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Das Dschungelbuch

Temporeiche Spielfilmvariante des beliebten Kinderbuchs von Rudyard Kipling, die als erfrischende Mischung aus "Tarzan" und "Indiana Jones" funktioniert.


Das Dschungelbuch

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Erhältlich seit:
07.05.2010

Originaltitel: The Jungle Book

Abenteuer

USA 1994
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

Jason Scott Lee
Cary Elwes
Sam Neill

Regie: Stephen Sommers
Sunfilm Entertainment

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Das Dschungelbuch

Mogli wächst im indischen Urwald in der Gesellschaft eines Panthers, eines Bären und eines Wolfes auf. Zum Mann herangereift, macht er eines Tages Bekanntschaft mit der hübschen Generalstochter Kitty, die ihn unter ihre Obhut nimmt und das Lesen und Schreiben beibringt. Die sich anbahnende Romanze wird unsanft gestört, als Kittys Verehrer Boone erfährt, daß Mogli den Standort der geheimnisumwobenen Stadt der Affen kennt, wo sich ein sagenhafter Schatz befinden soll.

Regisseur Stephen Sommers ("Die Abenteuer des Huck Finn") hält sich bei seiner aufwendigen Realverfilmung von Rudyard Kiplings Romanklassiker eng an die Vorlage. Das Ergebnis ist eine sehenswerte Mischung aus Abenteurfilm und Romanze, wobei die überwältigenden, in Indien gedrehten Naturaufnahmen oft den Hauptdarsteller Jason Scott Lee ("Dragon - Die Bruce-Lee-Story") in den Hintergrund drängen. Amüsante Kurzauftritte von Sam Neill und John Cleese runden die perfekte Familienunterhaltung ab.

Das Dschungelbuch

Ganz im gegenwärtigen Neuverfilmungstrend liegt die actiongeladene Abenteuervariante von Rudyard Kiplings klassischem Jugendroman "Das Dschungelbuch". Dabei erinnert der opulente Dschungeltrip von Stephen Sommers ("Die Abenteuer des Huck Finn") eher an eine Mischung aus "Tarzan" und "Indiana Jones und der Tempel des Todes" als an Disneys Zeichentrickklasiker von 1967. Entsprechend wurden die Tiere weder mit Sprech- noch mit Gesangsparts versehen, dafür jedoch eine Vielzahl von menschlichen Rollen hinzugefügt. Nur ein einführender Abschnitt beschäftigt sich mit der Kindheit von Mogli (Sean Naegli, der eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Hauptdarsteller Jason Scott Lee aufweist). Dann schwenkt die Handlung 15 Jahre weiter, als der in Gesellschaft eines Panthers, Bären und Wolfes abrupt zum stattlichen Muskelmann herangereifte Junge über die ansehnliche Generalstochter Kitty (Lena Headey) stolpert. Diese kultiviert den unzivilisierten Dschungeldumbo in bester "Die Schöne und das Biest"-Manier, indem sie ihm englische Sprache und Sitten eintrichtert. Unheil tritt auf den Plan in Gestalt von Kittys Verehrer Boone (erfrischend ekelhaft: Cary Elwes), der Wind von Moglis Wissen um die sagenumwobene Stadt der Affen bekommt. Bei der folgenden Schatzsuche bekommt jeder Beteiligte, was er verdient. Sommers, der gemeinsam mit Ronald Yanover und Mark D. Geldman auch das Drehbuch verfaßt hat, ist bemüht, sich an Kiplings Romanvorlage zu halten, in der das Gesetz der Natur, in der nur um des Überlebens willen getötet wird, oftmals humaner erscheint als die menschliche Zivilisation. Das Manko dieses ambitionierten Remakes ist seine Unschlüssigkeit, ob es nun ein Abenteuer-, Naturfilm oder eine Liebesgeschichte sein will. Die überwältigende Pracht der in Indien gedrehten Naturaufnahmen stehlen dem Hauptdarsteller des öfteren die Show, da sich Lees limitierte Gefühlsnuancen vornehmlich in seinen penetrant aufgerissenen Augen widerspiegeln. Für einen amüsanten Touch sorgen die Routiniers Sam Neill und John Cleese in kleinen, prägnanten Rollen. Ohne jeden Makel sind die technischen Leistungen: Kostüme, Produktionsdesign und Bauten unterstreichen die vital-exotische Atmosphäre der erfolgreichen Filmexpedition in die Tiefen der Wildnis. "Das Dschungelbuch" verfügt über jene animalische Anziehungskraft, mit denen man das Familienpublikum ins Kino locken kann. ara.

Das Dschungelbuch

Tief im indischen Dschungel ist der mächtige Tiger Shir Khan der Herr über Leben und Tod. Als Shir Khan eines Nachts das Camp eines britischen Soldatentrupps angreift, kommt es zu einer großen Panik, bei der ein kleiner Inderjunge namens Mogli aus der schützenden Gemeinschaft gerissen wird und im Dschungel verschwindet. So beginnt Moglis unglaubliches Abenteuer. Er wird von Tieren aufgezogen und muss, zum Mann herangewachsen, mit seinen Freunden Baghira, dem Panther, dem Bären Balu und dem Wolf "Grauer Bruder" den Dschungel gegen den Tiger Shir Khan und die gierige Zivilisation verteidigen. Stephen Sommers ("Die Mumie", "Van Helsing") inszeniert eine lebendige, farbenfrohe und spannende Realverfilmung mit eindrucksvollen Tieraufnahmen. Neben Monty Python-Mitglied John Cleese, sind auch Sam Neill ("Jurassic Park") und Jason Scott Lee ("Arabian Night") zu sehen. Knapp 300.000 Kinobesucher verfolgten allein in Deutschland Moglis Abenteuer und seine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Ein Familienfilm fürs Herz, der auch Actionfans jede Menge Spaß garantiert...

Quelle: Sunfilm

Darsteller:  Jason Scott Lee  
  Cary Elwes  
  Sam Neill  
  Lena Headey  
  John Cleese  
  Jason Flemyng  
  Stefan Kalipha  
  Ron Donachie  
 
Regie:  Stephen Sommers  
Buch:  Stephen Sommers  
  Ronald Yanover  
  Mark D. Geldman  
Musik:  Basil Poledouris  
Kamera:  Juan Ruiz-Anchia  
Produzent:  Edward S. Feldman  
  Raju Patel  
 

Das Dschungelbuch in der Fotoshow

 

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Features

 

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