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Das Beste kommt zum Schluss

Jack Nicholson und Morgan Freeman als todkranke Oldies mit einer Liste letzter Wünsche, die sie sich selbst erfüllen.


Das Beste kommt zum Schluss

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Erhältlich seit:
30.05.2008

Originaltitel: The Bucket List

Komödie/ Drama

USA 2007
Laufzeit: 97 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jack Nicholson
Morgan Freeman
Sean Patrick Hayes

Regie: Rob Reiner
Warner Home Video Germany

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Zwei Oldies auf ihrem letzten Trip: Jack Nicholson und Morgan Freeman lassen es noch einmal so richtig krachen. Besser geht's nicht!

Erinnerungsfoto gefällig? (Foto: Warner) Großansicht

Erinnerungsfoto gefällig? (Foto: Warner)

Die stehen beide voll im Leben und würden sich eigentlich nie treffen, der ehrliche Automechaniker Carter Chambers und der gewiefte Self-Made-Milliardär Edward Cole. Aber sie haben etwas gemeinsam: Krebs. Und müssen notgedrungen ein Krankenhauszimmer teilen. Der ständig nörgelnde Edward, der nie Besuch bekommt und die Ärzte nach seiner Pfeife tanzen lässt, geht dem ruhigen Carter, dem seine Frau zur Seite steht, ziemlich auf die Nerven.

Als sie erfahren, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt, machen sie eine Liste, was sie noch erleben wollen - und dann ziehen zwei Verrückte, die nichts mehr zu verlieren haben, gegen jeden medizinischen Ratschlag los. On the road again, zum letzten Mal. Der Abenteuertrip geht vom Taj Mahal bis zur Serengeti-Wüste, vom schicksten Restaurant bis ins Cockpit eines Boliden.

Das ungleiche Gespann will's noch einmal wissen und kostet die Freuden des Lebens aus (Foto: Warner) Großansicht

Das ungleiche Gespann will's noch einmal wissen und kostet die Freuden des Lebens aus (Foto: Warner)

Zum Abschluss Frieden

Die Oldies mischen die Welt auf, werden Freunde, auch wenn sie sich mal zoffen, Edward Mädels vernascht und Carter eisern treu bleibt. Jeder findet Frieden auf seine Weise.

Diese Mischung aus total witziger Komödie und menschlichem Drama ist das Beste, was uns im neuen Kinojahr passieren kann: Die Hollywoodstars Morgan Freeman und Jack Nicholson werfen sich die Bälle nur so zu bei der Suche nach dem aufregenden Leben vor dem Tod, sorgen mit Humor für Gefühl und Gemüt.

Das Beste kommt zum Schluss

In ihrem ersten gemeinsamen Film erleben Jack Nicholson und Morgan Freeman ihre letzten Tage. Kein Anlass für Pessimismus, sondern für Party.

"Der Tod ist eine sehr unangenehme Form von Leben" - pathetische Aphorismen wie dieser aus "Knockin' on Heaven's Door" gibt es bei diesem Stargipfel nicht. Obwohl sich auch hier zwei todkranke Männer mit abenteuerlichem Eventhopping vom Leben verabschieden. Witz und auch eine Spur Weisheit, mit unbedenklichen Berührungen zum Kitsch, zeichnen diese reduziert sentimentale Komödie aus, die generationsgemäß andere Schwerpunkte setzt als Thomas Jahns, von Tarantino inspirierter deutscher Comedyhit. Edward Cole ist Nicholson pur mit einem Touch Ebenezer Scrooge - ein mächtiger, reicher Mann, der niemanden und den niemand ausstehen kann. Weil der Milliardär in seinen PR-Kampagnen immer wieder verlautbaren lässt, dass er Krankenhäuser besitzt und keine Wellness-Oasen, kriegt er aus Imagegründen auch in seinem eigenen kein Einzelzimmer, als er mit einer schockierenden Diagnose eingeliefert wird. So liegt er Seite an Seite mit dem belesenen Automechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman), der, wie er, nur noch wenige Monate zu leben hat. Der giftige Materialist und der gütige Familienmensch, freunden sich an. Ein glaubwürdige Entwicklung, weil man Freeman dies mit seiner Vorgeschichte aus lebensklugen Figuren mit Autorität wirklich zutrauen kann. Als Cole schließlich Chambers' Liste der Dinge entdeckt, die dieser vor seinem Tod noch realisieren will, lassen beide das Krankenhaus und ihr bisheriges Leben zurück. Der gemeinsame Fallschirmsprung, ein witziges Highlight, eröffnet die große abenteuerliche Abschiedsgala, die das Duo schließlich mit Hilfe von CGI visuell nicht immer überzeugend durch die Welt touren lässt. Bei den Stationen in Ägypten, China oder Indien ist Nicholson zuständig für den Spaß, Freeman für die Moral. Wohin der Weg schließlich führt, bedarf angesichts von Hollywoods traditionellen Präferenzen keinen Propheten. Frieden bieten letztlich nur die Familien, die der eine wiederfinden, der andere erst noch entdecken muss. Im bürgerlichen Wohnhaus heizt die Wärme der Liebe, im sterilen Luxuspalast nur die Mikrowelle - nicht gerade subtil zeichnet der Film die unterschiedlichen Lebensumstände. Trotzdem bleibt man ihm gewogen, auch wenn er eine kosmetische Version des Sterbens zeigt. Eine andere möchte man jedoch in diesem Rahmen auch nicht sehen, denn "Das Beste kommt zum Schluss" ist ein charmantes, berührendes Märchen, das zwar nicht Leben rettet, aber doch immerhin Seelen heilt. Ein positiver Film zu einem deprimierenden Thema - nicht perfekt, aber auch nicht peinlich, mit Dialogwitz, einer amüsanten Nebenfigur (Sean Hayes als Nicholsons Assistent und Fußabtreter) und zwei harmonierenden Profis, die selbst den Tod unterhaltsam verkaufen können. "Eine Frage der Ehre", die erste Zusammenarbeit von Regisseur Rob Reiner und Nicholson, war Reiners letzter großer Hit. Für die zweite darf man das als gutes Omen deuten. kob.

Das Beste kommt zum Schluss

Man lebt nur einmal. Und ein stilvoller Abgang gehört dazu!

Das beschließen zwei Patienten auf der Krebsstation, als sie die unerbittliche Diagnose hören: Ein jähzorniger Milliardär (Jack Nicholson) und ein gebildeter Automechaniker (Morgan Freeman) stellen eine "Löffel-Liste" zusammen - mit all den Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Und dann stürzen sie sich auf einer Reise rund um die Welt in das Abenteuer ihres Lebens. Fallschirmspringen? Abgehakt. Mit einem Shelby Mustang über die Rennstrecke brettern? Abgehakt. Die Cheops-Pyramide im Abendlicht genießen? Abgehakt. Die Lebensfreude entdecken, bevor es zu spät ist? Abgehakt!
Unter der kundigen Regie von Rob Reiner investieren die beiden Weltstars Herz und Seele in diese inspirierende Ode an das Leben, die beweist, dass es keine bessere Zeit geben kann als das Hier und Jetzt.

Quelle: Warner Home Video

Music Video : John Mayer "Say"

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Jack Nicholson   als Edward Cole
  Morgan Freeman   als Carter Chambers
  Sean Patrick Hayes   als Thomas
  Beverly Todd   als Virginia
  Rob Morrow   als Dr. Hollis
  Alfonso Freeman   als Roger
  Rowena King   als Angelica
 
Regie:  Rob Reiner  
Buch:  Justin Zackham  
Musik:  Marc Shaiman  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Rob Reiner  
  Alan Greisman  
  Neil Meron  
  Craig Zadan  
 

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