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D-Tox - Im Auge der Angst

Copthriller über einen Polizisten, der in einem Sanatorium miterleben muss, wie ein Patient nach dem anderen getötet wird.


D-Tox - Im Auge der Angst

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Erhältlich seit:
05.08.2010

Originaltitel: Eye See You

Thriller/ Horror

USA 2000
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16

Sylvester Stallone
Tom Berenger
Charles S. Dutton

Regie: Jim Gillespie
Universal Pictures Germany

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D-Tox - Im Auge der Angst

FBI-Agent Jake Malloy hängt an der Flasche. Drei Monate zuvor wurde seine Frau von einem Serienkiller getötet. Dieser beging nach der Tat Selbstmord. Als sich Malloy überreden lässt, in einer festungsartigen Klinik in Wyoming eine Entziehungskur zu machen, geht der Alptraum weiter. Ein Patient nach dem anderen verliert unter mysteriösen Umständen sein Leben. Ein Bezug zwischen diesen Vorfällen und dem Tod seiner Frau scheint zu bestehen, und so begibt sich Jake mit Hilfe der Psychiaterin Jenny auf die Suche nach dem Täter.

Der gebürtige Schotte Jim Gillespie konnte sich bereits mit seinem Regie-Debüt "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" einen Namen bei den Gruselfans machen. Für seinen Thriller schaffte er es nun, mit Actionveteran Sylvester Stallone als gebrochenem Agenten und Macho-Urgestein Kris Kristofferson als Klinikchef und Ex-Cop zugkräftige Namen vor die Kamera zu holen. Unerklärlich, warum der Serienkillerthriller zwei Jahre auf Halde lag: Für Spannung pur ist allemal gesorgt.

D-Tox - Im Auge der Angst

Die therapeutischen Absichten von "28 Tage", das Klima von "The Shining" (metereologisch), das Misstrauen von "Das Ding aus einer anderen Welt" und die Grundmuster der Schlitzerfilmkultur ergeben Sylvester Stallones nächsten Versuch, in der A-Liste Hollywoods zu bleiben. Man weiß, was Regisseur Jim Gillespie den letzten Sommer getan hat: er wartete auf die Veröffentlichung seines Thrillers, der über zwei Jahre nach Ende der Dreharbeiten nun in die Kinos kommt und sich für einen typischen Genrebeitrag eine erstaunlich namhafte Besetzung sichern konnte.

Wie sehr Hollywood-Piranhas respektierte Genre-Stoffe bis auf ihr Gerippe abnagen, um darauf eine reißerische, kommerziell noch tauglichere Geschichte aufzubauen, zeigt auch diese Adaption eines Thrillers des dreifachen Pulitzerpreisträgers Howard Swindle. Aus Swindles Hauptfigur, einem alkoholsüchtigen Cop, der unter dem Druck einer scheiternden Ehe in eine Entzugsklinik geht, in der dann merkwürdige Dinge passieren, entwickeln Jim Gillespie ("Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast") und seine Autoren die Story eines Serienmörders auf Rachefeldzug und eines traumatisierten Cops, dem der Killer bis in die Therapie folgt. Das erste Drittel von "D-Tox - Im Auge der Angst" ist eine durchaus spannende, atmosphärisch an "Sieben" erinnernde Einführung des Copkillers, der an penetrierten Augen und aufgehängten Leichen in allen Variationen Geschmack findet. Stallone spielt FBI-Mann Malloy, den der Killer aus einem dubiosen Motiv heraus gnadenlos verfolgt und mit der Ermordung seiner großen Liebe schließlich in den Alkoholismus treibt. Unter Druck gesetzt von seinem besten Freund (Charles Dutton als loyale und humorvolle Seele), reist Malloy zum Entzug in die entlegene Klinik eines ehemaligen Polizeiarztes, in der, isoliert und vom eisigen Winter Wyomings stürmisch umtost, neun andere Cops auf ihre Therapie warten. Der düstere, ehemals vom Militär genutzte Bunkerbau mit langen dunklen Gängen und einladenden Zellen wirkt als Option für eine Entzugsklinik absurd, soll aber durch seine Konstruktion das Gefühl von Ausgeliefertsein und Uneinsehbarkeit vermitteln, wenn der Copkiller seine urbanen Aktivitäten hierher verlagert und den Patientenstamm reduziert. Zeit, um die Figuren kennenzulernen, damit ihr Tod auch Spuren hinterlässt, bleibt dabei kaum. Mit der Ankunft Stallones tauchen auch hier die ersten Leichen auf. Bis der Täter schließlich enttarnt und seiner Verhaltensbilanz wegen grausam bestraft wird, schleicht man als Zuschauer mit verängstigten Cops durch die Gänge, stolpert über Leichen und bewundert den Aktionsradius des Killers, der außerhalb und innerhalb des Bunkers zuschlägt und selbst unter Druck noch Zeit findet, seine Opfer dekorativ auszustellen. kob.

D-Tox - Im Auge der Angst

FBI-Agent Jake Malloy (Sylvester Stallone) ist am Ende. Ein brutaler Serienkiller hat mehrere seiner Kollegen abgeschlachtet - ohne auch nur eine brauchbare Spur zu hinterlassen. Als auch seine Verlobte Mary (Dina Meyer) dem Serienmörder zum Opfer fällt, plagen ihn Schuldgefühle, die er im Alkohol zu ertränken versucht. Der Ex-Cop verliert sich völlig in seinen Sauf-Exzessen und steht kurz vor dem kompletten Zusammenbruch. Schließlich wird er zur Entziehungskur in ein eigens für Polizisten eingerichtetes Therapiezentrum geschickt. Statt einer Zuflucht findet sich Malloy in einem Albtraum wieder. Ein Cop nach dem nächsten wird tot aufgefunden - ermordet auf eine Art, die Malloy nur allzu bekannt vorkommt ...

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Sylvester Stallone   als Jake Malloy
  Tom Berenger   als Hank
  Charles S. Dutton   als Chuck Hendricks
  Kris Kristofferson   als Dr. John Mitchell/Doc
  Polly Walker   als Jenny Munroe
  Sean Patrick Flanery   als Connor
  Christopher Fulford   als Frank Slater
  Dina Meyer   als Mary Donahue
  Robert Patrick   als Pete Noah
  Robert Prosky   als McKenzie
  Courtney B. Vance   als Willie Jones
  Jeffrey Wright   als Smiley
  Stephen Lang  
 
Regie:  Jim Gillespie  
Buch:  Ron Brinkerhoff  
  Patrick Smith Kelly  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Dean Semler  
Produzent:  Karen Kehela  
  Ric Kidney  
  Brian Grazer  
 

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