DVD Kaufvideo

Conan

Update des Actionabenteuers, mit dem Arnold Schwarzenegger in den Achtzigerjahren berühmt wurde.


Conan

Kaufvideo

Erhältlich seit:
20.01.2012

Originaltitel: Conan the Barbarian

Fantasy/ Action

USA 2011
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Jason Momoa
Rachel Nichols
Stephen Lang

Regie: Marcus Nispel
Warner Home Video Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(6 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Conan

Schon als Kind erfährt Conan Gewalt: Aus dem Bauch seiner sterbenden Mutter gerettet, sieht er seinen Vater Corin vom Barbarenstamm der Cimmerier unter der sadistischen Hand des selben Wüterichs sterben, der seinen ganzen Clan massakrierte: Der finstere Khalar Zym, der mithilfe seiner Hexentochter Marique ein schwarzmagisches Ritual zur Reanimierung seiner verstorbenen Gattin - und Erlangung unmittelbarer Weltherrschaft - anstrebt, wofür er nur noch ein letztes Menschenopfer benötigt. Jahre später schreitet Conan zur wohlverdienten Rache.

Jason Momoa tritt in diesem Action- und Racheabenteuer nach einer populären Buchreihenvorlage von Robert E. Howard in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger, hat mit Marcus Nispel aber einen Regisseur, der es bereits verstand, den Horrorklassiker "Texas Chainsaw Massacre" für eine neue Generation perfekt aufzubereiten. Rasante und harte Kampfszenen serviert er in 3D und auch darüber hinaus in modernster Optik. Die Handlung als solche lässt sich indes nur in Rudimenten entdecken.

Conan

In Marcus Nispels rasantem Remake tritt der Hawaiianer Jason Momoa in Arnold Schwarzeneggers Fußstapfen, um den berühmten Barbaren in einem visuell hochkarätigem Actionfantasyspektakel zu verkörpern.

Nispels gut ausgelastete Remake-Fabrik hat einen weiteren Genreklassiker neu geschmiedet, protzt budgetgesättigt mit Action und Kulissen, statt in Stars zu investieren. Jason Momoa, bislang nur aus "Stargate Atlantis" bekannt, bringt die nötige Physis mit und kann ebenso wenig schauspielern wie der Stahlhühne aus der Steiermark, der vor 30 Jahren damit seinen Durchbruch als Actionheld feierte.

Perfekte Voraussetzungen gewissermaßen für den weltbekannten Barbar, seine - angeblich näher an Robert E. Howards Vorlagen beruhenden - Abenteuer in Hyboria als hochmodernisiertes Actionderby in plastischem 3D zu erleben. Das Morden beginnt für den Cimmerier schon im Mutterleib, beschert ihm eine Blutgeburt und rüstet ihn von Kindesbeinen zur Ein-Mann-Armee auf, der seinem Vater Corin (blonder Zottel: Ron Perlman) in Mutproben die abgeschlagenen Schädel der Feinde als Trophäen anschleppt. Blutrünstig ist die testosterongeschwängerte Fantasy aus der Abteilung "Sword & Sorcery" nämlich nicht zu knapp.

Hat der juvenile Hitzkopf das Geheimnis des Stahls verstanden, steht nach so viel intellektueller Erkenntnis Corins Tod in einer Art "Spiel mir das Lied vom Tod"-Hommage auf dem Programm, das fortan zwischen den Actionszenen nur die allernötigsten Verschnaufpausen einlegt. Animalisch brüllende Krieger, sowie die schwarzmagischen Reanimations-Absichten des sadistischen Khalar Zym und seiner Hexentochter Marique (Rose McGowan als Goth-Alptraum mit Krallenhand) von Khalars verstorbener Frau sind mit großem Ernst inszeniert, was auf seine Art für Unterhaltungswert bürgt.

Während der chauvinistische Heros statt wie bei John Milius in der Knochenmühle heranzureifen, die Zeit als feierfreudiger Freiheitskämpfer verbringt, führt ihn seine Rache-Agenda auf die Fährte des zum Herr der Schatten aufgestiegenen Zym. Auf der Suche nach dem letzten Reinblut für sein Ritual, hetzt er die Ordensschwester Tamara, was einen rastlosen Actionmarathon verlangt, der sich in optisch schicken Kulissen austobt: Die hinreißend rustikalen Landschaften und dekorativ zerfallene Säulen speisen sich aus mittelalterlichen wie griechisch-mythologischen Einflüssen. Auch aufgrund eines Krakenungetüms ähnelt diese grobe Adventure-Variante für Hartgesottene nicht nur visuell "Kampf der Titanen" und kann auf puristischem Kurs mit einem Hauch morbider Monumentalität im Stile des Conan-Illustrators Frank Frazetta sowohl auf muskulöse Kampfkraft als auch bombastisches Spektakel bauen.

tk.

Darsteller:  Jason Momoa   als Conan
  Rachel Nichols   als Tamara
  Stephen Lang   als Khalar Zym
  Rose McGowan   als Marique
  Saïd Taghmaoui   als Ela-Shan
  Ron Perlman   als Corin
  Leo Howard   als Conan, jung
  Steven O'Donnell   als Lucius
  Raad Rawi   als Fassir, der Hohepriester
  Nonso Anozie   als Artus
  Bob Sapp   als Ukafa
  Milton Welsh   als Remo
 
Regie:  Marcus Nispel  
Buch:  Thomas Dean Donnelly  
  Joshua Oppenheimer  
  Sean Hood  
Musik:  Tyler Bates  
Kamera:  Thomas Kloss  
Produzent:  Fredrik Malmberg  
  Boaz Davidson  
  George Furla  
  Joe Gatta  
  Les Weldon  
  John Baldecchi  
  Danny Lerner  

"Spider Man"-Erfinder verklagt Conan, den Barbaren

Bis aufs letzte Hemd will Stan Lee den Barbaren Conan ausplündern. Das Timing des alten Comic-Genies ist perfekt, doch viel gibt's nicht zu holen ...

"Spider Man"-Schöpfer Stan Lee will "Conan" besiegen - vor Gericht (Foto: Warner) Großansicht

"Spider Man"-Schöpfer Stan Lee will "Conan" besiegen - vor Gericht (Foto: Warner)

Mit dem Schwert ist "Conan" nicht zu besiegen. Deshalb greift Stan Lee zur einzigen Waffe, mit der man den grimmigen Barbaren zur Strecke bringen kann: Anwälte. Der Schöpfer zahlreicher Helden wie "Iron Man" oder "Spider Man" fordert Einnahmen aus dem gerade in den USA angelaufenen "Conan"-Remake. Und zwar alle Einnahmen.

Es geht natürlich um die Rechte an "Conan". Das vom mittlerweile 88-jährigen Superheldenpapa gegründete Unternehmen 'Stan Lee Media' hielt diese Rechte. Als die Firma im Jahr 2001 Konkurs anmelden musste, wurde einer von Lees Anwälten gierig: In einem illegalen Deal verhökerte er die "Conan"-Rechte an eine Produktionsfirma, die den aktuellen Film zu entwickeln begann. Es dauerte allerdings 10 Jahre, bis es Jason Momoa in der legendären Schwarzenegger-Rolle auf die Leinwand schaffte.

Keine fette Beute: Barbar "Conan" hat im Kino kaum geplündert

Aber Stan Lee konnte warten. Tatsächlich reichte er erst in diesem Jahr am 19. August seine Klage ein - exakt der Tag, an dem "Conan" in den amerikanischen Kinos anlief. Offensichtlich war Lee nicht daran interessiert, die Produktion des Filmes zu verhindern, sondern sämtliche Einnahmen daran einzusacken. Doch die Dekade Geduld und der clevere Schachzug werden sich kaum lohnen: Der Film hat bis jetzt gerade mal 10 Millionen Dollar eingespielt, aber 90 Millionen gekostet. Einem nackten Barbaren kann man leider nicht in die Tasche greifen ...

In Deutschland startet "Conan" am 8. September.

 

Conan in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Jason Momoa

Hawaiianer wie Dwayne "The Rock" Johnson, startete Jason Momoa seine Karriere als Model und mit den Serien "Baywatch Hawaii" und "Stargate...

 

Star

Rose McGowan

Amerikanische Schauspielerin. Rose McGowan ist die kapriziös unberechenbare rothaarige "Fille fatale", Katzenfrau, Teen Screen Queen und Sex-...