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Darkness

Haunted-House-Spuk über ein altes Haus, dessen düsteres Geheimnis durch das Auftauchen einer netten amerikanischen Kleinfamilie ans Licht befördert wird.


Darkness

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.03.2004

Horror

USA/Spanien 2002
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16

Anna Paquin
Lena Olin
Iain Glen

Regie: Jaume Balagueró
Splendid Film

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Ein Meisterstück der Dunkelheit: Spannendes Gruselkino mit Schauerfaktor um das Geheimnis vom Haunted House.

Ein Haus im Dunkeln, das Finsteres verbirgt (Foto: Fox) Großansicht

Ein Haus im Dunkeln, das Finsteres verbirgt (Foto: Fox)

Es ist etwas in dem Haus, etwas dunkles, sehr altes, das sich dort seit Urzeiten im Stillen verborgen hält. Es wartet im Schatten, bis sein Tag kommt.

Als Teenager Regina (Anna Paquin) mit ihren Eltern (Lena Olin, Iain Glen) und ihrem kleinen Bruder einzieht, scheint seine Zeit gekommen. Das Kind, der instabile Vater, der schnell die Nerven verliert, scheinen geeignete Opfer.

Die nichts ahnende Familie erlebt schon bald furchterregende Dinge, die sie auseinander zu reißen drohen. Vor allem die Eltern benehmen sich merkwürdig, und dunkle Mächte ergreifen Besitz von Reginas Bruder.

Auch wenn alles wie Zufall erscheint, ist es doch bis in den letzten Schachzug geplant, von einer schrecklichen Macht, die auf ihren Einsatz wartet. Ein Spuk, dem nur Regina ein Ende bereiten kann.

Schrei, wenn du kannst (Foto: Fox) Großansicht

Schrei, wenn du kannst (Foto: Fox)

Warte, bis es dunkel wird

Mit seinem Erstling "The Nameless" erregte der spanische Newcomer Jaume Balagueró weltweit Aufmerksamkeit - jetzt lässt er mit größerem Budget und internationaler Starbesetzung, jedoch weiterhin mit kompromissloser künstlerischer Freiheit, eine weitere Horrorvision folgen.

Auch sein zweiter Streich, ein grusliges Haunted-House-Movie, besticht durch knisternde Spannung. Dabei arbeitet er eigene Kindheitsängste auf, denn vor nichts fürchtete sich der kleine Jaume so sehr wie vor der Dunkelheit.

Die erstklassige Schauspielerriege, darunter Giancarlo Gianninis zerfurchtes Gesicht, das man lange nicht gesehen hat, machen aus dem Horror-Schocker ein Kinoereignis.

Darkness

Mit seinem Erstling "The Nameless" erregte der spanische Newcomer Jaume Balagueró weltweit Aufmerksamkeit - jetzt lässt er mit größerem Budget und internationaler Starbesetzung eine weitere Horrorvision folgen. Auch sein zweiter Streich, eine als Mischung aus "7 Days to Live" und "The Others" umgesetzte Version des bekannten Haunted-House-Themas, gefällt als atmosphärischer und versiert umgesetzter Genreschocker.

Eine amerikanische Kleinfamilie bezieht ein idyllisch und einsam gelegenes Häuschen in der spanischen Pampa - eine Gegend, in der Vater Mark (Iain Glen) vor 40 Jahren aufgewachsen ist. Schon bald tauchen starker Dauerregen und flackerndes Licht das Haus in die richtige Stimmung, in der Mark von Erinnerungen an düstere Ereignisse heimgesucht wird. Eine unterdrückte Krankheit, die sich in seiner Aggressivität gegenüber Tochter Regina (Anna Paquin), Sohn Paul (Stephen Enquist) und Gattin Maria (Lena Olin) bemerkbar macht, flammt wieder auf, sein Verhalten erinnert zunehmend an Jack Nicholson in "Shining". Maria ignoriert dies - ebenso wie weitere mysteriöse Spuk-Erscheinungen in den vier Wänden und die unübersehbare Tatsache, dass der kleine Paul von einer bösen Macht besessen zu sein scheint, verstörende Bilder malt und sein Körper mit blutigen Kratzern übersät ist. Nur Teenager Regina erkennt die Gefahr und macht sich tapfer mit ihrem spanischen Freund Carlos (Fele Martinez) daran, die Familie gemeinsam vor dem mysteriösen Fluch zu retten.

So weit das Déja-Vu-Skript, das ebenfalls aus der Feder Jaume Balaguerós stammt und abgesehen von einem frappierend guten Showdown aus Genre-Elementen recht konventionell zusammengesetzt ist. Das Buch konzentriert sich auf die Tochterfigur, die Anna Paquin erfrischend natürlich spielt, während die übrigen Familienmitglieder weitgehend in der düsteren Atmosphäre versinken. Wo Balaguerós Erstling "The Nameless" seinen grandiosen Horror aus der psychologischen Erforschung der Charaktere schöpfte, bleibt "Darkness" an der Oberfläche, die auch von seinen namhaften Darstellern nicht angekratzt wird. Das höhere Budget (elf Mio. Dollar) erlaubte dem Spanier außerdem, sich nicht nur auf simple aber effektive stilistische Tricks zu verlassen, sondern auch in die Special-Effects-Kiste zu greifen, um schaurige Bilder für sein Spukszenario zu finden. Die wahrhaftigeren Schocks gelingen ihm jedoch erneut mit der Inszenierung einfacher, symbolischer Momente - wie Gemüse hackender Küchenmesser oder schwarze Silhouetten im nächtlichen Regen.

Während Balagueró so stilistisch auch hier überzeugt, verschenkt die Story einiges Spannungspotential dadurch, dass auf die entscheidenden Aspekte des Gruselmärchens bereits im Prolog hingewiesen wird und der weitere Verlauf den Horrorfan nicht mehr überraschen kann. Erst gen Ende wandeln sich Bild und Erzähltempo - dann zieht "Darkness" tatsächlich auf jene verstörende Art und Weise in seinen Bann, mit der Balagueró bekannt wurde. Stärker als die Handschrift spanischer Horrormeister lässt der Regisseur mit seinem zweiten Film jedoch die Orientierung an amerikanischen Vorbildern erkennen. Was seinem Erfolg an den heimischen Kinokassen nicht geschadet hat, den Film im internationalen Vergleich jedoch lediglich in eine Reihe qualitativ gut gemachter Genrebeispiele fügt. cm.

Darsteller:  Anna Paquin   als Regina
  Lena Olin   als Maria
  Iain Glen   als Marco
  Giancarlo Giannini   als Albert Rua
  Fele Martinez   als Carlos
  Fermi Rexach   als Villalobos
  Stephan Enquist   als Paul
 
Regie:  Jaume Balagueró  
Buch:  Jaume Balagueró  
  Fernando de Felipe  
Musik:  Carles Cases  
Kamera:  Xavi Gimenez  
Produzent:  Brian Yuzna  
  Julio Fernández  
 

Darkness in der Fotoshow

 

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Features

 

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Anna Paquin

Kanadisch-neuseeländische Schauspielerin. Mit elf Jahren jüngste Oscar-Preisträgerin der Geschichte für "Das Piano" (1993), wurde Anna Paquin mit...

 

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Lena Olin

Sie wurde auf einen Schlag mit der Rolle der attraktiv sinnlichen Fotografin und Malerin in der Milan-Kundera-Verfilmung "Die unerträgliche...