Der aufstrebende Buchverleger Stevenson könnte auch privat ein glücklicher Mensch sein, wenn da nicht seine völlig irrationale Bindungsangst wäre. Als er eine attraktive Assistentin einstellt und eine ältere Immobilie mit dem erklärten Ziel erwirbt, dortselbst ganz allein zu residieren, droht ihm Freundin Julia mit dem Laufpaß. Da naht Hilfe von gänzlich unerwarteter Seite: In Stevensons neuem Heim spukt ein längst verstorbenes Schauspieler-Ehepaar und hält allerhand Tips für das junge Glück bereit.
Ex-Teenagerschwarm James Spader ist der tollpatschige (Anti-)Held dieser liebenswert altmodischen Beziehungskomödie vor Geisterhauskulisse. Als Abgesandter eines offenbar nicht allzu schattigen Reiches der Showbusiness-Ehemaligen weiß Michael Caine nicht nur als Eheratgeber, sondern auch als Musikant wohl zu überzeugen. Kein Tipp für die breite Masse (und schon gar nicht für Horrorfans), aber Freunde klassischer Hollywoodsentimentalität kommen auf ihre Kosten.