Sein neuer Film, den der New Yorker Regisseur Eddie Israel in Los Angeles dreht, führt den kompromißlosen Filmkünstler und Frauenfreund in eine Lebenskrise. Seine beiden Stars, Sarah und Frank, bekriegen sich vor und hinter der Kamera mit gnadenloser Härte. Und obwohl Sarah in das Bett ihres Regisseurs wechselt (und dort beinahe von Eddies Frau angetroffen wird), kann Eddie sie kaum vor Franks Eskapaden schützen. Als er auch noch seiner Frau von seinen promisken Abenteuern berichtet, gerät seine Welt aus den Fugen.
Film-im-Film-Geschichte, sicherlich mit stark autobiographischen Bezügen, inszeniert von Kultregisseur Abel Ferrara ("King of New York", "Body Snatchers"). Die kompromißlose, teils virtuose Inszenierung ist für ein breites Publikum sicher nicht immer erträglich, kann aber bestimmt weit mehr als nur eingeschworene Cineasten begeistern. Dafür sorgen nicht zuletzt die Superstars Harvey Keitel ("Pulp Fiction", "Das Piano"), Madonna ("Body of Evidence") und James Russo ("Extremities", "Bad Girls"). Möglicherweise kultverdächtig.