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Das Bourne Ultimatum

Auch beim dritten Mal zeigt der amnesische Geheimagent, wie aufregend sich Action, Smartness und Plotdynamik verschmelzen lassen.


Das Bourne Ultimatum (Einzel-DVD)

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Erhältlich seit:
10.01.2008

Originaltitel: The Bourne Ultimatum

Action/ Thriller

USA 2007
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Matt Damon
Julia Stiles
David Strathairn

Regie: Paul Greengrass
Universal Pictures Germany

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Auch beim dritten Mal zeigt der amnesische Geheimagent, wie aufregend sich Action, Smartness und Plotdynamik verschmelzen lassen.

Jason Bourne ist wieder mal auf der Flucht (Foto: Universal) Großansicht

Jason Bourne ist wieder mal auf der Flucht (Foto: Universal)

Durch den Journalisten Ross (Paddy Considine), der seinen Spuren folgt, erfährt Jason Bourne (Matt Damon) von einer neuen CIA-Quelle, die seine immer noch großen Gedächtnislücken schließen könnte. Die Jagd nach dem Informanten und dem Mann, der Bourne zur Mordmaschine formte, führt von London, über Madrid und Tanger schließlich nach New York.

Von aggressiven CIA-Falken und deren Killern gejagt, dringt Bourne schließlich in die Höhle des Löwen vor, in der Hoffnung auf neue Informationen über seine wahre Identität - wie immer ein sehr gewagtes Unternehmen ...

Kann Nicky Jason neue Informationen liefern? (Foto: Universal) Großansicht

Kann Nicky Jason neue Informationen liefern? (Foto: Universal)

Fast wie echt

Im bewährten realistischen Inszenierungsstil komponiert Paul Greengrass ein weiteres spannendes, intensives, stets clever bleibendes Agentenabenteuer, in dem Matt Damon erneut stoische Härte mit emotionalen Brechungen zeigen kann. Der Plot ist unkomplizierter als bei den Vorgängern, doch die Choreographie der Action-, Überwachungs- und Verfolgungssequenzen ist unverändert komplex und virtuos.

Das Bourne Ultimatum (Einzel-DVD)

Der abtrünnige CIA-Killer Bourne rennt und brennt auch in der dritten Rückführung in die eigene Vergangenheit.

Wie "Blade-Runner"-Replikant Batty zieht es auch die funktionsgestörte Mordmaschine zurück zu ihrem Schöpfer. Diese Konfrontation ist der Motor des Drehbuchs, das im Finale zwar kein wirklich überraschendes Dénouement, davor aber eine spannende Schnitzeljagd der Extraklasse bietet.

An den Vorgänger anschließend, erinnert sich der verwundete Bourne in Moskau in deutlicher werdenden Bruchstücken an die Gehirnwäsche und den noch identitätslosen Mann, der ihn zum Killer formte. Durch einen Artikel des Journalisten Ross, der seinen Spuren folgt, wird er auf eine CIA-Quelle aufmerksam, die ihn zu diesem Phantom führen könnte. In der CIA spitzt sich unterdessen der Konflikt zwischen Pamela Landy, die Bourne nicht mehr als Bedrohung wahrnimmt, und dem neuen Falken Vosen (David Strathairn) dramatisch zu. Als Bourne in London Ross kontaktiert, kommt es zum ersten Kräftemessen aller Parteien. In einer langen, großartig komponierten und geschnittenen Sequenz steuert Bourne per Handy Ross durch das ausgelegte Überwachungsnetz der CIA - in einem überfüllten Bahnhof und im Visier eines Killers. Am Ende dieser Sequenz, mit ihrer unmittelbaren Kameraführung und Informationsflut die Speed-Antwort auf Brian De Palmas Slow-Motion-Virtuosität, zeigt Bourne seine spektakuläre Kampfkunsteffizienz und hält schließlich Ross' Notizen in den Händen. In Madrid führt das Skript Bourne mit der aus den Vorgängerfilmen bekannten Ex-Treadstone-Agentin Nicky zusammen, die in diesem Sequel Franka Potentes Rolle als Verbündete übernimmt, die - wie Potente - sogar etwas mehr in Bournes Biografie gewesen sein könnte. Eine wichtige Ergänzung, die Bourne emotional erdet und neben Landy eine weitere Figur ist, die ihm und damit auch dem Zuschauer etwas bedeutet. Die Konsequenz zeigt sich in Tanger, in einer erneut aufregenden Verfolgung, in der ein marokkanischer Hitman Nicky, Bourne den Killer und die örtliche Polizei Bourne durch Gassen und über die Dächer jagt, bis das Kernproblem in einem Zweikampf gelöst wird, der das Münchenduell aus "Die Bourne Verschwörung" an Unerbittlichkeit noch übertrifft. Verglichen mit diesen Intensivakten geht es im New Yorker Finale trotz Treibjagden zu Fuß und auf vier Rädern gedämpfter zu, wird der Plot relativ unkompliziert aufgelöst.

Schließlich öffnet sich in dieser Action- und Agentensinfonie aus permanenter Unruhe, treibendem Tempo, paranoider Atmosphäre, entfesselter Handkamera und hautnahem Personen- und Objektkontakt ein Fenster, vielleicht noch mehr aus Bournes Biografie zu erzählen. Und kein Kinofan wird es nach diesem qualitätskonstanten Dreierpack schließen wollen, wurden ihm smarte Entscheidungen von diesem Franchise doch in hoher Frequenz vorgelebt. kob.

Das Bourne Ultimatum (Einzel-DVD)

Er hat keine Identität, keine Freunde, keine Vergangenheit: Matt Damon ist CIA-Agent Jason Bourne, der sein Gedächtnis verloren hat - und den einzigen Menschen, den er liebte. Jetzt begibt er sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine neue Generation gnadenloser Profikiller auf ihn an, die vor nichts zurückschreckt, um Jasons wahre Identität geheim zu halten ...


Das Bourne Ultimatum mit Oscar[r]-Preisträger Matt Damon garantiert atemlose Unterhaltung, die mit spektakulären Stunts, überraschenden Wendungen und explosiven Kampfszenen neue Maßstäbe für Agententhriller setzt.

Quelle: Universal Pictures

- Immer in Bewegung: Jason Bourne - Drehbericht in fünf Teilen
- Jagd über die Dächer: Mit welchen High-Tech-Tricks diese unglaubliche Szene entstand
- Choreographie für Fäuste: Matt Damon zeigt sein Kampftraining
- Fahrschule: Hinter dem Steuer mit Matt Damon bei der Autojagd durch New York
- New Yorker Jagd: Vom Standpunkt eines Insiders
- Geschnittene Szenen
- Audiokommentar des Regisseurs

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Matt Damon   als Jason Bourne
  Julia Stiles   als Nicky Parson
  David Strathairn   als Noah Vosen
  Scott Glenn   als Ezra Kramer
  Paddy Considine   als Sam Ross
  Edgar Ramirez   als Paz
  Albert Finney   als Dr. Albert Hirsch
  Joan Allen   als Pamela Landy
 
Regie:  Paul Greengrass  
Buch:  Tony Gilroy  
  George Nolfi  
  Scott Z. Burns  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Oliver Wood  
Produzent:  Frank Marshall  
  Paul L. Sandberg  
  Patrick Crowley  

"Zurück in die Zukunft": Weitere Filme nur mit Michael J. Fox

Hollywood "rebootet" seine Stars ins Aus.

Kommt Michael J. Fox "Zurück in die Zukunft"? (Foto: Spike) Großansicht

Kommt Michael J. Fox "Zurück in die Zukunft"? (Foto: Spike)

Nach dem Erfolg von "Batman Begins" und "Star Trek" werden plötzlich die großen Kinohelden zugunsten neuer Gesichter ausgebootet: Tobey Maguire darf sich nicht mehr als "Spider-Man" durch die Häuserschluchten schwingen, Brandon Routh bekam nach nur einem "Superman"-Auftritt bereits Flugverbot und sogar Topmime Matt Damon verliert nicht mehr nur sein Gedächtnis, sondern gleich den ganzen Job als Jason Bourne.

Einer bleibt davon allerdings verschont: Michael J. Fox. Seine Rolle als Marty McFly in der kultigen "Zurück in die Zukunft"-Reihe ist Regisseur Robert Zemeckis und Drehbuchautor Bob Gale heilig - obwohl es in den letzten Monaten mehrfach Gerüchte über ein Reboot gab und Michael J. Fox sogar höchstpersönlich sein OK dazu gegeben hatte: "Ich bin jetzt 44 Jahre alt und nicht mehr scharf darauf, mit dem Skateboard durch die Gegend zu fahren", sagte Michael J. Fox. "Wenn sie den Film nochmal neu mit jüngeren Darstellern drehen, wäre das sicher ein großer Spaß!"

Einmal Mistfliege, immer Mistfliege!

Doch Drehbuchautor Gale betont nun: "Wer will einen 'Zurück in die Zukunft'-Film ohne Michael J. Fox sehen? Ich nicht. Er nicht. Niemand! Das war uns von dem Moment an klar, als bei Michael Parkinson diagnostiziert wurde."

Der Superstar leidet bereits seit 1991 an der Krankheit, die 2000 so schlimm wurde, das Fox offiziell seinen Rückzug vom Filmgeschäft erklären musste. Doch kürzlich überraschte Michael seine Fans mit einem Auftritt in einem neuen Promo-Trailer zum ersten "Zurück in die Zukunft"-Film. Zwar fiel ihm das Laufen und Sprechen sichtlich schwer, doch sein mitreißendes Lachen und der typische, jugendliche Marty-McFly-Charme waren immer noch unverwechselbar.

Klar ist, dass Fox sicher keine Hauptrolle in einem weiteren "Zurück in die Zukunft"-Abenteuer spielen könnte. Aber zu einem Gastauftritt ist er offensichtlich in der Lage. Vielleicht lässt sich Regisseur Zemeckis also noch umstimmen. Er sagte zwar "Drei sind genug", doch ausgeschlossen hat er weitere Filme nur, falls Fox gar nicht dabei wäre. Denn auch ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit lediglich einem Kurzauftritt von Michael J. Fox wäre ein "Zurück in die Zukunft"-Film mit Michael J. Fox. Und das ist laut Robert Zemeckis keineswegs ausgeschlossen...

 

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