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Crocodile Dundee in Los Angeles

Als harmlose Familienkomödie angelegtes Sequel des Australo- Erfolgsfranchise um den Krokodiljäger bei den Hollywood-Haien.


Crocodile Dundee in Los Angeles

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Erhältlich seit:
24.06.2002

Komödie/ Abenteuer

USA/Australien 2001
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Paul Hogan
Linda Kozlowski
Jere Burns

Regie: Simon Wincer
Universum Film

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Crocodile Dundee in Los Angeles

Der berühmt-berüchtigte Krokodiljäger Mick Dundee und dessen Freundin Sue führen mit ihrem gemeinsamen Sohn ein "beschauliches" Leben im australischen Outback. Da erreicht sie eines Tages ein Anruf von Sues Vater, der in Los Angeles als Zeitungsverleger arbeitet. Dieser bittet seine Journalisten-Tochter in die Stadt der Engel zu kommen, um der Story eines jüngst verstorbenen Kollegen nachzugehen. Sue beginnt, die dubiosen Geschäfte eines zwielichtigen Studiochefs zu recherchieren - was sich bald als überaus gefährlich herausstellt...

Harmlose und nette Fortsetzung der beiden Erfolgsfilme aus den 80ern, in denen der Naturbursche von Down under statt gefräßiger Reptilien nun gefährliche Hollywood-Haie zum Gegner hat. Wiederum als altbewährte Fish-out-of-Water-Komödie angelegt, hat sich der ursprüngliche Charme der Story über die Jahre etwas abgenutzt, obwohl Paul Hogan und Partnerin Linda Kozlowski immer noch mit sichtbarem Spaß bei der Sache sind. Ein kurzweiliges Vergnügen für Nostalgiker und alle Aussie-Fans.

Crocodile Dundee in Los Angeles

Nachdem Amerika in Scharen begeistert der in Australien ausgetragenen Reality-TV-Show "Survivor 2" frönt, macht sich Paul Hogan gewieft das aktuelle Outback-Fieber zunutze und lässt ein weiteres Sequel seiner einst populären "Crocodile Dundee"-Reihe vom Stapel. Die beiden Vorläufer - das Original von 1986 und das zwei Jahre später folgende Sequel spielten weltweit respektive 360 und 250 Mio. Dollar ein. Das mit acht Mio. Dollar Einspiel gestartete Prequel ist erneut als Fish-out-of-Water-Komödie angelegt, in der der naive Naturbusche statt mit bissigen Krokodilen mit Hollywood-Haifischen zu kämpfen hat.

Neben Hogan gibt es ein Wiedersehen mit seiner Dauerfreundin Linda Kozlowski und einer altbekannten Storyline. Hogan hat das Erfolgsrezept von damals reanimiert und mischt alle erwartungsgemäßen Zutaten in seinen harmlos-humorigen Neuaufguss. Naturverbundenheit und gutmütige Naivität werden mit der hektischen Hohlheit und Verworfenheit der urbanen Konsumgesellschaft konstrastiert. Dundees aufrichtige Charakterstärke und reptilschnellen Reflexe lassen den Krokodiljäger bei der Kriminellenjagd stets die ledrige Oberhand behalten, Tiere weit und breit, seien sie wild oder zahm, unterliegen seinen telepathischen Kräften, und weibliche Wesen erkennen in dem rauhbeinigen Buschburschen immer noch sogleich den sexy Traummann. Durch das Einbringen eines kleinen Sohnes wird die Abenteuerkomödie diesmal verstärkt auf das Familienpublikum zugeschnitten, womit einer neuen Generation guter alter hausgemachter Aussie-Humor zugänglich gemacht werden soll.

Simon Wincers kompetente Inszenierung beginnt mit einem stimmigen Outback-Prolog, in dem die heimische Idylle zwischen Mick Dundee und Sue Charlton samt Sprössling Mickey (niedlich-unaufdringlich: Serge Cockburn) demonstriert wird. Ein Anruf von Sues zeitungsverlegenden Vater verpflanzt das Geschehen in die Stadt der Engel, wo Sue der Story eines unter verdächtigen Umständen verstorbenen Journalistenkollegen nachgeht. Es ging um die kleine Produktionsfirma Silvergate (auf dem Paramount-Studiogelände ansässig, wodurch für deren Studiotour geworben werden kann), die einen kostspieligen "Lethal Agent"-Flop nach dem anderen produziert, was sich bald als Coverup für ihre kriminellen Machenschaften erweist. Mick beschafft sich einen Job im Studio und geht den krummen Dingen auf den Grund.

Er erhält Unterstützung von seinem schlagkräftigen Partner Jacko (Alex Wilson), mit dem er beispielsweise einer Gang von Carjackern das Handwerk legt. Es stellen sich immer wieder leichtherzige Lacher ein, selbst wenn viele der Gags vorhersehbar sind. In Cameoauftritten sind Mike Tyson als Meditationslehrer und George Hamilton als Kaffee-Einlauf-Advokat zu sehen. Die besten Oneliner sind jedoch für Hogan reserviert, der immer noch über eine charmante Leinwandpräsenz verfügt. Im Morast der Grossout-Komödien könnte sich der betont unoffensive Familienspaß als willkommenes Gegenprogramm erweisen. ara.

Darsteller:  Paul Hogan   als Mick Dundee
  Linda Kozlowski   als Sue Charleton
  Jere Burns   als Arnon Rothman
  Jonathan Banks   als Milos Drubnik
  Serge Cockburn   als Mikey
  Paul Rodriguez   als Diego
  Aida Turturro   als Jean Ferraro
  Alec Wilson   als Jacko
  Karen Crone   als Ida
  David Ngoombujarra   als Arthur
  Clare Carey   als Skater
  Kaitlin Hopkins   als Miss Mathis
  Slim de Grey   als Priester
 
Regie:  Simon Wincer  
Buch:  Matthew Berry  
  Eric Abrams  
Musik:  Basil Poledouris  
Kamera:  David Burr  
Produzent:  Lance Hool  
  Paul Hogan  
 

Crocodile Dundee in Los Angeles in der Fotoshow

 

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Features

 

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Paul Hogan

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Linda Kozlowski

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