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Erhältlich seit:
03.09.2010
Originaltitel: Collateral Damage
USA 2001
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16
Arnold Schwarzenegger
Elias Koteas
Francesca Neri
Regie: Andrew Davis
Universum Film

Nach der Tragödie vom 11. September in den Vorfrühling verlegt, soll das neue Actiondrama von Genrespezialist Andrew Davis ("Auf der Flucht") nun den Beweis antreten, dass es brisanten thematischen Sprengstoff mit einem unverändert potenten Entschärfer in die Kinos bringen kann. Ohne die gewohnten Einzeiler von Einzelkämpfer Schwarzenegger in der Absicht seriös, verfolgt "Collateral Damage" den privaten Rachefeldzug eines Mannes, der durch kolumbianische Terroristen seine Familie verlor. Klassisches Arnold-Territorium, auf dem trotz Schusswaffenverzicht des Actionveteranen traditionsgemäß am Ende kein Gras mehr wächst.
Nach "Das Kartell" und "Lebenszeichen" ist dies das dritte große Hollywoodprojekt, das die amerikanischen Aktivitäten in Kolumbien und ihre fatalen Konsequenzen thematisiert. An den Zusammenhängen ist auch dieses Skript nicht wirklich interessiert, personalisiert die Konflikte, um die Emotionen des Zuschauers besser kanalisieren zu können. So gibt es den heroischen, aber eigentlich ganz durchschnittlichen Amerikaner, den intrigierenden, natürlich für den CIA arbeitenden Landsmann und den gemeinsamen Kontrahenten, einen tollwütigen Guerillero, der wie die moslemischen Fundamentalisten des 11. September den Krieg auf amerikanisches Gebiet zerren will. "Collateral Damage" beginnt mit kurzen Momenten familiären Glücks, bis Feuerwehrmann Brewer (Schwarzenegger) Zeuge wird, wie ein Bombenattentat auf das kolumbianische Konsulat in L.A. seiner Frau und seinem Sohn den Tod bringt. "Kollateralschaden" wird man die zivilen Verluste später zynisch nennen und Brewer damit provozieren, selbigen selbst im Büro der Sympathisanten anzurichten. Weil die US-Behörden die Verfolgung des Täters, der auf den stolzen Namen "El Lobo" hört, aus politischen Gründen schnell einstellen, bricht Brewer auf eigene Faust nach Kolumbien auf, um dem Wolf das Fell abzuziehen. Gekürzt wirkt der Film nicht nur hier, wirft Arnold nach kurzen Bilderfolgen überhastet ins kalte Wasser Kolumbiens, bis - wie in "Auf der Flucht" - ein Wasserfall olympiareif gemeistert wird. Kurze Zeit später rettet Brewer einem Jungen das Leben, dessen Mutter (Italiens Star Francesca Neri) im letzten Drittel des Films noch große Bedeutung mit einer überraschenden Wendung zukommen wird. Der Plot entwickelt sich aus der Zielvorgabe Brewers, der El Lobo aufspüren will, und den Plänen des CIA-Mannes, der dies für seine Zwecke zu nutzen versucht. Solide Action ist dabei in regelmäßiger Dosis platziert und weist Arnold eine eher ungewohnte Rolle als McGyver-Schüler zu, der ohne Schusswaffe, Bomben bastelnd, prügelnd oder Axt werfend, aufräumt. In der Zeichnung der Guerilleros dominieren Vergröberungen und Klischees. Das Lenin-Bild in El Lobos Quartier fehlt damit ebenso wenig wie eine innovative sadistische Disziplinierungsmethode für Freiheitskämpfer, die Chef-Befehle nicht befolgen. Glaubwürdigkeit ist kein Primärinteresse dieses Films, aber das war noch selten ein Kriterium für Erfolg, wenn man mit Schwarzenegger als Frontfigur sein Publikum schon im Schlepptau hat. kob.
Hilflos muss der Feuerwehrmann Gordon Brewer mitansehen, wie seine Frau und sein Sohn bei einem Bombenanschlag auf die kolumbianische Botschaft in Los Angeles vor seinen Augen getötet werden. Doch nach der Trauer überkommt ihn die blanke Wut - denn sowohl für die Terroristen als auch die US-Ermittlungsbehörden und den CIA-Agenten Brandt sind seine toten Angehörigen lediglich ein "Kollateralschaden" - unbeteiligte Zivilpersonen, die unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Als Polizei und FBI versagen, macht sich Brewer auf eigene Faust auf in den kolumbianischen Dschungel, um sich an dem Attentäter Claudio Perrini, der sich selbst "Der Wolf" nennt, zu rächen...
Quelle: Universum Film
Laufzeit Bonusmaterial ca. 48 Minuten
- Audiokommentar von Andrew Davis, Making Of
- "Der Held in einer neuen Ära"
- Interview mit Arnold Schwarzenegger
- "True Action Heroes"
- Geschnittene Szenen
- Trailer
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Arnold Schwarzenegger | als Gordon Brewer | |
|---|---|---|---|
| Elias Koteas | als CIA-Agent Peter Brandt | ||
| Francesca Neri | als Selena Perrini | ||
| Cliff Curtis | als Claudio Perrini, "der Wolf" | ||
| Miguel Sandoval | als Phipps | ||
| Harry Lennix | als Dray | ||
| John Leguizamo | als Felix Ramirez | ||
| John Turturro | als Sean Armstrong | ||
| Michael Milhoan | als Jack | ||
| Lindsay Frost | als Anne Brewer | ||
| Raymond Cruz | als Junior | ||
| Tyler Posey | als Mauro | ||
| Jsu Garcia | als Roman | ||
| Rick Worthy | als Ronnie | ||
| Ethan Dampf | als Matt Brewer | ||
| Jorge Zepeda | als Rocha | ||
| Regie: | Andrew Davis | ||
| Buch: | David Griffiths | ||
| Peter Griffiths | |||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Kamera: | Adam Greenberg | ||
| Produzent: | Steven Reuther | ||
| David Foster | |||
Collateral Damage - Zeit der Vergeltung in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA, Englisch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,78/1080p
Extras: Audiokommentar, Making of, Featurettes, Interview, Entfallene Szenen, Trailer
Laufzeit Bonusmaterial ca. 48 Minuten
- Audiokommentar von Andrew Davis, Making Of
- "Der Held in einer neuen Ära"
- Interview mit Arnold Schwarzenegger
- "True Action Heroes"
- Geschnittene Szenen
- Trailer
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