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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.10.2011
USA 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12
Lizzy Caplan
Jessica Lucas
T.J. Miller
Regie: Matt Reeves
Paramount Home Entertainment

Von "Lost"-Macher J.J. Abrams produzierter, auf dokumentarisch getrimmter Katastrophenthriller, für den das Publikumsinteresse mit einer genial ominösen Marketingkampagne angekurbelt wurde.
Mit dem bislang besten Januar-Start in den US-Kinos aller Zeiten ging die Hype-Rechnung für die 25- Mio.-Dollar-Produktion auch bestens auf. Seit dem ersten, vor "Transformers" gezeigten und damals noch unbetitelten Teaser brodelte die Gerüchteküche, ob es sich nun um einen Film über eine Kriegs- oder Terroristenattacke, eine Alien-Invasion oder einen Monster-Amoklauf handele. Keinerlei Aufschluss bieten die ca. ersten 15 Minuten im Drehbuch von Drew Goddard (seine Kredits umfassen Lost, Alias und Buffy). Stattdessen führt eine Partyszene in New York die allesamt von weitgehend unbekannten Gesichtern dargestellten Protagonisten ein. Rob (Michael Stahl-David) feiert seine Versetzung nach Japan (Geburtswiege von Godzilla und Co.!), sein nerviger Bekannter Hud (T.J.Miller) dokumentiert das eher langweilige Geschehen mit Robs Digitalrekorder. Darauf finden sich auch Aufnahmen von Rob und seiner hübschen Flamme Beth (Odette Yustman), die einen Monat zuvor entstanden, was es eingangs und später als Kontrastflicker einer unschuldig heilen Zeit zu sehen gibt. Plötzlich bricht mit dröhnenden Explosionen die Hölle los.
Einstürzende Wolkenkratzer und die Köpfung der Freiheitsstatue (symbolträchtiger gehts nicht) evozieren das Chaos und die Panik des 11. September. Alldieweil filmt Hud mit dilletantisch verwackelten Bildern das desorientierende Pandämonium und den folgenden Überlebenskampf seiner Gruppe, zu der sich neben Rob, seinem Bruder Jason und dessen Freundin Lily auch die coole Marlena (Lizzy Caplan hat die einzigen Oneliner) anschließt. Manhattan verwandelt sich vor ihren Augen in eine regelrechte Kriegszone, bei der das schnell präsente Militär einen noch nicht genau auszumachenden Feind bekämpft. Fernseheinblendungen offenbaren später die Umrisse einer riesigen Monsterkreatur sowie unzählige kleinerer gefräßiger Spinnenwesen, mit denen die Freunde eine verstörende Konfrontation im U-Bahntunnel haben. Hiermit wird die zu erwartende Viren-Allegorie abgedeckt und der blutige Bodycount noch zusätzlich erhöht. Derweil wütet das nicht tot zu kriegende Monster weiter durch die Straßenzüge, während man Beth in einer wackeligen Zitterpartie aus ihrer demolierten Hochhauswohnung zu retten will. Darüber hinaus bahnt sich ein Wettlauf mit der Zeit an, als das Militär seine Irak-Strategie ankündet, Manhattan zu bombardieren, um die auswegslose Situation somit unter Kontrolle zu bringen.
Regisseur Matt Reeves ("Felicity" und die schwarze Komödie "Der Zufallslover") hält sich bei seinem "Blair Witch Project" meets "Godzilla" zum "Krieg der Welten" am 11. September geschickt an die bewährte Horrorsuspense-Maxime, so wenig als möglich von der Monsterkreatur zu zeigen. Somit bleibt es lange Strecken dem Zuschauer überlassen, die Bedrohung und Beklemmung in seiner eigenen Fantasie auszumalen und zu übersteigern. Doch auch als der Unhold schließlich in seiner ganzen CGI-generierten Glanz und Gloria zu sehen ist, bleibt der Horrorfaktor hoch. Manche Szenen erinnern an "I Am Legend", das sich ebenfalls im apokalyptischen Big Apple zuträgt, dem unbestritten beliebtesten Austragungsort von Endzeitszenarien. Allerdings sind die Produktionswerte hier natürlich ungleich bescheidener und die subjektive Kameraarbeit selbst für "Bourne"-gestählte Realismus-Enthusiasten gewöhnungsbedürftig. Die You-Tube-Generation hingegen dürfte hiermit ihren neuesten Grusel-Gral entdeckt haben. ara.
Der visionäre Produzent J.J. Abrams (Lost) und Regisseur Matt Reeves schufen die weltweite Sensation, über die jedermann redet: Adrenalinschübe und Spannung nonstop!
Quelle: Paramount
Special Investigation Mode HD: Erweiterter Viewing Mode mit GPS Tracker, Creature Radar, Military Intelligence und mehr!, Audiokommentar von Regisseur Matt Reeves,
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Quelle: Paramount
| Darsteller: | Lizzy Caplan | als Marlena | |
|---|---|---|---|
| Jessica Lucas | als Lily | ||
| T.J. Miller | als Hud | ||
| Michael Stahl-David | als Rob | ||
| Mike Vogel | als Jason | ||
| Odette Annable | als Beth | ||
| Regie: | Matt Reeves | ||
| Buch: | Drew Goddard | ||
| Kamera: | Michael Bonvillain | ||
| Produzent: | Bryan Burk | ||
| J.J. Abrams | |||
Cloverfield (Steelbook) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch Dolby TrueHD 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Ungarisch
Bildformat: 1:1,78/16:9
Extras: Interaktive Features, Audiokommentar, Making of, Featurettes, Entfallene Szenen, Alternative Enden
Special Investigation Mode HD: Erweiterter Viewing Mode mit GPS Tracker, Creature Radar, Military Intelligence und mehr!, Audiokommentar von Regisseur Matt Reeves,
Dokument 18.01.08: Das Making-of von Cloverfield HD, Die visuellen Effekte von Cloverfield HD, Ich sah es! Es lebt! Es ist gigantisch! HD, Clover-Spaß HD, Entfernte Szenen HD, Alternative Enden HD
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