DVD (Extended Cut) Leihvideo

Das A-Team - Der Film

Erstes Kinoabenteuer des legendären Spezialteams um Col. John "Hannibal" Smith, das nach dem Schuldigen fahndet, der ihnen ein Kriegsverbrechen angehängt hat.


Das A-Team - Der Film (Extended Cut)

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.12.2010

Originaltitel: The A-Team

Action/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 129 Min.
FSK: ab 12

Liam Neeson
Bradley Cooper
Jessica Biel

Regie: Joe Carnahan
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Das A-Team - Der Film (Extended Cut)

Die Spezialeinheit von Colonel John "Hannibal" Smith steht im Irakkrieg ihren Mann. Als die vier Männer ausgebootet werden, indem man ihnen den Diebstahl von Falschgeldplatten anlastet, wandern sie in den Knast. Kraft ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt Hannibal und Co. der Ausbruch. Der Colonel, Templeton "Faceman" Peck, der durchgeknallte Technikspezialist "Howling Mad" Murdock und das Muskelpaket Baracus tauchen unter und arbeiten fiebrig daran, den Schuldigen ausfindig zu machen, der sie in den Untergrund zwang.

Von 1983 bis 1987 schrieb das "A-Team" in 97 Episoden Fernsehgeschichte. Unter der Regie von Actionspezialist Joe Carnahan ("Smokin' Aces") meldet sich der gewiefte Söldnertrupp erstmals zum Dienst auf der großen Leinwand, in einem mit Stunts, Tricks und coolen Sprüchen gespickten Abenteuer, das mit allen denkbaren mitteln aufgemotzt wurde. Mit der kongenialen Besetzung von u. a. Liam Neeson und "Hangover"-Star Bradley Cooper in den ikonischen Rollen (sowie Jessica Biel) war ein Kinoerfolg garantiert.

Das A-Team - Der Film (Extended Cut)

In den Achtzigern Kult im Fernsehen, in diesem Jahr ein Hit fürs Kino: Joe Carnahans Verfilmung der Serie über ein Team von Spezialisten auf unentwegter Sondermission setzt auf Wumms durch Explosionen und wird der Fangemeinde gefallen.

Joe Carnahan wagt in seinem dritten Kinofilm die Quadratur des Kreises. Im sicheren Schutz der Möglichkeiten, die eine Adaption der kultisch verehrten Fernsehserie von Stephen J. Cannell (97 Folgen, 1983 - 1987) naturgemäß mit sich bringt, versucht er, die grotesk übersteigerte Slapstick-Action aus dem Cartoon-Universum seines Vorgängers "Smokin' Aces" zu isolieren und in ein realistisches, bisweilen regelrecht grimmiges Szenario zu verpflanzen, wie es seinem lange geplanten, aber nie realisierten "Mission: Impossible"-Film gut zu Gesicht gestanden hätte. Nur bedingt ist sein Bestreben in der Summe von Erfolg gekrönt, zu disparat sind die verschiedenen Ansätze, als dass sie ein zufriedenstellendes Ganzes ergeben könnten. Vor allem hängen die Titelhelden in Carnahans hektischem Konstrukt zu sehr in der Luft, als dass man mit ihrem Abenteuer vollumfänglich mitfiebern könnte. So viel Mühe man sich gegeben hat, die vier Hauptfiguren so zu besetzen, dass sie den ikonischen Helden von damals nicht nur als Typen, sondern auch äußerlich fast bis aufs Haar gleichen, so wenig lässt sich Look & Feel der Serie entdecken: Wo damals Lakonie herrschte, wird hier derber Humor serviert. Was einst entspannt und locker wirkte, musste einer aufgeregten Betriebsamkeit weichen, die den gut aufgelegten Stars wenig Raum gibt, ihrer ausgeprägten Spielfreude freien Lauf zu lassen. Dabei ist Liam Neeson ein optimaler John "Hannibal" Smith, der nichts mehr liebt, als wenn ein Plan funktioniert; Bradley Cooper hat sichtbar Spaß, die Möglichkeiten des Templeton "Faceman" Peck als unwiderstehlicher ewiger Charmeur auszureizen; Sharlto Copley aus "District 9" empfiehlt sich in der Rolle des "Howling Mad" Murdock als Hollywoods neuer Harry Dean Stanton; und Quinton "Rampage" Jackson macht als von Flugangst geplagter B.A. Baracus, ein Haudrauf mit bis zum entscheidenden Moment ausgeprägter Haudraufhemmung, keine schlechtere Figur als sein Vorgänger Mr. T. Schon der Vorspann ist ein bisschen bemüht, die Wege der vier ehemaligen Ranger erstmals kreuzen zu lassen, und dient letztlich nur dazu, das Actionpublikum gleich zu Beginn mit dem nötigen Quäntchen Krachbumm in die richtige Stimmung zu bringen, bevor die eigentliche Handlung ein paar Jahre später einsetzt, als das mittlerweile verschworene Quartett in Bagdad auf eine Mission geschickt wird, Druckplatten für amerikanisches Falschgeld aufzutun.

Ein klassischer McGuffin, der einfach nur eine Abfolge von Täuschungsmanövern, Verrat und Betrügereien in Gang setzt, die das A- Team unter anderem nach Frankfurt führt und die Allianzen zu einem undurchschaubaren CIA-Agenten (Patrick Wilson) und einer Verflossenen Facemans (Jessica Biel) auf den Prüfstand stellt, bis am Hafen von Los Angeles das letzte Feuerwerk abgebrannt wird. Eine Handlung im klassischen Sinne lässt sich nur mit Mühe entdecken, eher ein Handlungskonstrukt, das als loser roter Faden Hannibals komplizierte Pläne und laute Action-Setpieces miteinander verbindet. Was nicht heißt, dass das laute Spektakel keinen Spaß machen würde: Es ist nur eben genau das - und nicht mehr: ein lautes Spektakel. Das perfekt verpackt ist, speziell in Ländern, wo "Das A-Team dringenden Kultstatus genießt. Und Deutschland gehört unbedingt dazu. ts.

Darsteller:  Liam Neeson   als Col. John 'Hannibal' Smith
  Bradley Cooper   als Lt. Templeton 'Faceman' Peck
  Jessica Biel   als Charisa Sosa
  Quinton "Rampage" Jackson   als B.A. Baracus
  Sharlto Copley   als Capt. 'Howling Mad' Murdock
  Patrick Wilson   als Lynch
  Gerald McRaney   als General Morrison
  Henry Czerny   als Director McCready
  Yul Vazquez   als General Javier Tuco
 
Regie:  Joe Carnahan  
Buch:  Skip Woods  
  Joe Carnahan  
  Brian Bloom  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Mauro Fiore  
Produzent:  Stephen J. Cannell  
  Tony Scott  
  Iain Smith  
  Spike Seldin  
  Jules Daly  
  Alex Young  

Anne Hathaway schnappte sich Jessica Biels Rollen

Dieser Stachel sitzt tief: Jessica Biel gestand, dass sie in den nächsten Fortsetzungen von "Batman" und "Les Miserables" Anne Hathaway den Vorzug lassen musste.

Hat in Anne Hathaway eine schwer zu schlagende Konkurrentin: Jessica Biel (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat in Anne Hathaway eine schwer zu schlagende Konkurrentin: Jessica Biel (Foto: Kurt Krieger)

Jessica Biel und ihre Filme: Wir kennen Justin Timberlakes Flamme aus "Das A-Team - Der Film" und "Chuck und Larry". Beinahe hätte die 29-Jährige ihre Filmografie um die kommenden Blockbuster "The Dark Knight Rises" und "Les Miserables" erweitern können. Aber eben nur beinahe.

Das Rennen um die Rollen von Catwoman und Fantine machte Anne Hathaway. Und Jessica schaute in die Röhre. Ausgerechnet diese beiden von ihr heißbegehrten Figuren schnappte ihr Anne vor der Nase weg.

Der Stachel sitzt tief, zumal Jessica sich 2007 für den Lacherfolg "Chuck und Larry" in einer Halloween-Party-Szene schon mal ins Catwoman-Latexkostüm zwängte. Als die Augenweide vom Vorsprechtermin für die Rolle der Catwoman hörte, wollte sie natürlich ihre Chance ergreifen und den kleinen Vorteil gekonnt ausspielen. Regisseur Christopher Nolan ließ sich davon jedoch nicht irritieren und gab Hathaway den Zuschlag.

Anne Hathaway entwickelt sich zu Jessica Biels Trauma

"Eine weitere Figur, die mir durch die Lappen ging, ich war enttäuscht", gibt Jessica zu. Danach bemühte sich das US-Girl um die Rolle der Prostituierten Fantine in der Neuverfilmung von "Les Miserables". Doch auch hier lief der Castingtermin alles andere als optimal. "Ich hatte Angst, als ich für 'Les Miserables', den Film von Tom Hooper, vorsprach. Ich war verängstigt, vor ihm zu singen. Ich sang 'I dreamed a Dream'. Habe die Rolle jedoch nicht bekommen. Ich hätte sie geliebt."

Letzten Monat wurde bekannt, dass Anne Hathaway das leichte Mädchen Fantine spielen wird. Bitter für Biel. Andererseits werden Klatschen für die Brünette langsam zur Gewohnheit. Vor ein paar Jahren schnappte ihr Rachel McAdams die Hauptrolle in der Romantikkomödie "Wie ein einziger Tag" weg.

 

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