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College Road Trip

Familientaugliche Komödie mit Martin Lawrence als übervorsichtiger Vater.


College Road Trip

Leihvideo

Erhältlich seit:
02.06.2010

Komödie

USA 2008
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Martin Lawrence
Raven-Symoné
Kym Whitley

Regie: Roger Kumble
Walt Disney Studios Home Entertainment

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College Road Trip

James Porter will nicht, dass seine Tochter Melanie nach ihrem Abschluss wie gewünscht die Georgetown Universität in Washington besucht. Er möchte sie lieber in die nahe gelegene Northwestern Uni schicken, wo er sie besser vor den Übeln dieser Welt beschützen zu können hofft. Als er daher Melanie zum Vorstellungsgespräch ins 1000 Kilometer entfernte Washington fahren will, sind Autoprobleme nur die erste Panne auf ihrem Trip, der die Familienbande nachhaltig auf eine harte Probe stellt und James alles abverlangt.

Roger Kumble, der mit "Eiskalte Engel" einen Kulthit landete und in Klamotten wie "Super süß und super sexy" durchaus einen Hang zum Subversiven bewies, begibt sich mit "College Road Trip" aufs Parkett der Familienunterhaltung. Das Ergebnis ist nicht gerade das Kronjuwel in der Karriere des Regisseurs oder seines Stars Martin Lawrence ("Bad Boys"), weil hier doch etwas beliebig eine Variation der "Sind wir schon da"-Filme abgespult wird, die es in den deutschen Kinos auf die legendäre Gesamtbesucherzahl von 44 Zuschauern brachte.

College Road Trip

Der einstige "Bad Boy(s)" Martin Lawrence gurkt als überprotektiver Vater mit seiner Filmtochter Raven-Simone durch eine familientauglich-brave Disney-Roadtrip-Komödie.

Regie führt Roger Kumble, der bislang vorrangig auf Teenthriller ("Eiskalte Engel" 1&2) und Romantikkomödien ("The Sweetest Thing", "Just Friends") spezialisiert war. Nun widmet Kumble sich harmloser Familienunterhaltung, bei der ein niedliches Ferkel allen die Schau stiehlt. Ansonsten wird auf "schweinischen" Humor gänzlich verzichtet (abgesehen vielleicht von der subtilen Doppeldeutigkeit des "Double Dutch Bus"-Songs), und auch Bad-Taste-Einlagen und Fäkalgags werden ausgeklammert. Das Drehbuch von immerhin vier Autoren (darunter das Team von "Santa Clause 2") setzt stattdessen klar auf schrillen Slapstick, schräge Situationskomik und zunächst angeknackste, dann herzerwärmende Vater/Tochter-Dynamik.

Lawrence spielt den Polizeichef James Porter, dessen Tochter Melanie (Raven-Simone startete bei "The Cosby Show" und entwickelte sich später mit ihrer Disney-TV-Show "That's So Raven" zum Tweenstar) nach ihrem Abschluss die Georgetown Universität in Washington besuchen möchte. Herr Papa hat jedoch andere Vorstellungen und möchte sie in die nahe gelegene Northwestern Uni schicken. So hofft er sie besser kontrollieren und vor den Übeln dieser Welt beschützen zu können. Ungefragt erbietet sich James daher seine Tochter zum Vorstellungsgespräch ins 700 Meilen entfernte Washington zu fahren, wobei Autoprobleme natürlich nur die erste Panne auf ihrem Chaostrip darstellen. Gesellschaft leistet ihnen unerlaubterweise der kleine Bruder Trey, der sich mit seinem dressierten Ferkel Albert in den Wagen geschmuggelt hat. Alberts Konsum von Kaffeebohnen führt unterwegs zu einer ruinierten Hochzeit und ohnehin sorgt das niedliche Schweinchen, das Schach spielt, Saltos schlägt und Zauberwürfel knackt, für allerlei ausgelassene Albernheiten. Seine menschlichen Mitspieler chargieren hingegen häufig mit weit aufgerissenen Augen und Mündern im Stil früherer Stummfilmstars. Leicht surreal wirkt zudem der Auftritt von Donny Osmond, der ebenfalls mit seiner Tochter mehrere Unis besucht und mit ihr stets spontan Broadway-Shownummern losschmettert. Auch Sängerin Raven-Simone darf im Karaokebus mit japanischen Touristen unvermittelt in Gesang ausbrechen. Ähnlich willkürlich wirken Szenen mit Salsa tanzenden Senioren und ein Fallschirmsprung-Finale. Doch bei einer Filmlänge von unter 90 Minuten wird von den kleinsten Zuschauern nicht allzu viel Konzentration verlangt und das reifere Publikum wird den rührenden Plot (musikalisch sentimental unterlegt) um das neu aufkeimende Vertrauen zwischen Vater und Tochter zu schätzen wissen. ara.

Darsteller:  Martin Lawrence   als James
  Raven-Symoné   als Melanie
  Kym Whitley   als Michelle
  Adam LeFèvre   als Richter
  Eugene Jones   als Hunter
  Brenda Song   als Nancy
  Margo Harshman   als Katie
  Lucas Grabeel   als Scooter
  Will Sasso   als Deputy O'Mally
  Geneva Carr   als Mrs. O'Mally
  Michael Landes   als Donny
  Josh Meyers   als Stuart
  Lonny Ross   als Tutor
  Donny Osmond   als Doug
  Molly Ephraim   als Wendy
  Jessica St. Clair   als Ms. Prince
  Vincent Pastore   als Freddy
  Edward James Hyland   als General O'Keefe
  Jack Chouchanian   als Phil
 
Regie:  Roger Kumble  
Buch:  Ken Daurio  
  Cinco Paul  
  Emi Mochizuki  
  Carrie Evans  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Theo van de Sande  
Produzent:  Andrew Gunn  
 

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