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Das dritte Wunder

Agnieszka Hollands spannender Stigmatathriller mit Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe.


Das dritte Wunder

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Erhältlich seit:
15.07.2008

Originaltitel: The Third Miracle

Drama

USA 1999
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12

Ed Harris
Anne Heche
Armin Mueller-Stahl

Regie: Agnieszka Holland
M.I.B. - Medienvertrieb in Buchholz

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Das dritte Wunder

1979 schicken Kirchenobere den Priester Frank Short, auch bekannt als der "Miracle Killer", nach Chicago, um Berichte um angebliche Wundertaten einer unlängst verstorbenen Schulschwester bezüglich einer potentiellen Heiligsprechung zu verifizieren. Der zunächst recht skeptische Short stößt auf allerhand Bekannte der Verstorbenen, freundet sich mit deren nunmehr erwachsener Tochter an und findet heraus, dass hier tatsächlich wundersame Kräfte wirkten. Nun muss er nur noch Erzbischof Werner, den "Advokat des Teufels", überzeugen.

Ed Harris ("Buffalo Soldiers") ist der Held in Agnieszka Hollands fesselndem Drama über Religionsmythen, das im Gegensatz zu anderen Beispielen aus der jüngeren Vergangenheit ganz ohne dämonische Mächte, Exorzismen oder tragische Lievbesszenarien ein hohes Maß an Spannung und Mitgefühl erzeugt. Neben Harris sind Anne Heche sowie die deutschen Stars Barbara Sukowa (Heilige) und Armin Müller-Stahl (Erzbischof) auszumachen.

Das dritte Wunder

Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe ist das definitive Plus des Stigmata-Thrillers von Agnieszka Holland ("Washington Square", "Hitlerjunge Salomon"), die nach "Der Priestermord" (1988) erneut mit dem Schauspieler arbeitet, ohne den Filme wie "Abyss", "Absolute Power" oder "The Rock" nur die halbe Miete wert wären. Der große Zuverlässige des amerikanischen Kinos, den Holland als sehr "sexy" bezeichnet, spielt einen ehemals alkoholabhängigen Geistlichen, der zwischen seinem Glauben, begründeten Zweifel, Kirchentreue und der Liebe zu seiner Frau gespalten ist.

Viel klerikale Last für Harris, der die Herausforderung souverän meistert. In Chicago soll Frank Shore (Harris) Gottes einsamster Skeptiker, herausfinden, was an den jährlichen Wunderheilungen vor der Tränen aus Blut weinenden weißen Marienstatue dran ist. Seine Recherchen führen ihn ins Drogenmilieu und auf die Spur der Nonne Helen (Gastauftritt Barbara Sukowa), die die eigentliche Wunderträgerin ist, aber als Mutter einer von ihr im Stich gelassenen Tochter (Anne Heche) für den Weihbischof Werner (Armin Mueller-Stahl) ein gefundenes Fressen für die Kontra-Position ist, als diese Frau heilig gesprochen werden soll, deren Wunder die Kirche akzeptiert.

Die Wunder erscheinen bei Holland als selbstverständliche, ohne Trickhilfe aufgenommene Ergebnisse des Glaubens. Ihr eigentliches Interesse gilt den ausführenden Diskussionen über das religiöse Interesse der Würdenträger, von denen Mueller-Stahl al eine Art Kampfpanzer des Vatikans mit dunkler Vergangenheit grandios auftritt. Der etwas Dialog lastige Film lebt von den Schauspielern, wobei Anne Heche kapriziös erscheint, was Harris mit seinem heiligen Ernst ausgleicht. Für die Arthouse-Fraktion der Problem-Diskussions-Filme suchenden Zuschauer. ger.

Das dritte Wunder

Ein Convent in Chicago. Eine Marienstatue weint an jedem Todestag der Nonne Helen O'Reagan Tränen aus Blut. Diese Tränen können unheilbar erkrankte Menschen heilen. Eine Heiligsprechung wird beantragt. Der Priester Frank Shore wird beauftragt, das Wunder zu untersuchen. Frank, der "Wunder-Killer" hat schon so manches vermeintliche Wunder als Täuschung enttarnt. Doch dieser Fall ist anders. Frank wird bis an die Grenze der Belastbarkeit gefordert: Da ist sein Glaube, an dem er zweifelt. Da ist eine Frau, die seine Gefühle verwirrt: Rosanne, die Tochter von Helen. Da ist das zweite Wunder, das passiert. Und da ist Erzbischof Werner. Dieser versucht mit allen Mitteln, die Heiligsprechung zu verhindern, denn es braucht dazu drei Wunder. Was der Erzbischof jedoch vergessen hat - er selbst war Augenzeuge als es passierte: Das Dritte Wunder

Quelle: M.I.B.

Darsteller:  Ed Harris   als Frank Shore
  Anne Heche   als Roxane
  Armin Mueller-Stahl   als Erzbischof Werner
  Charles Haid   als Bischof Cahill
  Michael Rispoli   als John Leone
  James Gallanders   als Bruder Gregory
  Jean-Louis Roux   als Kardinal Sarrazin
  Ken James   als Pater Paul Panak
  Caterina Scorsone   als Maria Witkowsky
  Barbara Sukowa   als Helen
  Bob Jarvis  
  Ned Vukovic  
  Jade Smith  
  Monique Mojica  
  Aron Tager  
  Norma Dell'Agnese  
  Steve Ferguson  
  Mark Huisman  
  Rodger Barton  
 
Regie:  Agnieszka Holland  
Buch:  John Romano  
  Richard Vetere  
Musik:  Jan A.P. Kaczmarek  
Kamera:  Jerzy Zielinski  
Produzent:  Fred Fuchs  
  Steven Haft  
  Elie Samaha  
 

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