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Kaufvideo
Erhältlich seit:
20.06.2003
Originaltitel: The Third Miracle
USA 1999
Laufzeit: 113 Min.
FSK: ab 12
Ed Harris
Anne Heche
Armin Mueller-Stahl
Regie: Agnieszka Holland
Planet Media Home Entertainment

Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe ist das definitive Plus des Stigmata-Thrillers von Agnieszka Holland ("Washington Square", "Hitlerjunge Salomon"), die nach "Der Priestermord" (1988) erneut mit dem Schauspieler arbeitet, ohne den Filme wie "Abyss", "Absolute Power" oder "The Rock" nur die halbe Miete wert wären. Der große Zuverlässige des amerikanischen Kinos, den Holland als sehr "sexy" bezeichnet, spielt einen ehemals alkoholabhängigen Geistlichen, der zwischen seinem Glauben, begründeten Zweifel, Kirchentreue und der Liebe zu seiner Frau gespalten ist.
Viel klerikale Last für Harris, der die Herausforderung souverän meistert. In Chicago soll Frank Shore (Harris) Gottes einsamster Skeptiker, herausfinden, was an den jährlichen Wunderheilungen vor der Tränen aus Blut weinenden weißen Marienstatue dran ist. Seine Recherchen führen ihn ins Drogenmilieu und auf die Spur der Nonne Helen (Gastauftritt Barbara Sukowa), die die eigentliche Wunderträgerin ist, aber als Mutter einer von ihr im Stich gelassenen Tochter (Anne Heche) für den Weihbischof Werner (Armin Mueller-Stahl) ein gefundenes Fressen für die Kontra-Position ist, als diese Frau heilig gesprochen werden soll, deren Wunder die Kirche akzeptiert.
Die Wunder erscheinen bei Holland als selbstverständliche, ohne Trickhilfe aufgenommene Ergebnisse des Glaubens. Ihr eigentliches Interesse gilt den ausführenden Diskussionen über das religiöse Interesse der Würdenträger, von denen Mueller-Stahl al eine Art Kampfpanzer des Vatikans mit dunkler Vergangenheit grandios auftritt. Der etwas Dialog lastige Film lebt von den Schauspielern, wobei Anne Heche kapriziös erscheint, was Harris mit seinem heiligen Ernst ausgleicht. Für die Arthouse-Fraktion der Problem-Diskussions-Filme suchenden Zuschauer. ger.
| Darsteller: | Ed Harris | als Frank Shore | |
|---|---|---|---|
| Anne Heche | als Roxane | ||
| Armin Mueller-Stahl | als Erzbischof Werner | ||
| Charles Haid | als Bischof Cahill | ||
| Michael Rispoli | als John Leone | ||
| James Gallanders | als Bruder Gregory | ||
| Jean-Louis Roux | als Kardinal Sarrazin | ||
| Ken James | als Pater Paul Panak | ||
| Caterina Scorsone | als Maria Witkowsky | ||
| Barbara Sukowa | als Helen | ||
| Bob Jarvis | |||
| Ned Vukovic | |||
| Jade Smith | |||
| Monique Mojica | |||
| Aron Tager | |||
| Norma Dell'Agnese | |||
| Steve Ferguson | |||
| Mark Huisman | |||
| Rodger Barton | |||
| Regie: | Agnieszka Holland | ||
| Buch: | John Romano | ||
| Richard Vetere | |||
| Musik: | Jan A.P. Kaczmarek | ||
| Kamera: | Jerzy Zielinski | ||
| Produzent: | Fred Fuchs | ||
| Steven Haft | |||
| Elie Samaha | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Tonformat: HiFi Stereo
Bildformat: 1:1,78
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