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Confidence

Hochkarätig besetztes Suspense-Drama über einen begnadeten Betrüger, der versehentlich einen Mafiaboss übers Ohr haut.


Confidence

Leihvideo

Erhältlich seit:
27.04.2004

Thriller

USA 2002
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12

Edward Burns
Rachel Weisz
Andy Garcia

Regie: James Foley
Universum Film

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Hochkarätig besetztes Suspense-Drama über einen begnadeten Betrüger, der versehentlich einen Mafiaboss übers Ohr haut.

Vigs Gang trifft sich mit dem King (Foto: Universum (Central)) Großansicht

Vigs Gang trifft sich mit dem King (Foto: Universum (Central))

Ganove Jake Vig erschwindelt einige tausend Dollar von einem Mann, der sich als Buchhalter des berühmt berüchtigten Mafiabosses The King herausstellt. Da er das Geld nicht zurückzahlen kann, bietet Jake ihm einen vielversprechenden Deal an:

Mit Hilfe eines cleveren Betrugs und seiner Gang will er die Schulden abarbeiten, indem er den größten Rivalen des Gangsters übers Ohr haut. Nach anfänglichen Problemen scheint Vigs Bande tatsächlich den größten Coup ihrer Karriere zu landen.

Selbstvertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines ausgetüftelten Betrugscoups, wie Protagonist Edward Burns gelassen in James Foleys stilvoll-eleganter Gaunerkomödie mit Nostalgieflair erläutert.

Wer hier wen über den Tisch zieht, wird sich gleich herausstellen (Foto: Universum (Central)) Großansicht

Wer hier wen über den Tisch zieht, wird sich gleich herausstellen (Foto: Universum (Central))

Clever und smart

Prämisse und Ausführung erinnern an Steven Soderberghs "Ocean's Eleven", und auch wenn Foley ("Corruptor") nicht ganz in der selben Liga spielt, so wartet er doch mit einer clever-amüsanten Variation auf. Dustin Hoffman verleiht dem Film in einer prägnanten Nebenrolle als exzentrischer Mafioso das rechte Prestige.

Mit spritzigen Dialogen, immer neuen Plot-Twists, visuell stilvoller Kamera-Arbeit und einem coolen Electronica- und Pop-Soundtrack wird eine temporeiche Gaunerkomödie kreiert, die einem cineastischen Happy-Hour-Cocktail gleicht: nicht schwer, sondern leicht und spritzig.

Confidence

Selbstvertrauen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines ausgetüftelten Betrugscoups, wie Protagonist Edward Burns gelassen in James Foleys stilvoll-eleganter Gaunerkomödie mit Nostalgieflair erläutert. Prämisse und Ausführung erinnern an Soderberghs "Ocean's Eleven", und auch wenn Foley ("Corruptor") nicht ganz in der selben Liga spielt, so wartet er doch mit einer clever-amüsanten Variation auf. Viele Aspekte, wie das Staraufgebot, sind natürlich eine Nummer kleiner ausgefallen, doch Dustin Hoffman in einer prägnanten Nebenrolle als exzentrischer Mobboss verleiht dem Film das rechte Prestige.

Ihren Ausgang nimmt die klassische Grifter-Story von Newcomer Don Jung mit der Aufnahme einer Leiche in einer dunklen Hintergasse und dem lakonischen "Boulevard der Dämmerung"-Voiceover: "So, jetzt bin ich tot". In Flashbacks erzählt Jake Vig (Burns), wie er in diese Lage geriet. Zunächst sieht man Jake in einer Kneipe, wo es zu einer Schießerei kommt und ein Koffer voller Geld auf dem Tresen liegt. Der Besitzer des Geldes sucht panisch das Weite, als Sirenen zu hören sind. Kaum stürmen zwei LAPD-Cops das Gebäude, wird klar, dass es sich um einen minutiös ausgeführten Coup handelt. Die Cops sind korrupt, und alle Anwesenden in der Bar gehören zu Jakes Gang, die andere Gauner mit Oscar-reifem Theaterspiel um ihre illegalen Kohlen erleichtern. Doch diesmal haben sie den Fehler gemacht, den Geldkurier des einflussreichen Gangsterbosses The King (ein freudig-feurig chargierender Hoffman) auszunehmen. Crewmitglied Big Al bezahlt diesen Fauxpas mit einer Kugel zwischen die Augen und Jake sieht sich gezwungen, The King in seinem Strippschuppen einen Besuch abzustatten. Er kann den zur Bisexualität und ebenso zur unterschwelligen Gewalttätigkeit neigenden Mobster damit besänftigen, indem er verspricht, dessen Rivalen Morgan Price um fünf Millionen Dollar zu erleichtern. Es entfaltet sich ein gewieftes Katz-und Mausspiel, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint und bei dem jeder der Beteiligten den anderen zu betrügen versucht.

Die obligatorische Rolle der Femme Fatale wird von Rachel Weisz ("Die Mumie") eingenommen, die mit Sexappeal und langen Fingern Jakes Interesse entfacht. Wiederum an Jake interessiert ist Andy Garcia als verknitterter Agent Gunther Butan, der ihm seit langem auf den Fersen ist. Mit spritzigen Dialogen, immer neuen Plot-Twists, visuell stilvoller Kamera-Arbeit und einem coolen Electronica- und Pop-Soundtrack wird eine temporeiche Gaunerkomödie kreiert, die einem cineastischen Happy-Hour-Cocktail gleicht: nicht schwer, sondern leicht und spritzig. ara.

Darsteller:  Edward Burns   als Jake Vig
  Rachel Weisz   als Lily
  Andy Garcia   als Gunter Butan
  Dustin Hoffman   als King
  Paul Giamatti   als Gordo
  Donal Logue   als Whitworth
  Luis Guzmán   als Manzano
  Brian Van Holt   als Miles
  Franky G.   als Lupus
  Morris Chestnut   als Travis (Butch)
  Ethan Embry   als Bobby
  Tommy 'Tiny' Lister Jr.   als Harlin
  John Carroll Lynch   als Grant Ashby
  Louis Lombardi   als Big Al
  Leland Orser   als Lionel Dolby
  Robert Pine   als Mr. Lewis
  Elysia Skye   als Verkäuferin
  April O'Brien   als Verführerische Blondine
  Robert Forster   als Morgan Price
  Michelle Ruben   als Kitty
  Mary Portser   als Marie
  Michael Dempsey   als Special Agent Artie/1. IA Officer
  Elle Alexander   als Michelle Strigo
  Steve Tom   als Mann mit sonnengebräuntem Gesicht
  Jay Giannone   als Autoverkäufer
  Melissa Lawner   als Katie
  Nicole Marie Lenz   als Ally
 
Regie:  James Foley  
Buch:  Doug Jung  
Musik:  Joel C. High  
Kamera:  Juan Ruiz-Anchia  
Produzent:  Marc Butan  
  Michael Paseornek  
  Michael Burns  
  Michael Ohoven  
 

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