DVD Leihvideo

Crank

Actioner mit Jason Statham als Profikiller unter Zeit-Druck.


Crank

Leihvideo

Erhältlich seit:
04.01.2007

Action

Großbritannien/USA 2006
Laufzeit: 84 Min.
FSK: k.J. (keine Jugendfreigabe)

Jason Statham
Amy Smart
Jose Pablo Cantillo

Regie: Mark Neveldine, ...
Universum Film

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Eile ist geboten: Als Profikiller unter Zeitdruck kommt Jason Statham vor der Kulisse von Los Angeles mächtig ins Schwitzen. Es geht um nichts weniger als sein Leben.

Töten oder getötet werden (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Töten oder getötet werden (Foto: Universum (Buena Vista))

Genug ist genug, findet Chev Chelios (Jason Statham). Nach stressigen Jahren will er seinen Job als Auftragskiller an den Nagel hängen und ein anständiger Zeitgenosse werden, um in Ruhe mit seiner Freundin Eve (Amy Smart) leben zu können. Das passt dem Verbrechersyndikat an der Westküste, für das er arbeitet, gar nicht.

Heimlich verabreicht ihm sein Arbeitgeber ein Gift, das binnen einer Stunde tödlich wirkt. Jetzt muss Chev sprichwörtlich in Bewegung bleiben, denn nur permanent andauernde Adrenalinstöße können ihn retten. Auf der Jagd nach dem Gegengift und dem Versuch, seine Freundin aus allem herauszuhalten, verursacht er ein Riesenchaos in den Häuserschluchten von L.A.

Chev bleibt nicht viel Zeit, um das Gegengift zu finden (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Chev bleibt nicht viel Zeit, um das Gegengift zu finden (Foto: Universum (Buena Vista))

Action-Held auf Hochtouren

Ein Tag, an dem man dem "Transporter" am besten aus dem Weg geht. Cool wie immer schlägt sich Actionheld Jason Statham durch eine abwechslungsreiche, auf Hochspannung getunte Story.

Crank

Manisch überdrehtes B-Actionmovie mit "Transporter"-Star Jason Statham, der sich als vergifteter Profikiller auf der Suche nach einem Gegenmittel verausgabt.

Ein High-Concept-No-Brainer, gab's das schon mal? Das Regiedebütantenduo Mark Neveldine und Brian Taylor veranstalten nonstop Action mit Anleihen bei "Speed" und "DOA", gekleidet im hippen und rasanten MTV-Clip-Gewand, zugleich aber mit dem Charme von echter Stuntarbeit, die der britische Haudrauf Jason Statham meist ungedoubelt erledigt.

Als Auftragskiller Chev Chelios wird er von einem Anruf unsanft aus dem Schlaf gerissen - der Gangster Ricky Verona hat ihm den "Peking Cocktail" injiziert, der ihn binnen kürzester Zeit töten wird, sobald sich sein Puls verlangsamt. Damit ist das Konzept vorgegeben: Hält er inne, stirbt er. Also hetzt Chev los, unterlegt von einem schnellen, rotzigen Metal-Score, und fragt sich mit vorgehaltener Waffe durch die Nachtclubs, auf der erfolglosen Suche nach einen Gegengift. Um nicht zu sterben, braucht er laufend Adrenalinschübe: er zieht sich Koks rein, bunkert literweise Red Bull, kippt einen haitianischen Trip nach, ist stets per Handy mit einem halbseidenen Doktor (Dwight Yoakam) verbunden, der fragwürdige Behandlungsmethoden empfiehlt, und gerät bei seinen brutalen Versuchen, Hilfe zu bekommen, immer mehr außer Kontrolle, bis er höchst unzurechnungsfähig einen Quasi-Amoklauf verübt.

Jason Statham verfolgt weiterhin seine Karriere als Actionstar und interpretiert einmal mehr den wortkargen Professional. Wie ein Turbo-Junkie kippt er alles an (il)legalen Aufputschmitteln in sich rein, was L.A. hergibt. Er sitzt headbangend im Taxi, läuft mit nacktem Hintern durch die Stadt, lässt sich elektroschocken, grillt seine Pfote im Waffeleisen, besteigt seine Freundin (Amy Smart) auf offener Straße vor jubelnden Zuschauern. Und alles nur für den Adrenalinkick - nicht die einzige metaphernreiche Anspielung auf das Prinzip des Actionfilms.

Ohne die Miene zu verziehen begibt er sich auf Rachetour wie Steven Seagal in seinen besten Zeiten, aber mindestens so aufgedreht und hyperaktiv wie Hammy aus "Ab durch die Hecke". Das liegt vor allem an dem frenetischen, bildbeschleunigten Videogamestil, dessen Droge das Tempo ist, der so ausgeflippt und verrückt ausgeführt wird, dass ein astreines guilty pleasure dabei herauskommt. Schauplatzwechsel finden via Google-Earth-Zooms statt, Split Screens zerren die Beteiligten auf die Leinwand, zwischen "fuck"-reichen Dialogen, T&A und rüpeliger Attitüde setzt es während der Schießorgien Spaß-Splattereinlagen.

Die Etüde in schierem Wahnsinn überfährt mit Verve jedes Geschmacksstopschild - eine groteske Actionkomödie für alle, die sich für solch groben Humor begeistern können. Kein Zufall, dass es am Ende der geballten Ladung Fun "Game Over" heißt. Das filmische Aufputschmittel riecht weitaus mehr nach Kult als die meisten anderen Versuche dieser Saison. Als pures Fantasie-Produkt gehört es einer neuen Klasse selbstbewusster B-Pics an, zu denen die Statham-Vehikel "Transporter 1 & 2" und "Final Call" von David Ellis zählen, der mit "Snakes on a Plane" einen weiteren Höhepunkt setzt.

tk.

Darsteller:  Jason Statham   als Chev Chelios
  Amy Smart   als Eve
  Jose Pablo Cantillo   als Ricky Verona
  Efrem Ramirez   als Kaylo
  Dwight Yoakam   als Doc Miles
  Carlos Sanz   als Carlito
  Keone Young   als Don Kim
  Glenn Howerton   als Doctor Ankelson
  Valarie Rae Miller   als Chocolate
 
Regie:  Mark Neveldine  
  Brian Taylor  
Buch:  Mark Neveldine  
  Brian Taylor  
Musik:  Paul Haslinger  
Kamera:  Adam Biddle  
Produzent:  Tom Rosenberg  
  Gary Lucchesi  
  Richard S. Wright  
  Skip Williamson  

Statham verliert in "Crank 2" sein Herz

Keine guten Aussichten für Chev Chelios.

Auch in der Fortsetzung geht es Jason Statham an den Kragen (Foto: Universum (Buena Vista)) Großansicht

Auch in der Fortsetzung geht es Jason Statham an den Kragen (Foto: Universum (Buena Vista))

In Crank wurde ihm von seinem Rivalen ein Giftcocktail injiziert, der nur von Adrenalin gehemmt wird. Auftragsmörder Chev Chelios (Jason Statham) musste auf der Jagd nach dem Übeltäter und dem Gegengift ständig Adrenalinkicks auslösen, um am Leben zu bleiben. Nun ist auch die Handlung der Fortsetzung bekannt und in der kommt es noch dicker: Sein Herz wird durch ein künstliches ersetzt, dem regelmäßig Elektroschocks zugefügt werden müssen.

Sein Organ geht an einen chinesischen Triadenboss. Chev muss die chinesische Mafia aufmischen, um sein Herz zu finden und dabei immer darauf achten, dem Ersatzgerät in seiner Brust die nötigen elektronischen Impulse zu geben.

Soziopath schon im Kindesalter

In dem Actionthriller gibt es jedoch auch Rückblicke in Chevs Kindheit. Er war ein schwieriges, hyperaktives Kind, das in Therapie geschickt wurde. Seine Mutter berichtete ausführlich in Boulevard-Talkshows über ihre Probleme. Schon früh fürchtete sie, dass ihr Sohn ein Soziopath sei. Die perfekten Voraussetzungen für den Karrierestart als Auftragskiller...

 

Crank in der Fotoshow

 

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Jason Statham

Als Mann mit Muskelschmalz, cool eleganter Gauner in Maßanzügen und stoisch wortkarger Profi, spurtete Jason Statham als Kurierfahrer mit...