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Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.07.2011
Originaltitel: Das Ende ist mein Anfang
Deutschland 2010
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 6
Bruno Ganz
Elio Germano
Erika Pluhar
Regie: Dr. Jo Baier
Universum Film

Einfühlsame Adaption der Lebenserinnerungen des "Spiegel"-Korrespondenten Tiziano Terzani mit Bruno Ganz, der sich auf das "letzte große Abenteuer" Tod vorbereitet.
Ein Film über das Sterben, der Kraft zum Leben gibt, denn das Einzige, was wirklich zählt, ist das Jetzt. So geht man nach dem Tod des großen alten Mannes nicht deprimiert aus dem Kino, sondern mit dem Wissen, etwas verändern, den eigenen Weg gehen zu können. Jo Baier, der hier die Enttäuschung über "Henri 4" vergessen lässt, inszeniert ohne Rückblenden und Ausflüge nach Asien die Geschichte eines faszinierenden Zeitgenossen, was der atmosphärischen Intensität dient, für die er einige interessante biografische und politische Fakten opfert.
Journalist und Buchautor Tiziano Terzani ruft seinen Sohn aus New York zu sich, um ihm von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, von seiner Tätigkeit als Asienkorrespondent und der Reise zu sich selbst aufgrund einer Krebserkrankung, die ihn in die Einsamkeit des Himalaya und einen Kosmos spiritueller Erfahrungen führte. In langen und sehr emotionalen Vater-Sohn-Gesprächen festigt sich die Bindung, werden alte Spannungen aufgelöst, Tabu-Themen wie die Auseinandersetzung mit dem Tod angegangen.
Grundlage für das Drama war das von Folco Terzani herausgegebene Titel gebende Buch, dessen Dialoge und Monologe, die Diskrepanz zwischen lebendigem Geist und verfallenden Körper von Bruno Ganz in einer schauspielerischen Tour de Force fulminant wiedergegeben werden. In der Kultivierung von Werten wie Freiheit, Familie und eigenständiges Denken liegt eine fast "altmodische" Zeitlosigkeit. Als eine große Inspiration nennt Bruno Ganz, der sieben Wochen lang manchmal bis zu acht Stunden täglich den Text lernte, den Originalschauplatz, das Haus der Terzanis in der Toskana, das eine ganz persönliche Annäherung an die Figur ermöglichte. Neben Ganz brillieren Erika Pluhar als Terzanis fürsorgliche Gattin und Elio Germano als Folco (Darstellerpreis in Cannes 2010 für "La nostra vita"). Baier drückt in diesem sensiblen Kammerspiel gekonnt die Gefühlsknöpfe, sodass die Tränen wie auf Kommando fließen, etwas stark unterstrichen von einem äußerst suggestiven Score. Die Kamera von Judith Kaufmann kontrastiert in sanftem Licht beim leisen Abschied die Individualität des Einzelnen mit der Wucht der Landschaft, vor deren eternellen Kulisse die Menschen bei dieser letzten Reise klein und manchmal wie Spielfiguren wirken, sie illustriert mit ihren Bildern nicht den Text, sondern fügt ihm etwas hinzu, spielt beim Thema Vergänglichkeit mit Dämmerung und Lichtstimmungen. Filmische Realität und Wirklichkeit vermischen sich zu einer Hymne auf das Leben, wie das Sterben eine bewusste Entscheidung. mk.
"Wenn Du von einem alten Menschen etwas erfährst und aufnimmst, was er weiß, dann weißt Du es schon als junger Mensch. Es ist wie ein Anfang, um weiter zu gehen." Folco Terzani Am Ende seines ereignisreichen Lebens hat sich der große Reisende, leidenschaftliche Journalist und erfolgreiche Buchautor Tiziano Terzani mit seiner Frau Angela in das abgelegene Haus der Familie in der Toskana zurückgezogen, um in seiner Heimat zu sterben. Er ist mit sich im Reinen und bereit den Kreis des Lebens zu schließen. Er bittet seinen in New York lebenden Sohn Folco zu sich. Ihm will er die Geschichte seines Lebens erzählen, seiner Kindheit und Jugend in Florenz, seiner drei Jahrzehnte als Asienkorrespondent des deutschen Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL und schließlich die umwälzende Reise zu sich selbst, als er auf Grund einer Krebserkrankung vom Journalismus Abschied nimmt und sich in Asien spirituellen Erfahrungen öffnet. Drei Jahre bei einem großen Weisen in der Einsamkeit des Himalaya werden für ihn zum entscheidenden Erlebnis. Sie ermöglichen ihm, gelassen dem Tod entgegen zu sehen...
Quelle: Universum Film
Laufzeit des Bonusmaterials: ca. 100 Minuten
- Interviews mit Cast&Crew
- Deleted Scenes
- Trailer und TV-Spots
- ANAM-Der Namenlos - Das letzte Interview mit Tiziano Terzani
- Audiokommentar: Produzent Ulrich Limmert im Gespräch mit Folco Terzani
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Bruno Ganz | als Tiziano Terzani | |
|---|---|---|---|
| Elio Germano | als Folco Terzani | ||
| Erika Pluhar | als Angela Terzani | ||
| Andrea Osvárt | als Saskia Terzani | ||
| Nicoló Fitz-William Lay | als Novi | ||
| Regie: | Dr. Jo Baier | ||
| Buch: | Ulrich Limmer | ||
| Folco Terzani | |||
| Musik: | Ludovico Einaudi | ||
| Kamera: | Judith Kaufmann | ||
| Produzent: | Ulrich Limmer | ||
Das Ende ist mein Anfang in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/1080p
Extras: Interviews, Entfallene Szenen, Trailer, TV-Spots, Audiokommentar
Laufzeit des Bonusmaterials: ca. 100 Minuten
- Interviews mit Cast&Crew
- Deleted Scenes
- Trailer und TV-Spots
- ANAM-Der Namenlos - Das letzte Interview mit Tiziano Terzani
- Audiokommentar: Produzent Ulrich Limmert im Gespräch mit Folco Terzani
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