Blu-ray Disc (Limited Edition, Steelbook) Kaufvideo

Das fünfte Element

Knallbuntes von geklauten Filmideen übersprühendes SF-Spektakel, das Luc Besson komisch und comicgleich inszenierte.


Das fünfte Element (Limited Edition, Steelbook)

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Erhältlich seit:
08.07.2011

Originaltitel: The Fifth Element

Science Fiction/ Action

Frankreich/USA 1997
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 12

Bruce Willis
Gary Oldman
Sir Ian Holm

Regie: Luc Besson
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Das fünfte Element (Limited Edition, Steelbook)

Im New York des 23. Jahrhunderts staunt Korben Dallas nicht schlecht, als ihm aus heiterem Himmel ein wunderschönes Mädchen direkt in sein fliegendes Taxi fällt. Obwohl er die Sprache der jungen Frau namens Leeloo nicht versteht, rettet er sie vor den anrückenden Cops. Zu diesem Zeitpunkt kann Dallas noch nicht ahnen, daß es sich bei seinem Fahrgast um den Schlüssel zum berühmt-berüchtigten "fünften Element" handelt, der allein die Welt vor dem diabolischen Zorg und damit ihrem sicheren Untergang bewahren kann.

Mit seiner extrem aufwendigen und höchst spektakulären Science-Fiction-Mär läutet Kultfilmregisseur Luc Besson ("Leon - Der Profi") keine Revolution im Genre ein, denn allzu deutlich sind Anleihen bei Vorbildern wie "Blade Runner" oder "Total Recall". Trotzdem ist sein "fünftes Element" ein äußerst unterhaltsames, opulent ausgestattetes Abenteuer voller überraschender Wendungen und unglaublicher Spezialeffekte. Die schrille Zukunftsvision besitzt in Bruce Willis, Parade-Bösewicht Gary Oldman und Ex-Top-Model Milla Jovovich auch genügend Star-Power.

Das fünfte Element (Limited Edition, Steelbook)

Infantile Entdeckungslust war wohl die Triebfeder für Luc Besson, den 80-Mio.-Dollar-Kosmos zu gestalten, in dem sich Bruce Willis im Spannungsfeld zwischen visionärer "Blade Runner"-Ästhetik und kunterbuntem "Total Recall"-Look durch ein Sammelsurium von Film- und Popzitaten kämpft, um nach dem "fünften Element" und damit der Rettung der Welt zu fahnden. Infantile Entdeckungslust befällt in diesem filmischen Schlaraffenland, der bisher teuersten europäischen Produktion überhaupt, auch den Zuschauer, der die Einladung zur Führung durch Bessons faszinierenden Spielzeugladen auch in Deutschland gerne wahrnehmen wird, nachdem der Film in Frankreich und Belgien bereits Rekordzahlen schreibt und in den USA seit zwei Wochen an der Spitze der Charts steht.

Kino zum Staunen, zum sich Verlieren in traumhaft schönen Bildern war von jeher das Anliegen des in Frankreich absolut kultisch verehrten Punkteddybären Luc Besson. Das trifft auf seine harten, stilisierten Thriller "Nikita" und "Leon - Der Profi" ebenso zu wie auf seine träumerischen Ausflüge unter Wassser, "Im Rausch der Tiefe" und "Atlantis". "Das fünfte Element" setzt Bessons bisherigem Schaffen die Krone auf. Mit der Hilfe der Comiczeichner Moebius und Jean-Claude Mézières, Designerstar Jean-Paul Gaultier und seines Hauskomponisten Eric Serra schuf der Filmemacher einen von dem Comic-Klassiker "Heavy Metal" (die Figur von Bruce Willis trägt überdies den Namen eines "Heavy Metal"-Zeichners) inspirierten Kosmos, an dem man sich nicht sattsehen kann. Bis ins kleinste Detail gestaltete Besson das New York des 23. Jahrhunderts mit seinen endlos tiefen Straßenschluchten, in denen der Verkehr auf mehreren Ebenen fließt, und winzigen Wohnparzellen, in denen man an der Tür von seinem Auto abgeholt wird, als unablässig pulsierenden Großstadtmoloch. Ein gigantisches Weltraumtraumschiff, offensichtlich eine Kreation von Moebius, in der fernen Weite des Universums bildet den luxuriösen Gegenpol und die Kulisse für einen ersten Action-Showdown. Doch in erster Linie ist es Besson ein Anliegen, zu zeigen und noch einmal zu zeigen: Er hat "Das fünfte Element" prall angefüllt mit Filmzitaten von "Scarface" über "Der Pate" bis "Brazil" und Cameoauftritten von so unterschiedlichen Celebrities wie Kollege Mathieu Kassovitz, Supermodel Sybil Buck oder Triphop-Star Tricky. Und doch ist das kakophonische Spektakel nie schwerfällig geraten wie ähnlich geartete Fantasyprojekte der letzten Jahre. Seine schier überschäumende Fantasie und der unerschütterliche Wille zum Mehr lassen Besson den Kopf über dem Wasser halten, auch wenn ihm aufgrund seines übermütigen Sendungsbewußtseins die Handlung gerne einmal zu entgleiten droht.

Zusammengehalten wird "Das fünfte Element" von einer gewohnt kindlich-naiven Geschichte, die - wie es sich für eine von einem sechzehnjährigen entworfene Abenteuerstory gehört - ganz banal vom Kampf zwischen Gut und Böse handelt. In einem augenzwinkernden Prolog im Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts finden Archäologen den Schlüssel zum fünften Element. Nur dieses göttliche Wesen kann die vier gängigen Elemente bündeln und damit dem periodisch in den Dunstkreis der Erde geratenden Bösen den Garaus machen. Im 23. Jahrhundert ist es der Taxifahrer Korben Dallas, der dem fünften Element, dem mit orangen Dreadlocks angetanen Riot Girl Leeloo (toll: Milla Jovovich) - eine klassisch-renitente Besson-Heroine -, beistehen muß, um die Destruktion der Erde zu verhindern. Dazu gilt es nicht nur diverse autoritäre Staatskräfte und einen Trupp martialischer Mutations-Keiler ("Super Mario Bros." läßt grüßen) auszuschalten, sondern auch den diabolischen Zorg (Bessons Lieblingsschauspieler Gary Oldman als Mini-Hitler mit dessen entarteten Gesichtszügen) zu bremsen, der im Auftrag des ominösen Bösen handelt. Daß es letztlich die Kraft der Liebe ist, die im letzten Akt die Apokalypse verhindert, ist klassisches Kintopp. Besson praktiziert es mit einer Leidenschaft, die gegenwärtig ohne Beispiel ist. Auch ein Bruce Willis versteht das. Er hält sich lakonisch-elegant zurück und verleiht dem tumultartigen Treiben auf der Leinwand einfach nur die nötige Starpower, um auch die verrückteste Idee seines entfesselten Regisseurs funktionieren zu lassen. Denn eines ist klar: Milla Jovovich und die Realisierung eines durch und durch verblüffenden Universums sind Besson ein größeres Anliegen als seine männlichen Figuren - oder auch die Meinung der Kritik. Wie ein Kästner im "Star Wars"-Rausch spricht er das Kind im Zuschauer an, um gleichzeitig stupende Erwachsenenunterhaltung zu bieten. Wer bereit ist, sich auf diese Vorgabe einzulassen, der wird einen perfekten Film zu sehen bekommen, genau wie Ian Holms Hohepriester von Leeloo als "perfektes Wesen" spricht. ts.

Das fünfte Element (Limited Edition, Steelbook)

Action Hero Bruce-Willis versucht als cooler Taxifahrer die Erde zu retten! New York, 2259. Nur alle 5000 Jahre öffnet sich das Tor zu einer Dimension jenseits unserer Vorstellung. Durch diese galaktische Pforte betritt die Brut des unendlich Bösen mit Ihrem Anführer Zorg die Erde. Sie hat nur ein Ziel: die Vernichtung der Menschheit. Sie hat nur einen Gegner: Korben Dallas, den abgefahrenen Taxifreak im Universum.

Quelle: Tobis

Laufzeit Bonusmaterial ca. 246 Minuten:

- Audiokommentar der Special Effects Crew
- Die Entstehung: Dokumentationen: Making Of, Design 6 Look u.v.m.; Hinter den Kulissen: Dreharbeiten, Kostüme
- Die Vermarktung: Internat. Teaser, Trailer & TV-Spots
- Die Weltpremiere: Cannes, am 7. Mai 1997, Featurette, Pressekonferenz, Der rote Teppich u.v.m.
- Die Entdeckung: Interview- Dokumentation: Von der Entstehung des Films bis zur Weltpremiere
- Interviews mit Cast & Crew
- dynamicHD-Live

Quelle: Tobis

Darsteller:  Bruce Willis   als Korben Dallas
  Gary Oldman   als Jean-Baptiste E. Zorg
  Sir Ian Holm   als Victor Cornelius
  Milla Jovovich   als Leeloo
  Chris Tucker   als DJ Ruby Rhod
  Luke Perry   als Billy
  Brion James   als General Munro
  Tommy 'Tiny' Lister Jr.   als President Lindberg
  Lee Evans   als Fog
  Charlie Creed-Miles   als David
  John Bluthal   als Professor Pacoli
  Christopher Fairbank   als Mactilburgh
  Maïwenn Le Besco   als Diva Plavalaguna
  Mathieu Kassovitz   als Straßenräuber
  John Neville   als General Staedert
  Kim Chan   als Thai
 
Regie:  Luc Besson  
Buch:  Luc Besson  
  Robert Mark Kamen  
Musik:  Eric Serra  
  Gaetano Donizetti  
Kamera:  Thierry Arbogast  
Produzent:  Patrice Ledoux  

Sex, Drogen und Punk

Im nächsten Jahr kommen Punk-Fans mal wieder auf ihre Kosten, denn am 3. Februar erscheint "Sid and Nancy" auf DVD. Der Spielfilm handelt von der mörderischen Liebe zwischen dem "Sex Pistols"-Bassisten Sid Vicious und dem Groupie Nancy Spungen.

Ihre Beziehung endete tragisch: "Sid and Nancy" Großansicht

Ihre Beziehung endete tragisch: "Sid and Nancy"

Das Musikerdrama "Sid und Nancy" von 1986 erzählt die mörderische Liebesbeziehung zwischen Sid Vicious, dem Bassisten der legendären, britischen Punkband "Sex Pistols" und dem todessüchtigen Groupie Nancy Spungen - eine Geschichte zwischen Drogenexzessen und Musik. Eines Morgens wird Nancy erstochen aufgefunden. Die Polizei verhaftet Sid. Doch zu einem Prozess kommt es nicht, denn er stirbt kurz zuvor an einer Überdosis Heroin.

Drehbuchautor und Regisseur Alex Cox inszenierte einen Spielfilm, der hinter die Kulissen der Punk-Szene blickt, mit brillanten Bildern und einem herausragenden Gary Oldman ("Das fünfte Element") in der Rolle des Sid Vicious. Ein besonderes Schmankerl ist der Auftritt von Courtney Love, Witwe des "Nirvana"-Sängers Kurt Cobain.

Die DVD-Version des etwa 111 Minuten langen Musikerdramas erscheint am 3. Februar bei Constantin Film.

 

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