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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Triadenkiller Yo verliebt sich in eine Tatzeugin und muß um seine Freiheit kämpfen. Gelungene Manga-Adaption in bester John-Woo-Manier.


Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

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Erhältlich seit:
03.02.2011

Originaltitel: Crying Freeman

Action/ Thriller

Frankreich/Kanada 1995
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 16

Mark Dacascos
Julie Condra Douglas
Tchéky Karyo

Regie: Christophe Gans
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Yo, meisterhafter Profikiller in Diensten eines mächtigen chinesischen Triadenbundes, verliebt sich an der amerikanischen Westküste in die junge Malerin Emu, die ihn bei einem Auftragsmord beobachtet hat. Entgegen seiner Befehle weigert er sich, die Augenzeugin zu beseitigen, und stellt sich damit offen gegen seine Organisation, die umgehend die Hinrichtung des Verräters in Auftrag gibt. Auch ein korrupter Cop und verfeindete Yakuza sind ihm dicht auf den Fersen.

Perfekt arrangierter Gangsterthriller aus amerikanischem Geblüt, der in Bildästhetik und Actionchoreografie über weite Strecken an die besten Werke der Fernostmeister John Woo und Tsui Hark erinnert. Karatecrack Mark Dacascos ("Only the Strong") überzeugt in der bisher besten Rolle seiner Karriere und versteht es, zwischen den kunstvoll inszenierten Bleigewittern auch dramatische Akzente setzen. Ein sicherer Gewinner im Actionregal, der zu den Abräumern des Genres zählen könnte.

Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Daß dieser bemerkenswerte Actionfilm doch noch das Licht der Kinoleinwand erblickt, ist ein Glücksfall. Zunächst plante Warner, die Realfilmvariante des gleichnamigen japanischen Manga-Highlights nach einer Aufführung auf dem Fantasy Filmfest 1996 als Videopremiere zu vermarkten. Die euphorische Resonanz in der Fanszene sowie die erfolgreiche Vermarktung im Nachbarland Frankreich, wo der Film auf Platz 5 der Kinocharts landete, belehrten die Hamburger wohl eines besseren. So kann nun auch der deutsche Fan einen Film in voller Breitbildpracht genießen, der sicherlich nicht für das Fernsehformat geschaffen wurde.

Nach einer spektakulären (und unlängst preisgekrönten) Titelsequenz lernt man Emu, eine Kunststudentin aus Seattle, kennen. Das zurückgezogen lebende Mädchen, das mit Männern bisher nicht viel zu schaffen hatte und von einer märchenhaft verklärten Liebe träumt, wird eines Tages Augenzeugin eines Auftragsmordes und weiß sofort, daß sie nun selbst sterben muß. Yo, der amerikanischstämmige Killer eines chinesischen Triadenbundes, denkt jedoch gar nicht daran, seinen Auftrag zu erfüllen und das Mädchen zu töten. Er verliebt sich in Emu und versucht, als seine Liebe erwidert wird, mit allen Mitteln aus dem Geflecht von Intrigen, Mord und schwer durchschaubaren fernöstlichen Ehrenkodizes zu entkommen. Die Feinde, die sich dem Paar dabei in den Weg stellen, sind Legion, was Regisseur Christophe Gans die Gelegenheit gibt, ein wahres Feuerwerk von Actionszenen auf die Leinwand zu zaubern, wie es in dieser Stilsicherheit und -vielfalt im ansonsten von Hollywood dominierten Popcorn-Zirkus nicht alle Tage zu entdecken ist. John Woos ausufernde Feuergefechte hinterlassen hier ebenso ihre Spuren wie die hypnotische Ruhe des japanischen Zeichentrickvorbilds, und selbst Mark Dacascos ("Double Dragon"), ansonsten nicht gerade als Filigranmime bekannt, wird der exzellenten Inszenierung mit einer durchaus zurückgenommenen und überzeugenden Darstellung gerecht. Ein kleines Juwel, das von Action- und Martial-Arts-Fans ebenso erfreut wie dankbar angenommen werden dürfte. ab.

Crying Freeman - Der Sohn des Drachen

Töpfermeister Yo ist Mitglied des sagenumwobenen Geheimbundes der "Söhne des Drachen". Als perfekt ausgebildeter und stilvoller Auftragskiller kämpft der Freeman gegen die skrupellose chinesische Mafia. Der Mord am Sohn des Yakuza-Anführers wird zufällig von der Malerin Emu O'Hara beobachtet. Yo muss die Zeugin aus dem Weg räumen, bevor sie seine Identität preisgeben kann. Doch dann unterläuft dem Freeman ein schwer wiegender Fehler ...

Quelle: Studiocanal

Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Mark Dacascos   als Yo Hinomura
  Julie Condra Douglas   als Emu O'Hara
  Tchéky Karyo   als Nitta
  Rae Dawn Chong   als Forge
  Byron Mann   als Koh
  Masaya Kato   als Ryuji Hanada
  Yoko Shimada  
  Mako  
 
Regie:  Christophe Gans  
Buch:  Christophe Gans  
  Thierry Casals  
Musik:  Patrick O'Hearn  
Kamera:  Thomas Burstyn  
Produzent:  Samuel Hadida  
  Brian Yuzna  
 

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