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Das hässliche Entlein & ich

Frei interpretierte CGI-Version des berühmten Märchens von Hans Christian Andersen.


Das hässliche Entlein & ich

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.09.2007

Originaltitel: The Ugly Duckling and Me

Kinderfilm/ Trickfilm

Dänemark/Deutschland/Frankreich/Irland 2006
Laufzeit: 85 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Michael Hegner, ...
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Frei interpretierte CGI-Version des berühmten Märchens von Hans Christian Andersen.

Ratso hat den kleinen Ugly an der Backe (Foto: Warner) Großansicht

Ratso hat den kleinen Ugly an der Backe (Foto: Warner)

Ratso, eine gerissene Stadtratte mit dem Ziel, eine große Karriere im Showbiz zu machen, landet auf der Flucht vor einer Rattenbande in einem Entengehege. Dort wird er vom aufgebrachten Federvieh mit einem Ei ertappt und sofort als Eierdieb verdächtigt. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich spontan zum Vater des Eis und das daraus schlüpfende Entlein Ugly zu seinem Sohn zu erklären.

Ratso kommt auf die Idee, aus der Hässlichkeit seines neuen Schützlings eine Jahrmarktsattraktion zu machen. Doch die Verwirklichung dieser Idee wird zu einer gefahrvollen Odyssee, in deren Verlauf die Ratte überraschend echte Vaterqualitäten entwickelt.

Gemeinsam gehen die zwei auf eine Reise (Foto: Warner) Großansicht

Gemeinsam gehen die zwei auf eine Reise (Foto: Warner)

Märchen ganz modern

Turbulente CGI-Komödie, die die klassische Märchenvorlage von Hans Christian Andersen sehr frei interpretiert. Die Synchronsprecher, darunter Rick Kavanian, Gaby Köster sowie die "Wilden Kerle"-Darsteller Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Sarah Kim Gries, überzeugen mit Witz und coolen Sprüchen, die "Das hässliche Entlein & Ich" zu einem Film für die ganze Familie machen.

Das hässliche Entlein & ich

Klassische dänische Märchen-Erzählkunst trifft auf moderne CGI-Animation nach Hollywood-Vorbild. Kann das gut gehen? Ja, kann es, wenn sich wie in diesem Fall versierte europäische Animations-Schmieden wie die dänische A Film und die irische Magma des Stoffs annehmen. Von Andersens Märchen ist nur noch das Grundmotiv geblieben, Hauptfigur in "Das hässliche Entlein & ich" ist die listige Ratte Ratso, die sich aus einer Notlage heraus als Vater des besagten Entenkükens, Ugly genannt, ausgeben muss. Temporeich und mit viel Wortwitz inszenieren Michael Hegner und Karsten Kiilerich die Abenteuer des rasch heranwachsenden Entleins und seines unfreiwilligen Ziehvaters als Zeichentrick-Roadmovie. Die 3D-Animationen sind trotz des vergleichsweise geringen Budgets ansprechend gelungen, die Gestaltung der Figuren spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an. Bei den Dialogen und der Blues-orientierten Musikauswahl haben die Macher eindeutig das etwas ältere Publikum im Blick. Der Geist von "Shrek" weht durch diese europäische Koproduktion, die jedoch nie in die bloße Kopie der großen US-Vorbilder abdriftet. Augenzwinkernd zitiert "Das hässliche Entlein" die Möwen aus "Findet Nemo" und das Party-Ende aus "Shrek", setzt aber durchaus eigene Akzente. Besonders gelungen inszeniert ist die plötzlich auftretende Teenager-Phase von Ugly und die Konfrontation mit seinem "Vater" Ratso. In der deutschen Fassung glänzt hier vor allem Wilson Gonzalez Ochsenknecht als Stimme des Teen-Entleins. Auch der omnipräsente Rick Kavanian, der Ratso die Stimme leiht, und der Kölner Comedy-Star Gaby Köster (als Ratten-Bandenchefin Phyllis) sind Volltreffer bei der Besetzung des frechen Märchens. Etwas rührselig wird es dann auch noch, als Ratsos Plan, seinen "Sohn" Ugly als Jahrmarktsattraktion zu vermarkten, auffliegt. Letztlich setzt sich aber doch die Vaterliebe durch. Und natürlich hat man auch das Motiv des hässlichen Entleins, das zum schönen Schwan mutiert, aus Andersens Märchen übernommen. Den Figuren selbst bleibt es überlassen, die Notbremse vor dem Abdriften in zu viel Sentimentalität zu ziehen und die Szenerie mit einem beherzten "Jetzt wird's aber kitschig" zu kommentieren. Insgesamt ist "Das hässliche Entlein & ich" als bunte Mischung aus Vater-Sohn-Drama, Roadmovie, Märchen und Comedy vollauf gelungen und garantiert 90 kurzweilige Kinominuten für Zuschauer nahezu aller Altersklassen. Ganz nebenbei wird auch noch die Moral von Andersens Märchen transportiert und der Hässlichkeit ihr Makel genommen. Denn, wie Ratso treffend bemerkt, "vergeuden die Schönen ihr ganzes Leben mit früh ins Bett gehen und Handcreme." jl.

Sprecher:  Rick Kavanian   als Ratso
  Sandro Ianotta   als Ugly als Kind
  Wilson Gonzalez Ochsenknecht   als Ugly als Teenager
  Sarah Kim Gries   als Jessie
  Gaby Köster   als Phyllis
  Thomas Hackenberg   als Wesley
  Till Hoheneder   als Ernie/William
  Michael Koslar   als Frank
  Volker Wolf   als Stan
  Barbara Ratthey   als Esmeralda
  Katja Liebing   als Peep Olga
 
Regie:  Michael Hegner  
  Karsten Kiilerich  
Buch:  Mark B. Hodkinson  
Produzent:  Irene Sparre Hjorthøj  
  Moe Honan  
  Gladys Morchoisne  
 

Das hässliche Entlein & ich in der Fotoshow

 

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