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Das Inferno - Flammen über Berlin

TV-Katastrophen-Film um einen Großbrand im Berliner Fernsehturm.


Das Inferno - Flammen über Berlin

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Erhältlich seit:
17.08.2007

Originaltitel: Das Inferno - Flammen über Berlin

Action

Deutschland 2007
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Klaus J. Behrendt
Silke Bodenbender
Stephan Luca

Regie: Rainer Matsutani
Warner Home Video Germany

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Das Inferno - Flammen über Berlin

Männer, die durchs Feuer gehen: Rainer Matsutanis feuriges Spektakel kann gewisse Parallelen zu prominenten Hollywood-Vorbildern nicht verhehlen, ist aber ein packender Genre-Film.

Eine Sturmflut, die Hamburg unter sich begräbt; ein Tsunami, der Sylt zu überfluten droht; eine Feuersbrunst, die Dresden niederbrennt; ein Tornado, der durch die Hauptstadt fegt: Deutsche Produzenten lassen nichts aus, um das einstige Kinogenre "Desaster Movies" telegen zu adaptieren. "Das Inferno", produziert von Wiedemann & Berg, setzt sogar noch eins drauf: Brannte in "Flammendes Inferno" (1974) bloß ein schlichter Wolkenkratzer, muss in dem ProSieben-Film der Berliner Fernsehturm dran glauben, der schon in "Tornado" ziemlich demoliert wurde.

Nun ist es natürlich keine besonders originelle Erkenntnis, dass die Fans dieses Genres in erster Linie überzeugende Spezialeffekte erwarten und wenig Wert auf ausgefeilte Wortwechsel legen. Trotzdem sind die Dialoge von teilweise bemerkenswerter Schlichtheit. Bei aller Bewunderung für die Professionalität der optischen Effekte: Von einer Firma, die immerhin auch "Das Leben der Anderen" hergestellt hat, hätte man in dieser Hinsicht etwas mehr Niveau erwarten dürfen.

Angesichts des hohen Spannungsniveaus und der packenden Bilder aber hört man ohnehin nur mit halbem Ohr auf die wenigen Wortfetzen, zu denen die von einer Feuersbrunst in die nächste stolpernden Hauptfiguren überhaupt in der Lage sind. Deutlich höheren Anteil an der akustischen Wirkung hat die donnernde Musik von Philipp F. Kölmel, die auch dann noch für Spannung sorgt, wenn den Flammen mal die Luft ausgeht. Das aber ist nur selten der Fall, weshalb die Feuersbrunst unangefochtene Hauptdarstellerin des Spektakels ist.

Dabei beginnt alles ganz harmlos: eine Schweißarbeit, ein Schwelbrand, stiller Qualm - und dann bricht wie aus heiterem Himmel das Inferno los. Eine Rauchgasexplosion im Restaurant des Fernsehturms sorgt dafür, dass sich die Flammen mit rasender Geschwindigkeit ausbreiten. Wenn das Feuer nicht gelöscht werden kann, reißen die Zugbänder, mit denen die knapp 5.000 Tonnen schwere Aussichtskugel am Turm befestigt ist. Das Schicksal der Menschen scheint besiegelt. Letzte Hoffnung ist ausgerechnet ein Taxifahrer (Stephan Luca), der früher ebenfalls Feuerwehrmann war, bis er zu Unrecht in Ungnade fiel. Aber da seine Exfreundin (Silbe Bodenbender) im Restaurant arbeitet, stürzt er sich selbstredend todesmutig in die Flammenhölle.

Die Geschichte mag nicht gerade komplex sein, aber sehenswert ist "Inferno" trotzdem. Markige Kerle, große Gefühle, konkurrenzlos gute Effekte und am Ende ein fesselnder Wettlauf mit der Zeit: prima Popcorn-Fernsehen. tpg.

Das Inferno - Flammen über Berlin

Der junge Feuerwehrmann Tom (Stefan Luca) soll vor einem Jahr den Tod eines Freundes verschuldet haben - zumindest glauben das seine Kollegen und Toms Chef, Branddirektor Horst Strasser. Seitdem fährt Tom Taxi. Als im Berliner Fernsehturm ein gewaltiges Feuer ausbricht und sich unter den Eingeschlossenen auch Toms Ex-Freundin Katja (Silke Bodenbender) befindet, widersetzt er sich allen Regeln und stürmt in den brennenden Turm. Zusammen mit der Feuerwehr nimmt er einen aussichtslosen Kampf gegen das Feuer auf. Eine Evakuierung der Besucher ist nach einem Einsturz des Treppenhauses ausgeschlossen und die Turmkugel scheint der immensen Hitze nicht mehr lange standhalten zu können. In wenigen Stunden wird sie fallen - und damit der ganze Turm. Da hat Tom die entscheidende Idee: Die Sprengung von CO2-Gasflaschen könnte Kohlendioxid im Turm verteilen und so das Feuer ersticken. Strasser selbst springt in einer halsbrecherischen Aktion mit den benötigten Sprengsätzen auf den Fernsehturm. Doch Strasser hat noch eine eigene Rechnung mit Tom offen...

Quelle: Warner Home Video

Audiokommentar: von Regisseur Rainer Matsutani
Dokumentation: Storyboard-Vergleich: Vom Layout zur fertigen Szene
Making Of:

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Klaus J. Behrendt   als Branddirektor Horst Strasser
  Silke Bodenbender   als Katja Strasser
  Stephan Luca   als Tom
  Christian Kahrmann   als Henning
  Sabine Wolf   als Gila
  Wolfram Teufel   als Thannhäuser
  Niels Bruno Schmidt  
  Jaymes E. Butler   als der Amerikaner
  Sophie Bristell   als Francine
 
Regie:  Rainer Matsutani  
Buch:  Frank Raki  
Kamera:  Gerhard Schirlo  
Produzent:  Max Wiedemann  
  Quirin Berg  
 

Fassungen

 

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Features

 

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