DVD Leihvideo

Constantine

Adaption des populären Comic "Hellblazer" mit Keanu Reeves als übernatürlichen Helden.


Constantine

Leihvideo

Erhältlich seit:
10.06.2005

Horror/ Thriller

USA 2005
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16

Keanu Reeves
Rachel Weisz
Shia LaBeouf

Regie: Francis Lawrence
Warner Home Video Germany

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Keanu Reeves zieht in eine atemlose Schlacht zwischen Gut und Böse, Himmel und Hölle. Doch am meisten braucht ihn die Erde.

John Constantine hört die Engel und Dämonen husten (Foto: Warner) Großansicht

John Constantine hört die Engel und Dämonen husten (Foto: Warner)

Detective John Constantine (Keanu Reeves) hat in jungen Jahren schon so manches gesehen - mehr, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Das hat ihn zum Einzelgänger gemacht, der sich zwischen zwei Welten bewegt, der unseren und der Unterwelt.

Die wenigen Freunde, die er hat, werden von den zahllosen Feinden übertroffen, die nur darauf warten, ihn zu begrüßen - nach seinem Tod.

Den versucht er zu verhindern, gemeinsam mit seinem Verbündeten Vater Hennessy (Pruitt Taylor Vince), der die außergewöhnliche Fähigkeit besitzt, feinste Schwingungen in der Atmosphäre wahrzunehmen, die eine verstärkte Aktivität von Engeln oder Dämonen auf der Erde anzeigen. Er spürt, wenn das Gleichgewicht ins Schwanken gerät, und kann John warnen.

Angela kann nicht fassen, was sie sieht (Foto: Warner) Großansicht

Angela kann nicht fassen, was sie sieht (Foto: Warner)

Zurück aus der Hölle

Ganz von ihrem Instinkt leiten lässt sich auch die schöne und intelligente Angela Dodsen (Rachel Weisz, "Die Mumie"), Kriminalinspektorin beim LAPD. Plötzlich glaubt sie an Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte.

Zur Aufklärung des rätselhaften Todes ihrer Zwillingsschwester vertraut sie auf Johns Erfahrungen mit dem Übernatürlichen und begibt sich mit ihm auf eine grenzwertige Reise zwischen Gut und Böse - denn John war buchstäblich in der Hölle und ist aus ihr zurückgekehrt...

Constantine trifft einen Engel (Foto: Warner) Großansicht

Constantine trifft einen Engel (Foto: Warner)

Dämonen in der Engelsstadt

Basierend auf dem DC-Vertigo Comic "Hellblazer" schickt der populäre Musikvideo-Regisseur Francis Lawrence seinen "Matrix"-geschulten Star Keanu Reeves auf einen wahren Höllentrip.

Die im Comic ursprünglich in Liverpool angesiedelte Fantasy-Geschichte wurde in die Stadt der Engel verlegt. Los Angeles bietet ein passendes Szenario: Hier tummeln sich, neben der normalen Oberfläche des Alltags, ganze Scharen von Engeln, unter ihnen Tilda Swinton als Gabriel, und Dämonen. Ganz so, wie man sich das im Mekka des Hollywood-Business immer vorgestellt hat.

Constantine

Wieder einmal ist eine Comicverfilmung fällig, und es werden dazu die bekannten Zutaten verwendet, schön gerührt, nicht geschüttelt. Vorlage ist die Serie "Hellblazer", erschienen bei Vertigo/DC Comics, die uns zeigt, dass die Welt, wie wir sie kennen, wesentlich mehr zu bieten hat als das menschliche Auge wahrnimmt: Engel und Dämonen tragen Los Angeles allerlei wilde Gefechte aus, der Held mittendrin jedoch ist Keanu Reeves, ganz so, als hätte er die "Matrix" nie verlassen. Er gibt den altvertrauten Zyniker ganz in Schwarz, der als einziger das Böse sehen kann und es bekämpft, und der seinen Fans dabei sicherlich viel Freude bereitet.

Die Stadt der Engel macht ihrem Namen alle Ehre in "Constantine", denn Engel trifft man dort in jedem Supermarkt, jedenfalls wenn man Keanu Reeves zur Seite hat. Mit seinen Augen kann man sie erkennen, denn Reeves ist ein Teufelsaustreiber, ein Dämonentöter, ein Exorzist. Er erfüllt alle jene Begriffe, die man aus anderen Filmen des Horror-Genres kennt, katholisch oder nicht. Allerdings ist der Mann hier kein Priester, sondern nennt sich John Constantine (man beachte die Initialen), und hat es sich zur Aufgabe gemacht, wenigstens in Los Angeles für himmlische Ordnung zu sorgen. Er ist einmal gestorben und wurde ins Leben zurückgerufen, seitdem kann er die Wesen aus der Welt der Toten sehen und sie wenn nötig erst verprügeln, dann zurück in die Hölle schicken.

Das macht er mit der üblichen Lässigkeit, die man an Keanu Reeves schätzt, hier verbrämt mit einer Spur von Melancholie und stets mit einer brennenden Zigarette in der Hand - eine schlechte Gewohnheit, für die ein ganzer Handlungsstrang herhalten muss. In der Stadt, durch die er uns führt, sind Zigaretten allerdings bitter nötig, denn sie ist verwahrlost und düster, als wären dem Film die hellen Farben abhanden gekommen und nur blaue und graue Töne übrig. Constantine treibt sich darin herum mit der Ungeduld des Profis, dem die Normalbevölkerung auf die Nerven geht, denn er selbst hat nur seltsame Bekanntschaften: Händler mit so geheimnisvollen Waren wie Drachenatem, Geisterbeschwörer aus den Sümpfen des Südens, oder auch den Erzengel Gabriel, mit großartiger Flügelspannweite dargestellt von Tilda Swinton.

Allmählich verwickelt Constantine sich in einen Kriminalfall, bei dem er die Polizistin Angela kennenlernt. Widerstrebend beginnt er sie zu schätzen und zeigt ihr all die Dinge, die er sieht und weiß. Mit Hilfe Angelas kann er den Übergriff des Bösen noch einmal von L.A. abhalten, und dazu wird sogar Satan selbst auf die Leinwand gezwungen. Ein reizender Herr im weißen Anzug übrigens, leider mit einem schlecht erzogenen Sohn. Er gibt dem Film ein augenzwinkerndes Element, das bis dahin stoisch von Reeves okkupiert wurde, der mit seinen trockenen Bemerkungen den okkulten Inhalt immer nah genug an der Realität hält. Eigenwillige Locations und eine schöne Fotografie machen "Constantine" darüber hinaus zu einem Film, der die Begriffe Horror, Comic und Neo-Noir in eine interessante Balance bringt und dem Genrekino dadurch eine schicke neue Note abgewinnt. dok.

Darsteller:  Keanu Reeves   als John Constantine
  Rachel Weisz   als Angela/Isabel Dodson
  Shia LaBeouf   als Chaz
  Djimon Hounsou   als Midnite
  Max Baker   als Beeman
  Pruitt Taylor Vince   als Vater Hennessy
  Gavin Rossdale   als Baltasar
  Tilda Swinton   als Gabriel
  Peter Stormare   als Satan
  Jesse Ramirez   als Scavenger
  José Zúñiga   als Detective Weiss
  Francis Guinan   als Vater Garret
  Larry Cedar   als Vermin Man
  April Grace   als Dr. Archer
  Suzanne Whang   als Mutter
  Johanna Trias   als besessene Frau
 
Regie:  Francis Lawrence  
Buch:  Kevin Brodbin  
  Frank Cappello  
  Mark Bomback  
Musik:  Brian Tyler  
  Klaus Badelt  
Kamera:  Philippe Rousselot  
Produzent:  Lauren Shuler-Donner  
  Benjamin Melniker  
  Michael E. Uslan  
  Erwin Stoff  
  Lorenzo DiBonaventura  
  Akiva Goldsman  

Steigt Keanu Reeves erneut aufs Surfbrett?

In dem Action-Thriller "Gefährliche Brandung" mimte er einen Undercover-Agenten, der gegen eine kriminelle Surfer-Clique ermittelt.

Hat bereits Erfahrung als Surfer: Keanu Reeves (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat bereits Erfahrung als Surfer: Keanu Reeves (Foto: Kurt Krieger)

Nun könnte Reeves erneut aufs Surfbrett steigen. Doch diesmal schlüpft Keanu nicht in die Haut eines braungebrannten Wellenreiters, sondern vielmehr in die eines Superhelden. So soll der "Matrix-"Star die Hauptrolle in der Comicverfilmung "The Silver Surfer" übernehmen. Zuvor waren die Action-Veteranen Wesley Snipes, Vin Diesel und Dwayne "The Rock" Johnson" im Gespräch.

"The Silver Surfer" gilt als eine der beliebtesten Comicfiguren aus dem Hause Marvel und erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich, um seinen Heimatplaneten zu retten, einem bösartigen Wesen namens Galactus als Diener verpflichtet. Sein neuer Herr verleiht ihm übermenschliche Kräfte sowie ein Surfbrett-ähnliches Fortbewegungsmittel. Im Auftrag seines Meisters durchforstet er nun das Universum nach neuen Planeten, von denen sich Galactus ernähren kann.

Rebellischer Superheld

Schon bald hat der Silver Surfer aber genug von Galactus' finsteren Plänen und wendet sich von ihm ab, um zu seiner Geliebten zurückzukehren.

Bleibt abzuwarten, ob Keanu Reeves in das Superheldenkostüm schlüpfen wird. Dass er die Rolle einer Comicfigur spielen kann, hat der charmante Mime zuletzt in der Verfilmung "Constantine" eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

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