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Das Bildnis des Dorian Gray

Neuverfilmung von Oscar Wildes skandalträchtigem Roman als schaurig-schönem Gothic-Horror mit Colin Firth als maliziösen Verführer.


Das Bildnis des Dorian Gray

Leihvideo

Erhältlich seit:
19.08.2010

Originaltitel: Dorian Gray

Drama/ Horror

Großbritannien 2009
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 16

Ben Barnes
Colin Firth
Ben Chaplin

Regie: Oliver Parker
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Das Bildnis des Dorian Gray

Dorian Gray kommt Ende des 19. Jahrhunderts nach London. Sein makelloses Aussehen öffnet ihm nicht nur die Türen der Gesellschaft, ihm liegen auch die Frauen und die aristokratische Welt zu Füßen. Unter den Fittichen des maliziösen Lord Henry Wotton lernt das Unschuldslamm bald hedonistische Freuden zu schätzen. Der homosexuelle Maler Basil Hallward hält in einem außergewöhnlichen Gemälde seine physische Ausstrahlung fest. Aus Angst vor Vergänglichkeit wünscht sich Gray, nur das Abbild möge altern, aber nicht er. Der Wunsch wird grauenvolle Wirklichkeit.

Die Neuverfilmung von Oscar Wildes skandalträchtigem Roman geht Oliver Parker als schaurig-schönen Gothic-Horror an. Entsprechend setzt Parker, der bereits Wildes "Ernst sein ist alles" und "Ein perfekter Ehemann" adaptierte, weniger auf diskrete Andeutungen als auf direkte blutige Gruseltaten. Exzellente Ausstattung und Darstellerleistungen - allen voran Colin Firth als Verführer und "Prinz Kaspian von Narnia" Ben Barnes - sind die Pluspunkte dieses neuesten Leinwand-Updates des vielfach verfilmten Stoffes.

Das Bildnis des Dorian Gray

Neuverfilmung von Oscar Wildes skandalträchtigem Roman als schaurig-schönem Gothic-Horror mit Colin Firth als maliziösen Verführer.

"Laster und Tugend sind dem Künstler Werkzeug für seine Kunst" schrieb Oscar Wilde zu seinem Roman, der sogar einen Unzuchtprozess im viktorianischen England gegen ihn ins Rollen brachte. Für moralische Entrüstung kann die Geschichte vom Jüngling, der aus dunklen Gründen trotz Ausschweifungen und Dekadenz seine perfekte Schönheit bewahrt, heute nicht mehr sorgen.

Wenn das sanfte Unschuldslamm Dorian Gray Ende des 19. Jahrhunderts nach London kommt, öffnet ihm sein makelloses Aussehen die Türen der Gesellschaft, liegen ihm die Frauen und die aristokratische Welt zu Füßen. Unter den Fittichen des maliziösen Lord Henry Wotton (Colin Firth unschlagbar gut) lernt er bald hedonistische Freuden schätzen. Der homosexuelle Maler Basil Hallward hält in einem außergewöhnlichen Gemälde seine physische Ausstrahlung fest. Aus Angst vor Vergänglichkeit wünscht sich Gray, nur das Abbild möge altern nicht er. Der Wunsch wird grauenvolle Wirklichkeit.

Schon 1913 gab es eine erste Stummfilmversion, 1970 spielte Helmut Berger den amoralischen Lebemann, dem nichts heilig war. Regisseur Oliver Parker, der seine Laufbahn im Theater begann und gemeinsam mit Clive Barker Horrorshows auf die Bühne brachte, packt die Gelegenheit beim Schopf, sich dem Horrorgenre wieder anzunähern, setzt weniger auf diskrete Andeutungen als auf direkte blutige Gruseltaten, obgleich er mit "Ernst sein ist alles" und "Ein perfekter Ehemann" schon solide Wilder-Adpation ablieferte. Die Modernisierung dieser schaurig-schönen Geschichte mündet im wüsten Gothic-Horror, der wenig Platz für ausdifferenzierte Charakterzeichnung lässt, sondern das Klischee der Verruchtheit feiert mit Opiumhöhlen, Alkoholexzessen und Sexorgien. Es reicht nicht der rapide Verfall des Bildes und die Reduzierung zu einer hässlichen Teufelsfratze, es krabbeln Maden, während Gray im Kreise seiner im Alter an Mumien erinnernden Freunde, in toter Jugendlichkeit erstarrt. Trotz exzellenter Ausstattung, wirkungsvollem Ästhetizismus des Fin de siècle und wunderbarer Schauspieler ist die Suggestivkraft des düsteren Zaubers der literarischen Vorlage nur in Ansätzen zu spüren, die Gebrochenheit eines Menschen, dem das Menschliche abhanden gekommen ist. mk.

Darsteller:  Ben Barnes   als Dorian Gray
  Colin Firth   als Lord Henry Wotton
  Ben Chaplin   als Basil Hallward
  Rebecca Hall   als Emily Wotton
  Fiona Shaw   als Agatha
  Emilia Fox   als Lady Victoria Wotton
  Rachel Hurd-Wood   als Sybil Vane
  Douglas Henshall   als Alan Campbell
  Caroline Goodall   als Lady Radley
  Maryam D'Abo   als Gladys
  Jo Woodcock   als Celia Radley
  Max Irons   als Lucius
 
Regie:  Oliver Parker  
Buch:  Toby Finlay  
Musik:  Charlie Mole  
Kamera:  Roger Pratt  
Produzent:  Barnaby Thompson  

Fluch der Karibik 4: Nachfolger für Orlando Bloom

Sein Vater ist einer der weltbesten Schauspieler und er selbst darf sich nun neben keinem Geringeren als Johnny Depp beweisen.

Der Erbe und sein Vorbild: Max Irons soll in "Fluch der Karibik 4" Orlando Bloom beerben (Foto: Concorde, Kurt Krieger) Großansicht

Der Erbe und sein Vorbild: Max Irons soll in "Fluch der Karibik 4" Orlando Bloom beerben (Foto: Concorde, Kurt Krieger)

Max Irons steht möglicherweise vor dem ganz großen Karrieresprung. Der Sohn von Edelmime Jeremy Irons soll in "Fluch der Karibik 4" als junger Held dem Oberpiraten Johnny Depp alias Jack Sparrow zur Seite stehen. Denn Orlando Bloom, der in den ersten drei Filmen als Will Turner um Keira Knightley alias Elizabeth Swann buhlte, wird im vierten Freibeuterabenteuer nicht mehr dabei sein. Da die Macher neben Kultfigur Jack Sparrow aber immer auch einen heißblütigen Jungspund brauchen, soll nun Max Irons in Blooms Fußstapfen treten.

25 Jahre alt ist der Schauspieler und arbeitete schon als Model der britischen Traditionsmodemarke Burberry, für die auch "Harry Potter"-Star Emma Watson wirbt. Bei "Fluch der Karibik 4" hat Max Irons nun aber noch einen Konkurrenten: Der TV-Darsteller Sam Claflin bewirbt sich ebenfalls um die Rolle des jungen Wilden in "Fluch der Karibik 4".

Der Captain, die Tochter seines schlimmsten Feindes und ich

Allerdings soll Max Irons derzeit die besseren Karten haben. Immerhin hat er schon erste Kino-Erfahrungen vorzuweisen: Sein Debüt gab Max Irons mit einer Minirolle in "Being Julia", die er noch Papa Jeremy verdankte, der selbst eine der Hauptfiguren spielte. Ab nächster Woche ist Max Irons in der gespannt erwarteten Klassiker-Neuverfilmung "Das Bildnis des Dorian Gray" zu sehen, diesmal mit einem etwas größeren Auftritt.

Ob Max Irons dann Penélope Cruz den Hof machen darf, die als Tochter von Oberfiesling Blackbeard (Ian McShane) in "Fluch der Karibik 4" mitmischt? Gerüchten zufolge soll aber vielleicht auch Johnny Depp selbst der schönen Spanierin und Tochter seines Erzfeinds nachstellen.

Sicher ist indes, dass auch Geoffrey Rush wieder als Captain Barbossa an Bord ist. Neu dazu kommt noch der Brite Stephen Graham ("Snatch", "Gangs of New York") als undurchsichtiger Bösewicht namens "Scram" - was frei übersetzt soviel bedeutet wie "Der Verpisser".

Über die Handlung ist nach wie vor nur bekannt, dass Johnny Depp als Jack Sparrow nach dem Quell der ewigen Jugend sucht. Die Vorlage dafür liefert ein Roman mit dem Titel "On Stranger Tides", der auch als Untertitel für den vierten "Fluch der Karibik"-Film dient. Gedreht wird ab Juni auf Hawaii, der Kinostart ist für den 20. Mai 2011 geplant.

 

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