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Control

Herausragende Filmbiographie über das kurze Leben von Joy-Division-Sänger Ian Curtis, mit dem Starfotograf Anton Corbijn sein eindringliches Filmdebüt gibt.


Control

Kaufvideo

Erhältlich seit:
28.11.2008

Drama

Großbritannien/USA 2007
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12

Sam Riley
Samantha Morton
Alexandra Maria Lara

Regie: Anton Corbijn
Capelight Pictures

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Herausragende Filmbiographie über das kurze Leben von Joy-Division-Sänger Ian Curtis, mit der Starfotograf Anton Corbijn sein eindringliches Filmdebüt gibt.

Ian Curtis hat schwer mit sich zu kämpfen (Foto: Capelight (Central)) Großansicht

Ian Curtis hat schwer mit sich zu kämpfen (Foto: Capelight (Central))

Ian Curtis (Sam Riley) ist 19 Jahre alt, als er 1975 seine Frau Debbie (Samantha Morton) heiratet. Im Jahr darauf stößt er nach dem legendären Konzert der Sex Pistols in Manchester als Sänger zu der Band Warsaw, die kurz darauf unter dem neuen Namen Joy Division hohe Wellen schlägt.

Der erste Ruhm ist schnell zuviel für Curtis, der zudem unter Epilepsie und einer schweren Depression leidet. Eine leidenschaftliche Affäre mit der Journalistin Annik Honoré (Alexandra Maria Lara) verstärkt seinen Schuldkomplex gegenüber Debbie. Am Vorabend der ersten US-Tournee von Joy Division erhängt sich Curtis in seiner Küche.

Die Sachen sind schon gepackt (Foto: Capelight (Central)) Großansicht

Die Sachen sind schon gepackt (Foto: Capelight (Central))

Kurz, aber intensiv

Das kurze, intensive Leben von Ian Curtis steht im Mittelpunkt der ersten Filmarbeit des Starfotografen Anton Corbijn, der für das tragische Verglühen des Sängers von Joy Division extreme und expressive Schwarzweiß-Bilder findet.

Basierend auf der Biographie "Touching from a Distance" von Curtis' Ehefrau Debbie, spart Corbijn in seinem Porträt auch die negativen Seiten des von Newcomer Sam Riley intensiv gespielten Mannes nicht aus und benutzt die zeitlose Musik von Joy Division als Spiegel einer gequälten Seele.

Control

Mit der nüchternen, in reduzierten Schwarzweißbildern gehaltenen Filmbiographie des Joy Division-Sängers Ian Curtis, der 1980 im Alter von 23 Jahren Selbstmord beging, liefert Anton Corbijn sein Regiedebüt ab.

Für Anton Corbijn hat sich mit "Control" ein Kreis geschlossen. Als er Ende der 70er nach England zog, um seine Karriere als Fotograf zu forcieren, waren Joy Division eine der ersten Bands, die vor der Kamera des jungen Holländers landeten. Knapp drei Jahrzehnte später hat Corbijn, basierend auf dem Buch "Touching from a Distance" von Ian Curtis' Witwe Deborah, ein Biopic abgeliefert, dass für einen bekennenden Fan des tragischen Musikers erstaunlich unsentimental ausfällt - und dem Titel der Vorlage verpflichtet scheint. Obwohl der Film nah, sehr nah an Curtis (beeindruckend verkörpert von Newcomer Sam Riley) bleibt, während er dessen letzte Lebensjahre nachzeichnet, wirkt "Control" überwiegend distanziert - eine erzählerische Analogie zur oft betont kühlen Musik und Ästhetik von Joy Division, die selbst dem größten Hit der Band, "Love will tear us apart", innewohnte. Mit der Liebe beginnt auch Corbijns in seiner typischen, das Wesentliche herausmodellierenden Schwarz-Weiß-Optik gehaltene Werk. 1973 lernt Teenager Ian, glühender Fan von David Bowie und Iggy Pop, die nette Debbie (glaubwürdig: Samantha Morton) kennen, die eigentlich mit seinem besten Freund Nick ausgeht. Beide verlieben sich und heiraten trotz ihres jungen Alters einige Zeit später. Der bei einer Arbeitsvermittlung in seinem englischen Heimatort Macclesfield arbeitende Ian stößt Ende der 70er als Sänger zu der neuen Band Joy Division, die schnell zu lokaler Bekanntheit gelangt. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf: Curtis' künstlerische Ambitionen mit der aufstrebenden Band kollidieren zunehmend mit seinen familiären Verpflichtungen (seine Frau hat inzwischen die gemeinsame Tochter zur Welt gebracht), darüber hinaus wird bei ihm Epilepsie diagnostiziert. Die versuchsweise verordneten Medikamente verschlimmern seine Stimmungsschwankungen und die Entfremdung von seiner Frau noch, für seine Mitmusiker bleiben seine auch live auftretenden Anfälle ein unkalkulierbares Risiko. Als er nach einem Konzert die belgische Journalistin Annik Honoré (Alexandra Maria Lara) kennenlernt, mit ihr eine Affäre beginnt und Debbie sich daraufhin von ihm trennen will, wächst ihm die Situation endgültig über den Kopf.

"Control" ist kein Film über Kontrolle, sondern über den Verlust derselben. "She's Lost Control" sang Curtis und meinte damit insgeheim wohl sich selbst: Verlust der Kontrolle über den Körper, die Liebe und das Leben. ako.

Control

Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter.
Curtis stößt als Sänger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma
schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf
schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt
seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis' Abstieg in seine persönliche Hölle
eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss...

Quelle: Capelight

- Audiokommentar von Anton Corbijn
- Kinotrailer
- Making-of CONTROL (25 min)
- Konzert-Szenen in kompletter Länge von Transmission, Leaders of Men und Candidate
- Interviews
- Bildergalerie

Quelle: Capelight

Darsteller:  Sam Riley   als Ian Curtis
  Samantha Morton   als Deborah Curtis
  Alexandra Maria Lara   als Annik Honoré
  Joe Anderson   als Hooky
  James Anthony Pearson   als Bernhard Sumner
  Toby Kebbell   als Rob Gretton
  Craig Parkinson   als Tony Wilson
  Harry Treadaway   als Steve Morris
  Richard Bremmer   als Kevin
 
Regie:  Anton Corbijn  
Buch:  Matt Greenhalgh  
Kamera:  Martin Ruhe  
Produzent:  Orian Williams  
  Anton Corbijn  

George Clooney wird sehr privat

Eigentlich führt er Böses im Schilde, und doch erobert er ein Frauenherz.

George Clooney ist einfach der perfekte Gentleman - Killer hin oder her (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

George Clooney ist einfach der perfekte Gentleman - Killer hin oder her (Foto: Kurt Krieger)

Anders wäre man es von George Clooney auch nicht gewohnt. In "A Very Private Gentleman" schlüpft er in die Rolle eines professionellen Attentäters, der sich in Italien zurückzieht, um sich auf seinen letzten großen Auftrag vorzubereiten. Allerdings kommt ihm da die Liebe in die Quere, die das ganze Unterfangen verkompliziert.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Martin Booth. Regie übernimmt Anton Corbijn, der mit seinem Joy-Division-Porträt "Control" beeindrucken konnte. Drehstart ist im Herbst in Italien. Bestimmt ein wichtiger Grund, warum George Clooney zugesagt hat - wohnt er doch quasi um die Ecke und läuft nicht Gefahr, dass jemals der Espresso ausgeht.

 

Control in der Fotoshow

 

Fassungen

 

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Features

 

Star

Samantha Morton

Verborgene Phantasien und emotionale Leere stehen im Zentrum der Rollen von Samantha Morton, deren kleine Statur und kindliches Gesicht...

 

Star

Alexandra Maria Lara

Ihre wunderbaren leicht mandelförmigen Augen, Natürlichkeit, Frische, Spontaneität, Energie und ihr offener intensiver Blick,...