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Coco - Der neugierige Affe

US-Zeichentrickserie nach der Kinderbuchreihe "Curious George" von Margret und H. A. Rey.


Coco - Der neugierige Affe

Leihvideo

Erhältlich seit:
21.09.2006

Originaltitel: Curious George

Zeichentrick/ Abenteuer

USA 2006
Laufzeit: 84 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Matthew O'Callaghan
Universal Pictures Germany

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Klassischer Zeichentrickfilm über den nur schwer zu bändigenden Schimpansen Coco, der Amerika auf den Kopf stellt.

Ein Affe in der Großstadt (Foto: UIP) Großansicht

Ein Affe in der Großstadt (Foto: UIP)

Bei einem Aufenthalt in Afrika adoptiert der Mann mit dem gelben Hut zufällig einen stets zu Streichen aufgelegten kleinen Schimpansen namens Coco. Er nimmt seinen neuen Freund mit zu sich nach Hause in die Vereinigten Staaten. Doch Cocos Hang zu Abenteuern lässt sich in der fremden Großstadt nicht so leicht bändigen.

Und so ist es kein Wunder, dass sich der neugierige Schimpanse auf eigene Faust daranmacht, seine neue Welt genauestens zu erkunden. Chaos ist dabei natürlich vorprogrammiert.

Wie gut, dass der Mann mit dem gelben Hut ein Auge auf Coco hat (Foto: UIP) Großansicht

Wie gut, dass der Mann mit dem gelben Hut ein Auge auf Coco hat (Foto: UIP)

Zurück zum Klassiker

Mehr als zehn Jahre nach der ersten Ankündigung von Universal und Imagine, man wolle den seit mehr als 60 Jahren beliebten Cartoon als Film realisieren, finden die Abenteuer des Schimpansen Coco, der im Original George heißt, und seines hilflosen Besitzers nun doch als wunderbar realisierter, klassischer 2D-Zeichentrickfilm den Weg auf die Leinwand.

Womöglich dient der Film sogar als Wegweiser für die Zukunft dieser vom Aussterben bedrohten Filmkunst.

Coco - Der neugierige Affe

Mit der Adaption einer der erfolgreichsten Kinderbuchreihen punktet das Produzentengespann um Blockbuster-Garant Brian Grazer ausgerechnet mit klassischer Zeichentricktechnik.

Es muss nicht immer modernste CGI-Technik im Stile von "Ice Age 2" oder "Die Unglaublichen" sein. Auch die klassische zweidimensionale Zeichentricktechnik hat Anfang des 21. Jahrhunderts ihre Berechtigung. Voraussetzung ist natürlich, dass Story und Figuren passen. Und da haben die Produzenten um Brian Grazer ("The Da Vinci Code") mit den Abenteuern um den putzigen kleinen Schimpansen namens Coco ins Schwarze getroffen. Denn Coco gibt es in den USA unter dem Begriff "Curious George" in Buchform bereits seit mehr als 65 Jahren und das süße Äffchen mit dem rundlichen Gesicht eignet sich hervorragend für klare, einfach strukturierte Animation. Realisiert hat "Coco - Der neugierige Affe" Matthew O'Callaghan, der 1986 bei dem Disney-Klassiker "Basil, der große Mäusedetektiv" als Autor und ausführender Produzent einschlägige Erfahrungen sammeln konnte. Hier erzählt er folgende, etwas angestaubte Geschichte: Weil dem New Yorker Bloomsberry Museum wegen akuten Besuchermangels die Schließung droht, schickt dessen Besitzer seinen Museums-Führer Ted in den afrikanischen Dschungel. Dort soll dieser eine goldene Statue ausfindig machen und als Attraktion nach New York transferieren. Doch die Mission misslingt. Stattdessen bringt der tollpatschige Ted einen kleinen Schimpansen mit nach Hause, der mit seinen Streichen jede Menge Chaos anstellt. Doch dank seiner liebenswerten Art kann ihm niemand wirklich böse sein.

Mit 30 Millionen verkaufen Exemplaren gehört "Curious George" weltweit zu den populärsten Kinderbuchreihen. Erfunden hat den neugierigen Schimpansen übrigens ein Hamburger Ehepaar namens Margret & H.A. Rey, das es in den dreißiger Jahren über Frankreich und Brasilien nach New York verschlug. Der Zauber der Bücher findet nun im Kinofilm, der ursprünglich als CGI-Animation geplant war, seine Entsprechung. Vor allem in der Hauptfigur, die zwar nicht sprechen kann, aber allein mit ihrer Gestik und Mimik die Herzen von jung und alt zum Schmelzen bringen wird. Wunderschön auch Cocos Luftballon-Flug zwischen New Yorks Wolkenkratzer hindurch, sympathisch die kleinen Parallelen zur großen "King Kong"-Story, und zum Schmunzeln die Eröffnungssequenz, mit der Coco sehr originell eingeführt wird und die mit Jack Johnsons Song "Upside Down" adäquat untermalt wird. Überhaupt entpuppt sich der Soundtrack als Glücksgriff, geht er doch auf das Konto des derzeit extrem hippen surfenden Sängers aus Hawaii, der hier mit seinen ruhigen, exotisch angehauchten Balladen genau den richtigen Touch Dschungelatmosphäre in den big apple bringt. lasso.

Sprecher:  Frank Welker   als George
  Will Ferrell   als Ted der Mann mit dem gelben Hut
  Drew Barrymore   als Maggie
  David Cross   als Bloomsberry Junior
  Eugene Levy   als Clovis
  Joan Plowright   als Miss Plushbottom
  Dick van Dyke   als Mr. Bloomsberry
  Ed O'Ross   als Ivan
  Michael Chinyamurindi   als Edu
 
Regie:  Matthew O'Callaghan  
Buch:  Ken Kaufman  
  Mike Werb  
Musik:  Heitor Pereira  
Produzent:  Ron Howard  
  Jon Shapiro  
  David Kirschner  
 

Coco - Der neugierige Affe in der Fotoshow

 

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