett   als Tom
  Tricia Vessey   als Alice
  Buck Henry   als Suttler
 
Regie:  Peter Chelsom  
Buch:  Michael Laughlin  
  Buck Henry  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  William A. Fraker  
Produzent:  Andrew S. Karsch  
  Simon Fields  
  Fred Roos  

Neue Comic-Komödie von Dante

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante lässt die Tunes tanzen

Dante Alighieri setzte im 14. Jahrhundert mit seiner "Göttlichen Komödie" einen Meilenstein der damaligen Prosa. Er verfasste sein Werk nicht - wie damals üblich - in Latein, sondern wählte den urbanen florentinischen Dialekt. Seine Gedanken sollten so auch das normale Volk, soweit es lesen konnte, erreichen.

Der Vergleich mit dem neuen Film-Projekt von Joe Dante ist - zugegebenermaßen - weit hergeholt. Der "Gremlins"-Macher inszeniert zwar eine Komödie, diese hat aber nichts mit Göttern bzw. Himmel und Hölle, sondern mit Comic-Figuren zu tun.

Bugs Bunny, Daffy Duck & Co. sind die Protagonisten in "Looney Tunes: Back in Action". Der Regisseur hat mittlerweile auch schon verraten, welche Abenteuer die Tunes zu bestehen haben:

"Bugs und Daffy arbeiten in einem Fernsehstudio. Da immer nur Bugs als der große Star gefeiert wird, schmeißt Daffy die Brocken hin und verlässt das Studio mit einem befreundeten Stuntman. Dessen Vater war ein Geheimagent auf der Suche nach einem legendären Diamanten, den die beiden Arbeitslosen selbst finden wollen. Bugs erfährt von ihrem Vorhaben und nimmt die Verfolgung von Daffy auf."

Wie schon in "Space Jam" müssen die Comicfiguren auch in diesem Abenteuer nicht auf menschliche Unterstützung verzichten. War es 1990 noch Basketball-Überflieger Michael Jordan, so werden Mumien-Killer Brendan Fraser, Stadt, Land, Kuss-StarJenna Elfman und Heather Locklear (Money Talks - Geld stinkt nicht) ihre helfende Hand reichen.

Ob die Fans Dantes Komödie als göttlich bezeichnen werden, wird die Zukunft zeigen...

 

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Warren Beatty

Er war über Jahrzehnte Hollywoods begehrtester Junggeselle, der als Herzensbrecher unzählige Affären u.a. mit Joan Collins, Diane Keaton und...

 

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