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Daniel, der Zauberer

Ehemalige Fassbinder-Stars inszenieren und spielen eine halb dokumentarische Story über Deutschlands schillernden "Superstar".


Daniel, der Zauberer

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Erhältlich seit:
11.04.2008

Drama

Deutschland/USA 2004
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 6

Daniel Küblböck
Ulli Lommel
Katja Rupé

Regie: Ulli Lommel
Sunfilm Entertainment

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"DSDS"-Entdeckung Daniel Küblböck feiert sein Kinodebüt.

Daniel mit dem Opa Winter (Foto: Rekord-Film) Großansicht

Daniel mit dem Opa Winter (Foto: Rekord-Film)

Extrovertierter Pop-Prinz, schrill-schräger Medienvogel, gut gelauntes Energiebündel. In "Daniel - der Zauberer" spielt Daniel Küblböck sich selbst - und verblüfft.

Ein von Tausenden Faniels umschwärmter Superstar, der "positive Energie" verbreitet und Jung wie Alt in Verzückung und Hysterie versetzt, wo immer er auftaucht.

Man sieht ihn bei Konzerten, im Kreis der Familie (Vater Günther spielt auch im Film seinen Vater), im Zwiegespräch mit dem Geist seines Großvaters, der ihn als Schutzengel und Lehrmeister begleitet und ihm Mut spendet für das doch bisweilen kräftezehrende Starsein.

Der Zaubermeister und sein Lehrling (Foto: Rekord-Film) Großansicht

Der Zaubermeister und sein Lehrling (Foto: Rekord-Film)

Schattenseiten des Starruhms

Denn das hat bekanntlich seine Schattenseiten. Als die gutgelaunte Frohnatur von zwei gefrusteten Teenagern mit dem Entschluss, die Kulturschande Küblböck aus dem Weg zu räumen, gekidnappt wird, geht es um alles. Daniel muss sich beweisen.

Ein Film, ebenso schräg wie sein Hauptdarsteller, mit Ulli Lommel von einem ehemaligen Fassbinder-Kompagnon und Warhol-Gefährten inszeniert.

Das Ergebnis dieser skurrilen Mischung: ein Ferienfilm für Kids, Teenager sowie Eltern und Großeltern, die jung geblieben sind.

Daniel, der Zauberer

Extrovertierter Pop-Prinz, schrill-schräger Medienvogel, gut gelauntes Energiebündel. Die "DSDS"-Entdeckung Daniel Küblböck feiert sein Kinodebüt - und verblüfft. In "Daniel, der Zauberer" spielt er sich selbst: ein von tausenden Faniels umschwärmter Superstar, der "positive Energie" verbreitet und Jung wie Alt in Verzückung und Hysterie versetzt, wo immer er auftaucht. Die bizarre Mischung aus Dokumentation und Spielfilm mit märchenhaften Elementen, von Ulli Lommel, einem ehemaligen Fassbinder-Kompagnon und Warhol-Gefährten inszeniert, sollte allein aufgrund ihres Hauptdarstellers und der außergewöhnlichen Idee neben den vielen Fans auch Küblböck-Fremde in die deutschen Kinos locken.

Die Stadthalle in Passau: kreischende Teenies, jauchzende Damen gesetzteren Alters. Alle fiebern sie dem Auftritt ihres Stars entgegen. Dann betritt Daniel Küblböck - wie gewohnt im aus der Norm fallenden Outfit - die Bühne und legt eine perfekte Performance hin. So viele Herzen ihm zufliegen, so viel abgrundtiefer Hass schlägt ihm entgegen. Rike (Adele Eden) und Tom (Oliver Möller), zwei gefrustete Teenager, haben es auf Daniel abgesehen. Sie wollen ihn beseitigen, weil er ein Schandfleck für die deutsche Kultur ist. Angestachelt von Baltazar, dem Bösen (Rudolf Waldemar Brem), schmieden sie ihren tödlichen Plan und lauern Daniel auf. Mit Morddrohungen muss ein Star wie Daniel leben. Unter der vielen Fanpost, die er im Kreis seiner Familie in Eggenfelden (im Originalhaus gedreht; Vater Günter spielt auch im Film seinen Vater) liest, befinden sich auch immer wieder übelste Hasstiraden. Die Zwiegespräche mit dem Geist seines Großvaters (Ulli Lommel) helfen ihm, die "negative Energie", die ihm vielerorts entgegenströmt, in positive umzuwandeln. Sein Großvater begleitet ihn als Schutzengel und Lehrmeister und spendet ihm Mut für das doch bisweilen kräftezehrende Starsein. Als es die zwei Teenager schaffen, Daniel zu kidnappen, muss er sich zum erstenmal alleine beweisen.

Wie ein Zauberstück mit entrückten, bisweilen befremdlichen Farben und märchenhafter Stimmung kommt "Daniel, der Zauberer" daher. Das skurrile Filmprojekt, zum Großteil mit Handkamera gedreht, gefällt nicht nur allein durch seinen schauspielerisch begabten Hauptdarsteller, sondern auch durch die Zusammensetzung von Crew und weiteren Castmitgliedern: Neben Veteran Ulli Lommel, der auch das Drehbuch verfasst hat und in seiner Karriere vom Erotikfilm ("Jodeln is koa Sünd") über Horrorfilme ("The Boogey Man") bis hin zu Shows in Las Vegas so ziemlich alles in Szene gesetzt hat, was man sich nur vorstellen kann, spielen Peter Schamoni (auch Produktion; bekannt als Wegbereiter des Neuen Deutschen Films), Fassbinder-Schauspieler Rudolf Waldemar Brem und Katja Rupé und machen so "Daniel, der Zauberer" zum sicherlich sonderbarsten und besondersten deutschen Filmprojekt des Jahres. bas.

Darsteller:  Daniel Küblböck   als Daniel
  Ulli Lommel   als der Zauberer Johnny Merlin
  Katja Rupé   als Oma Küblböck
  Rudolf Waldemar Brem   als der böse Zauberer Baltazar
  Günther Küblböck   als Daniels Vater
  Manuel Lommel   als Daniel als Kind
  Peter Schamoni   als Opa Winter, Kaffeehausbesitzer
  Roger Fritz   als US-Filmproduzent
  Adele Eden   als Rike
  Oliver Möller   als Tom, Rikes Freund
  Marina Lommel   als Petra
  Isabella Jantz   als 2. Teenage-Fan
  Robert Fischer   als Moderator
  Dagmart Hahn   als Agentin
  Pippo Culoso   als Agent
  Günther Ziegler   als Gesangslehrer
  Gaby Schmidberger   als Frau Selig
  Hilla Werner   als Verehrerin
  Jacko Miles   als Tänzer
 
Regie:  Ulli Lommel  
Buch:  Ulli Lommel  
Kamera:  Manuel Lommel  
  Max Nikoff  
  Jurg Walther  
Produzent:  Peter Schamoni  
 

Daniel, der Zauberer in der Fotoshow

 

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Daniel Küblböck

Daniel Küblböck ist ein Paradebeispiel für Medienmacht und den Willen zum Konsum. An dem am 27. August 1985 in Hutthurm geborenen Bayern...

 

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Ulli Lommel

In seinen Anfangsjahren als Darsteller eng mit Rainer Werner Fassbinder verbunden, gelang Ulli Lommel in den 80er- und 90er-Jahren eine zweite...