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Kaufvideo
Erhältlich seit:
17.08.2009
Deutschland 2009
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12
Max von Pufendorf
Peter Haber
Hannes Jaenicke
Regie: Thomas Jauch
Studio Hamburg Enterprises

"Thrill Time" nennt ProSieben seine neue Montagsreihe mit Produktionen, die "an den Nerven zerren" sollen. Den Auftakt macht ein Katastrophenfilm, der in der Tat seinesgleichen sucht: Die Geschichte um ein manövrierunfähiges Passagierflugzeug ist echtes Hochspannungsfernsehen.
Zunächst allerdings gehorcht "Crashpoint" der für das Genre obligaten Maxime, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele der handelnden Personen einzuführen. Flugs lassen sich Duckmäuser, Großmäuler und Kotzbrocken identifizieren. Ein Steward outet sich als Homosexueller, was für den weiteren Handlungsverlauf allerdings völlig unerheblich ist. Das wenig gehaltvolle Geplänkel ist ein fast schon unwürdiges Vorspiel für einen Film, der sich komplett wandelt, als er endlich Flughöhe erreicht: Nun entpuppt sich "Crashpoint" ohne Übertreibung als eines der spannendsten TV-Movies dieses Jahres.
Das Grundmuster der Geschichte ist überschaubar, aber gerade darin liegt der Nervenkitzel: Unmittelbar nach dem Start in Nizza kollidiert ein Passagierflieger mit einem Sportflugzeug. Kapitän und Kopilot (Peter Haber, Max von Pufendorf) haben keinerlei Einfluss mehr auf die Maschine. Sie wird so lange geradeaus weiterfliegen, bis der Sprit ausgeht; und das wird, wie die Berechnungen ergeben, exakt über Berlin sein. Während der stellvertretende Geschäftsführer (Devid Striesow) der Fluggesellschaft den Piloten zum kontrollierten Absturz überreden will, hat der zuständige Fluglotse (Hannes Jaenicke) eine möglicherweise rettende Idee. Im fieberhaften Wettlauf mit dem sicheren Tod versucht ein Elektroingenieur (Michael Grimm) mit Hilfe eines kleinen Jungen, die verklemmte Steuerung des Flugzeugs wieder flottzubekommen. Der deutsche Innenminister (Michael Brandtner) hat derweil zwei Kampfflugzeuge losgeschickt: Die Maschine ist zum Abschuss freigegeben.
Geschickt verknüpft das Drehbuch (Marc Hillefeld) den roten Faden mit den üblichen kleinen und großen Dramen, in deren Verlauf einige Passagiere über sich hinaus wachsen und andere zu tragischen Helden werden. Leider wirken einige Nebendarsteller geradezu laienhaft. Ihr übertriebenes Spiel steht in heftigem Kontrast zu den akzentuierten Auftritten von Bernadette Heerwagen oder Alexander Held. Um so fesselnder ist Thomas Jauch die Inszenierung des eher technischen Teils der Handlung gelungen: Der in viele einzelne Sequenzen aufgeteilte Kampf um das Flugzeug und somit ums Überleben ist nicht zuletzt dank eines flotten, aber nie hektischen Schnitts (Dagmar Lichius) sowie der Thriller-Musik von Stephan Massimo ungemein dynamisch. Daher ist "Crashpoint" trotz der beschriebenen Schwächen großartiges Action-Fernsehen, zumal es Jauch gelingt, die Spannung bis zum hochdramatischen Finale immer wieder zu steigern. tpg.
Der vollbesetzte Ferienflieger EA-714 ist nach einer Karambolage mit einer kleinen Frachtmaschine manövrierunfähig und rast steuerlos direkt auf die Berliner Innenstadt zu. Es bleiben nur 90 Minuten bis zum Aufprall. Im Flugzeug und am Boden beginnt ein Kampf ums Überleben. Die Politiker wollen den Aufschlag in der Hauptstadt und eine daraus resultierende Katastrophe verhindern. Co-Pilot Niclas Sedlaczek (Max von Pufendorf) und Flugkapitän Winkler (Peter Haber) fassen einen verzweifelten Plan die Steuerung im aufgerissenen Frachtraum zu reparieren. Nur Technik-Experte Ralf Moldau (Hannes Jaenicke) glaubt an den Plan von Flugkapitän Winkler, während sein Chef, der Airline-Manager Lars Jensen (Devid Striesow), die Maschine samt den Passagieren aufgeben will.
Quelle: Studio Hamburg
- Behind the Scenes
- Production Design / SFX
- Visual Effects
- Darsteller-Interview
Quelle: Studio Hamburg
| Darsteller: | Max von Pufendorf | als Co-Pilot Niclas Sedlaczek | |
|---|---|---|---|
| Peter Haber | als Kapitän Michael Winkler | ||
| Hannes Jaenicke | als Ralf Moldau | ||
| Bernadette Heerwagen | als Nina Betz | ||
| Michael A. Grimm | als Hubert "Hub" Roob | ||
| Franziska Schlattner | als MAC | ||
| Mirko Lang | als Boris Schmidt | ||
| Julia Hartmann | als Mira Wilson | ||
| Devid Striesow | als Lars Jensen | ||
| Wanda Badwal | als Steffi | ||
| Horst Sachtleben | als Heinz Peucker | ||
| Petra Kelling | als Elisabeth Peucker | ||
| Alexander Held | als Zimmer | ||
| Ulrike C. Tscharre | als Anna Borger | ||
| Antje Widdra | als Iris | ||
| Christian Lerch | als Matthias | ||
| Tobias Oertel | als Klaus | ||
| Marie-Lou Sellem | |||
| Michael Brandner | |||
| Gundi Ellert | |||
| Jan Hartmann | als David | ||
| Till Trenkel | als Marcus | ||
| Leon Alexander Wulsch | als André | ||
| Regie: | Thomas Jauch | ||
| Buch: | Marc Hillefeld | ||
| Musik: | Stephan Massimo | ||
| Kamera: | Peter Joachim Krause | ||
| Produzent: | Kirsten Hager | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 16:9
Extras: Behind the Scenes, Featurettes, Interview
- Behind the Scenes
- Production Design / SFX
- Visual Effects
- Darsteller-Interview
Star
Max von Pufendorf
Max von Pufendorf begann seine Karriere als Schauspieler am Theater. Im Fernsehen beeindruckte er 2007 in Jo Baiers Drama "Das letzte...
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Peter Haber
Der schwedische Schauspieler Peter Haber wurde als "Kommissar Beck" international bekannt. Peter Haber wurde am 12. Dezember 1952 in Stockholm...
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