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Das große Rennen - Ein abgefahrenes Abenteuer

Mischung aus melancholischem Familien-Drama und flottem Kinder-Komödien-Abenteuer um eine kleine Seifenkistenfanatikerin.


Das große Rennen - Ein abgefahrenes Abenteuer

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Erhältlich seit:
10.06.2010

Originaltitel: The Race

Kinderfilm/ Komödie

Deutschland/Irland 2009
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 6

Niamh McGirr
Colm Meaney
Susan Lynch

Regie: André F. Nebe
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Das große Rennen - Ein abgefahrenes Abenteuer

Die kleine Mary ist zwar erst elf Jahre alt, doch bereits ein absoluter Formel-1-Fan und nutzt jede freie Minute, um an der eigenen Seifenkiste herumzuschrauben. Sonst hat sie ziemlich viel zu tun, in der Schule, wo sie gehänselt wird, und auch zu Hause auf dem elterlichen Hof. Als ein Seifenkistenrennen mit Preisgeld und allem Drum und Dran ausgerufen wird, ist Mary natürlich Feuer und Flamme und will ihr Können unter Beweis stellen. Indessen steht es mit der Beziehung ihrer Eltern nicht allzu gut, und ihr bester Freund Tom zieht mit seiner Familie weg.

André Nebes irisch-deutsche Koproduktion ist eine Mischung aus melancholischem Familiendrama und vor allem im letzten Teil, wenn es um das titelgebende Rennen geht, flottem Kinder-Komödien-Abenteuer um eine junge Seifenkistenfanatikerin. Sympathisches Zentrum ist das junge Naturtalent Niamh McGirr. Ihren Vater spielt der hierzulande vor allem aus "Star Trek"-Serien populäre Colm Meaney. Am aufregendsten und komischsten ist der Film, der auch familiäre Probleme der Protagonistin schildert, wenn es um die Seifenkisten geht.

Das große Rennen - Ein abgefahrenes Abenteuer

André Nebes irisch-deutsche Koproduktion um eine kleine Seifenkisten-Fanatikerin ist mehr melancholisches Familien-Drama als flottes Kinder-Komödien-Abenteuer.

Die aus allerlei Werkzeug zusammengebastelten Buchstaben des Vorspanns, die am Anfang über die Leinwand schweben, stimmen schon ein auf einen verspielten Kinderfilm, einen lustigen Seifenkisten-Spaß, ein spannendes Abenteuer vor rauer irischer Landschaft. Doch "Das große Rennen" sucht auch die leisen Töne, erzählt viel von Verlust und einem verkorksten Familienverhältnis.

Dreh- und Angelpunkt der Geschichte: die kleine Mary (ein Naturtalent: Niamh McGirr). Kaum elf Jahre alt ist die Bauerntochter bereits ein absoluter Formel-Eins-Fan und nutzt jede freie Minute, um an der eigenen Seifenkiste herumzuschrauben. "Ingenieur ist kein Beruf für ein Mädchen", sagt der gestrenge Vater (die irische Ikone Colm Meaney) zwar, doch insgeheim ist er mächtig stolz auf seine Tochter, hat er doch selbst als kleiner Junge diesem Hobby gefrönt, was er ihr zunächst aber verschweigt. Als an ihrer Schule ein echtes Seifenkistenrennen mit Preisgeld, Pokal und allem Pipapo ausgerufen wird, ist Mary Feuer und Flamme.

Doch bis es dazu kommt, hat Nachwuchs-Regisseur André Nebe, der mit dieser irisch-deutschen Koproduktion sein Kinodebüt gibt, noch eine Menge zu erzählen: Von Marys Mitschülern, die sie, das rothaarige, sommersprossige Bauernmädchen, und ihren besten Freund Tom mit U-Hakerl, Tintenattacken und anderen Gemeinheiten traktieren, vom Alltag auf dem Hof, wo man auch als Elfjährige schon zum Hühnerfüttern ran muss und von Marys Mutter Katey (Susan Lynch sieht aus wie die Schwester von Geena Davis), die es auf der hochverschuldeten Farm nicht mehr aushält und am Ende ihre Familie im Stich lassen wird, um ihr Glück zu finden.

Viel Drama also in einem Kinderfilm, dessen Titel nach Komödie, Kurzweil und Tempo klingt. Richtig Fahrt nimmt das Werk am Schluss auf, wenn es zum finalen Seifenkistenrennen kommt. Auch wenn ein Trainings-Unfall von Mary im Off stattfindet und die Actionsequenzen nicht unbedingt dem aktuellen Standard (auch nicht dem europäischen) entsprechen, hat "Das große Rennen" seine aufregendsten und komischsten Momente immer dann, wenn es um die selbstgebauten Vehikel geht. Auf der anderen Seite wirken Marys mannigfaltigen Probleme zum Teil arg konstruiert. So wird nicht ganz klar, warum sie in der Schule stets gehänselt wird und warum nicht nur ihr einziger Freund wegziehen, sondern auch die Mutter gehen muss. Statt dieser "schweren" Themen hätten die kompakten 84 Minuten durchaus mehr irische Landschaft, mehr kindliche Unbekümmertheit und mehr Seifenkistenraserei vertragen können. lasso.

Das große Rennen - Ein abgefahrenes Abenteuer

Sie hat Benzin im Blut: Die elfjährige Mary (Niamh McGirr) lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was Räder hat und möglichst schnell fahren kann. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in seine selbstgebaute Seifenkiste. Als in Marys Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen - inklusive Preisgeld und Pokal - ausgerufen wird, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Gerade die reichen Jungs aus der Schule, die das Mädchen und seinen besten Freund Tom hänseln wann immer es geht, gehen mit teurem Material und Edel-Karts an den Start. Als Mary die Hoffnung schon fast aufgeben muss, erfährt sie von einem legendären Seifenkisten- Baumeister. Und es zeigt sich: Alle haben die pfiffige Mary unterschätzt ...

Warmherzige, sozial zurückhaltende, aber sehr genau erzählte Geschichte über die Kraft der Träume, über Verluste und die Pfiffigkeit der Schwachen.

Quelle: EuroVideo

Kinotrailer

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Niamh McGirr   als Mary Kensay
  Colm Meaney   als Frank Kensay
  Susan Lynch   als Katey Kensay
  Jonathan Mason   als Tom
  Eoin McAndrew   als Michael Magee
  Ciaran Flynn   als Roy
  Diarmuid Corr   als Mr. Anderson
  Tom Collins   als Boyle
  Ian Beattie   als Maurice Magee
 
Regie:  André F. Nebe  
Buch:  Rowan O’Neill  
Musik:  Eike Hosenfeld  
  Moritz Denis  
  Tim Stanzel  
Kamera:  Dirk Morgenstern  
Produzent:  Michael Garland  
  Martin Hagemann  
 

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