DVD Leihvideo

Clockstoppers

Effektreiche Kiddiekomödie über einen Teenager, der die Zeit manipulieren kann.


Clockstoppers

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.08.2003

Science Fiction/ Komödie

USA 2002
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Jesse Bradford
French Stewart
Paula Garcés

Regie: Jonathan Frakes
Paramount Home Entertainment

Bild 1 von 7

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Clockstoppers

Ausgerechnet, als er zum ersten Mal zu Besuch bei seiner angebeteten Schulkameradin weilt, erkennt High-School-Knabe Zak die erstaunlichen Kräfte einer aus Daddys Labor gemoppsten Armbanduhr: Ein kleiner Knopfdruck, und die Zeit steht still! Was sich zunächst wie die Einladung zu einer Streich-Orgie ausnimmt, entpuppt sich schon bald als Bedrohung für Leib und Leben, als wenig freundliche Geheimagenten an Zaks Haustür klopfen und nach dem für Kriminelle aller Coleur höchst interessanten Chronometer fragen.

Die SF-Jugendkomödien eines Joe Dante oder Robert Zemeckis lassen schön grüßen, wenn eine Riege gut aufgelegter Jungstars Schabernack in Zeitlöchern treibt, erwachsenen Autoritäten pfiffig eine lange Nase dreht und schließlich auch noch zum Wohle der Menschheit die obligate Gangsterbande zur Strecke bringt. Drehbuch und Effekte können mit Hollywoods Oberklasse konkurrieren, die Namen in den Credits - mal abgesehen vielleicht von Oberbösewicht Michael Biehn - nicht ganz.

Clockstoppers

Nach "The Time Machine" kommt mit "Clockstoppers" in kurzer Abfolge ein weiterer Film über den Themenkomplex Zeitmanipulation in die Kinos. Hierbei handelt es sich um eine mit vielen Spezialeffekten angereicherte Kiddiekomödie, die vom Nickelodeon-Sender produziert wurde. Für die routinierte Inszenierung zeichnet Schauspieler Jonathan Frakes verantwortlich, der seine extensive Science-Fiction-Erfahrung vor (er spielte Commander Riker in der "Star Trek: The Next Generation"-Serie) und hinter der Kamera (inszenierte "Star Trek: Der erste Kontakt" und "Star Trek: Der Aufstand") zum Einsatz bringt.

Die Story wurde von immerhin drei Drehbuchautoren verfasst, wobei der an erster Stelle geführte Rob Hedden Regie und Buch für "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" auf seinem Resumé vorweist. Seine turbulente Kinderkomödie ist vom Horrorgenre allerdings Welten entfernt, handelt es sich doch um gefällige Familienunterhaltung, die vor allem ganz junge Teenager ansprechen wird.

Zur Story: Highschool-Schüler Zak Gibbs (der 23-jährige Jessie Bradford aus "Girls United" hat das Teenie-Verfallsdatum bei aller Liebe deutlich überschritten) lebt in einem klischeegerechten Familienhaushalt: Seine Mutter (unterbeschäftigt: Komikerin Julia Sweeney aus "Saturday Night Live") ist stets um alle besorgt, sein Vater (Robin Thomas) ist College-Professor und bringt mehr Zeit für seine Studenten als für seinen eigenen Sohn auf, und Zaks Schwester hängt ununterbrochen an der Strippe. Der sich vernachlässigt fühlende Zak hat coole Tricks mit seinem Rad drauf und spielt gerne Gitarre, doch die hübsche neue Mitschülerin Francesca (Paula Garces) will nichts mit ihm zu tun haben. Dies ändert sich, als er ein Gadget findet, mit dem er sich und alle, die er berührt, in "Hyperzeit" versetzen kann, während die Zeit für den Rest der Welt scheinbar fast still zu stehen scheint. Dank dieser Zeitmanipulation im Sinne von Einsteins Relativitätstheorie erlauben sich die Kids etliche Streiche (z.B. wird ein urinierender Hund im Akt "eingefroren" und dann in das Fahrzeug einer gemeinen Strafzettelverteilerin verfrachtet) und Vergünstigungen (Zaks bester Freund Meeker gewinnt auf diese Weise einen DJ-Wettbewerb). Doch bald stellt sich heraus, das der Bösewicht Gates (Michael Biehn), der auch nicht vor Kidnapping zurückschreckt, die Erfindung für unlautere Zwecke benutzen will.

Der Kampf gegen seine üblen Machenschaften leistet Autoverfolgungsjagden und Flüssigeis-Bombardement Vorschub, womit die obligate Actionkomponente beigesteuert wird. Kurzweilige Familienunterhaltung, die jedoch kaum in Langzeiterinnerung bleiben wird und das Versprechen, ein "Zurück in die Zukunft" für das neue Jahrtausend zu sein, nur bedingt einlöst. ara.

Darsteller:  Jesse Bradford   als Zak
  French Stewart   als Dopler
  Paula Garcés   als Francesca
  Michael Biehn   als Gates
  Robin Thomas   als Dad
  Garikayi Mutambirwa   als Meeker
  Julia Sweeney   als Mom
  Lindze Letherman   als Kelly
  Jason George   als Richard
  Linda Kim   als Jay
  Jeff Ricketts   als Polizist Meyers
  Nicole Kathryn   als Sunshine
  Dwight Armstrong  
 
Regie:  Jonathan Frakes  
Buch:  Rob Hedden  
  Andy Hedden  
  J. David Stem  
  David N. Weiss  
Musik:  Ralph Sall  
  Jamshied Sharifi  
Kamera:  Timothy Suhrstedt  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  Julia Pistor  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Michael Biehn

Athletisch und mit dem harten, entschlossenen Gesichtsausdruck des Kämpfers, ist Michael Biehn einer der markanten Darsteller in tragenden...