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Daniel Schmid - Le chat qui pense

Dokumentation über Leben und Werk des Schweizer Filmemachers Daniel Schmid.


Daniel Schmid - Le chat qui pense

Kaufvideo

Erhältlich seit:
25.01.2011

Porträt/Biographie

Schweiz 2010
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Ingrid Caven
Werner Schroeter
Bulle Ogier

Regie: Pascal Hofmann, ...
Salzgeber & Co. Medien

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Daniel Schmid - Le chat qui pense

Einfühlsame und poetische Dokumentation über Leben und Werk des renommierten Schweizer Filmkunst- und Opernregisseurs Daniel Schmid.

Er starb erst vor vier Jahren an Krebs, ist aber schon ein Vergessener: Nur noch Insider kennen das Werk von Daniel Schmid (1941-2006). Dabei ist sein cineastisches Vermächtnis mehr als erinnerungswürdig. Pascal Hofmann und Benny Jaberg fühlen sich nicht nur sensibel in Schmids Biografie ein, sondern dringen auch stilistisch in die phantastischen Vorstellungswelten und Bildsprache des Künstlers vor, der seinerzeit der Schweizer Filmemacher von internationalem Rang war. Dafür geht das Regieduo, das auch für Kamera, Schnitt und Buch verantwortlich zeichnet, chronologisch vor: von der Kindheit in einem Berghotel der Belle Epoque in den Bündner Bergen, wo Schmid, von Inspiration beseelt, nach Berlin, München und Paris auszog, bis er vor seinem Tod wieder in die Heimat zurückkehrte. Eine Reise, die Freunde und Weggefährten - sein Regie-Kollege Werner Schroeter, Stammkameramann Renato Berta, seine Muse Ingrid Caven, die französische Schauspielerin Bulle Ogier und der japanische Kunstprofessor Shiguehiko Hasumi - in Interviews begleiten.

In der abwechslungsreichen Collage aus Filmausschnitten, Archivmaterialien und Statements fehlt allein der Porträtierte selbst - denn Daniel Schmid verstarb unerwartet, als die Debütanten Hofmann und Jaberg gerade ihr Projekt mit ihm realisierten. Ihr ursprünglicher Plan, keinen Film über, sondern mit ihm zu gestalten, drohte zu scheitern. Doch anhand von Archivinterviews, auf denen Schmid mit von Kehlkopfkrebs geraubter Stimme von sich selbst erzählt, gelang es, dieses "mit" zu bewahren, als wäre er noch am Leben.

Durch diese Materialfülle taucht man in die Aufbruchsstimmung der Berliner Sechziger- oder des mondänen Paris der ausgehenden Siebzigerjahre ein. Sie lässt auf phänomenale Art den Zeitgeist jener Epochen heraufziehen. Schmids Faible für die Avantgarde, die deutsche Romantik und vor allem italienische Opern (am besten gesungen von Maria Callas) wird ungemein plastisch, seine Bewunderung für Murnau, Sternberg und den großen Melodramatiker-Gott Douglas Sirk sowie die lebhafte Freundschaft mit Rainer Werner Fassbinder greifbar. Die vielen persönlichen Momente und Betrachtungen ergeben einen anregenden kulturgeschichtlichen Streifzug, der weit mehr als nur Cineasten ansprechen sollte. tk.

Darsteller:  Ingrid Caven  
  Werner Schroeter  
  Bulle Ogier  
  Renato Berta  
  Prof. Shiguehiko Hasumi  
 
Regie:  Pascal Hofmann  
  Benny Jaberg  
Buch:  Pascal Hofmann  
  Benny Jaberg  
Musik:  Peter Scherer  
Kamera:  Pascal Hofmann  
  Benny Jaberg  
  Filip Zumbrunn  
Produzent:  Marcel Hoehn  
 

Daniel Schmid - Le chat qui pense in der Fotoshow

 

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Features

 

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Ingrid Caven

Deutsche Schauspielerin und Chansonsängerin, die anfangs bei Rainer Werner Fassbinder Nebenrollen spielte und sich zuerst in Paris als...

 

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Werner Schroeter

Unter den Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films war Werner Schroeter der avantgardistische Melodramatiker, beeinflusst von der...