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Cloverfield

Spektakulärer Katastrophenfilm aus der Schmiede von J.J. Abrams.


Cloverfield

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Erhältlich seit:
06.10.2008

Action/ Science Fiction

USA 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Lizzy Caplan
Jessica Lucas
T.J. Miller

Regie: Matt Reeves
Paramount Home Entertainment

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Spektakulärer Katastrophenfilm aus der Schmiede von J.J. Abrams.

Jeder muss um sein Leben fürchten (Foto: Universal) Großansicht

Jeder muss um sein Leben fürchten (Foto: Universal)

Eine Gruppe von New Yorkern feiert eine ausgelassene Abschieds-Party mit viel Spaß und genügend Drinks. Kurz nach Mitternacht werden die jungen Leute jedoch von ohrenbetäubendem Lärm aufgeschreckt. Plötzlich fliegt der Kopf der Freiheitsstatue durch die Straßen. Ein riesiges Monster ist dem Meer entstiegen und greift nun gnadenlos die Stadt an. Die jungen Partygäste zeichnen den gesamten Angriff und das zunehmend verzweifeltere Militär auf Video auf.

Schon Monate vor dem Kinostart machte das von "Lost"-Macher J.J. Abrams konzipierte Monster-Movie dank clever platzierter Trailer von sich reden. Zudem wurden nur wenige Details vorab verraten, was die Spekulationen unter den Genre-Fans umso mehr schürte.

Die Videokamera ist Zeuge der schrecklichen Geschehnisse (Foto: Universal) Großansicht

Die Videokamera ist Zeuge der schrecklichen Geschehnisse (Foto: Universal)

Kompromisslos und lupenrein

Konsequent mit subjektiver (Video-)Kamera erzählt, erweist sich das kompromisslose Spektakel als lupenreiner Horrorfilm, der allemal über genügend Effekte und Action verfügt.

Cloverfield

Von "Lost"-Macher J.J. Abrams produzierter, auf dokumentarisch getrimmter Katastrophenthriller, für den das Publikumsinteresse mit einer genial ominösen Marketingkampagne angekurbelt wurde.

Mit dem bislang besten Januar-Start in den US-Kinos aller Zeiten ging die Hype-Rechnung für die 25- Mio.-Dollar-Produktion auch bestens auf. Seit dem ersten, vor "Transformers" gezeigten und damals noch unbetitelten Teaser brodelte die Gerüchteküche, ob es sich nun um einen Film über eine Kriegs- oder Terroristenattacke, eine Alien-Invasion oder einen Monster-Amoklauf handele. Keinerlei Aufschluss bieten die ca. ersten 15 Minuten im Drehbuch von Drew Goddard (seine Kredits umfassen Lost, Alias und Buffy). Stattdessen führt eine Partyszene in New York die allesamt von weitgehend unbekannten Gesichtern dargestellten Protagonisten ein. Rob (Michael Stahl-David) feiert seine Versetzung nach Japan (Geburtswiege von Godzilla und Co.!), sein nerviger Bekannter Hud (T.J.Miller) dokumentiert das eher langweilige Geschehen mit Robs Digitalrekorder. Darauf finden sich auch Aufnahmen von Rob und seiner hübschen Flamme Beth (Odette Yustman), die einen Monat zuvor entstanden, was es eingangs und später als Kontrastflicker einer unschuldig heilen Zeit zu sehen gibt. Plötzlich bricht mit dröhnenden Explosionen die Hölle los.

Einstürzende Wolkenkratzer und die Köpfung der Freiheitsstatue (symbolträchtiger gehts nicht) evozieren das Chaos und die Panik des 11. September. Alldieweil filmt Hud mit dilletantisch verwackelten Bildern das desorientierende Pandämonium und den folgenden Überlebenskampf seiner Gruppe, zu der sich neben Rob, seinem Bruder Jason und dessen Freundin Lily auch die coole Marlena (Lizzy Caplan hat die einzigen Oneliner) anschließt. Manhattan verwandelt sich vor ihren Augen in eine regelrechte Kriegszone, bei der das schnell präsente Militär einen noch nicht genau auszumachenden Feind bekämpft. Fernseheinblendungen offenbaren später die Umrisse einer riesigen Monsterkreatur sowie unzählige kleinerer gefräßiger Spinnenwesen, mit denen die Freunde eine verstörende Konfrontation im U-Bahntunnel haben. Hiermit wird die zu erwartende Viren-Allegorie abgedeckt und der blutige Bodycount noch zusätzlich erhöht. Derweil wütet das nicht tot zu kriegende Monster weiter durch die Straßenzüge, während man Beth in einer wackeligen Zitterpartie aus ihrer demolierten Hochhauswohnung zu retten will. Darüber hinaus bahnt sich ein Wettlauf mit der Zeit an, als das Militär seine Irak-Strategie ankündet, Manhattan zu bombardieren, um die auswegslose Situation somit unter Kontrolle zu bringen.

Regisseur Matt Reeves ("Felicity" und die schwarze Komödie "Der Zufallslover") hält sich bei seinem "Blair Witch Project" meets "Godzilla" zum "Krieg der Welten" am 11. September geschickt an die bewährte Horrorsuspense-Maxime, so wenig als möglich von der Monsterkreatur zu zeigen. Somit bleibt es lange Strecken dem Zuschauer überlassen, die Bedrohung und Beklemmung in seiner eigenen Fantasie auszumalen und zu übersteigern. Doch auch als der Unhold schließlich in seiner ganzen CGI-generierten Glanz und Gloria zu sehen ist, bleibt der Horrorfaktor hoch. Manche Szenen erinnern an "I Am Legend", das sich ebenfalls im apokalyptischen Big Apple zuträgt, dem unbestritten beliebtesten Austragungsort von Endzeitszenarien. Allerdings sind die Produktionswerte hier natürlich ungleich bescheidener und die subjektive Kameraarbeit selbst für "Bourne"-gestählte Realismus-Enthusiasten gewöhnungsbedürftig. Die You-Tube-Generation hingegen dürfte hiermit ihren neuesten Grusel-Gral entdeckt haben. ara.

Cloverfield

Der visionäre Produzent J.J. Abrams (Lost) und Regisseur Matt Reeves schufen die weltweite Sensation, über die jedermann redet: Adrenalinschübe und Spannung nonstop!

Quelle: Paramount

Darsteller:  Lizzy Caplan   als Marlena
  Jessica Lucas   als Lily
  T.J. Miller   als Hud
  Michael Stahl-David   als Rob
  Mike Vogel   als Jason
  Odette Annable   als Beth
 
Regie:  Matt Reeves  
Buch:  Drew Goddard  
Kamera:  Michael Bonvillain  
Produzent:  Bryan Burk  
  J.J. Abrams  

"Da Vinci Code" in den eigenen vier Wänden

"Lost"-Erfinder J.J. Abrams macht sich für seinen neuen Film die Kreativität reicher New Yorker zunutze, die sich wohnungstechnisch von ihresgleichen abgrenzen wollten.

Mag es mysteriös und rätselhaft: "Lost"-Erfinder J.J. Abrams (Foto: Cre) Großansicht

Mag es mysteriös und rätselhaft: "Lost"-Erfinder J.J. Abrams (Foto: Cre)

Alles begann mit dem Wunsch, etwas anderes zu besitzen als die lieben Nachbarn. So hat ein Paar aus New York einen Innenarchitekten beauftragt, ihr Appartement komplett umzugestalten und mehr Spannung ins Familienleben zu bringen. Inspiriert von "The Da Vinci Code" hinterließ der engagierte Architekt eine wahre Fülle an Rätseln, Hinweisen und Codes.

Etwa ein Jahr nach ihrem Einzug erhielt die Familie ein Gedicht, das sie zu einem Geheimfach geführt hat. Ein dort gefundenes Buch enthielt die Geschichte einer mysteriösen Wohnung, deren Geheimnis nur mit Hilfe einer Schnitzeljagd gelüftet werden kann.

Die New Yorker wurden aufmerksam und entdeckten die Gemeinsamkeiten zwischen dem Buch und ihrer Einrichtung, so dass sie sich auf Rätselsuche begaben. Dabei stellten sich unter anderem Türklinken als Schlüssel zu geheimen Türen heraus.

Treu geblieben

Es war der Zeitungsartikel "Mystery on Fifth Avenue", der den "Cloverfield"-Produzenten J.J. Abrams auf die Wohnung aufmerksam gemacht hat. Abrams' Vorliebe für geheimnisvolle Inhalte ist bekannt, die genaue Umsetzung ist aber noch unklar. Für das Drehbuch hat er jedenfalls die komödienerprobte Autorin Maya Forbes und den "The Simpsons"-Schreiberling Wallace Wolodarsky engagiert.

 

Cloverfield in der Fotoshow

 

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