
Nach dem Tod des alten Dag und seines Sohnes Tore hat dessen Bruder, der besonnene junge Dag, den Hof der Björndals übernommen. Mit seiner Frau Adelheid erlebt er eine glückliche Zeit. Ihr zu Liebe holt er seinen Schwiegervater Major Barre auf den Hof. Eines Tages bringt Dag die Magd Ganvor mit. Major Barre stellt der verführerischen Frau nach. Auch Dag wendet sich ihr zu und bewirkt eine Ehekrise, die mit Ganvors Weggang endet. Adelheid gebiert zwei Söhne. Dag kommt jäh ums Leben, als er ein Kind vor dem Ertrinken rettet.
Die Fortsetzung von "Und ewig singen die Wälder" setzt die Familiengeschichte der Björndals bis in die Anfänge der dritten Generation fort. Der nach den Romanen von Trygve Gulbranssen (1933) komprimierte Heimatfilm war einer der großen Publikumserfolge der 50er Jahre, prägte das Norwegenbild. Weniger dramatisch als der erste Teil, konzentriert auf differenziert gezeichnete Ehekrise und Sicherung der Familiengüter. Blickfang sind die originalen Naturlandschaften und Ellen Schwiers als verführerische Magd Ganvor mit offensiver Sexualität.