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Das Jahrhundert des Kinos - 100 Jahre Film, DVD 06: Skandinavien, Australien, Neuseeland


Das Jahrhundert des Kinos - 100 Jahre Film, DVD 06: Skandinavien, Australien, Neuseeland (OmU)

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Erhältlich seit:
28.11.2005

Originaltitel: Das Jahrhundert des Kinos - 100 Jahre Film, DVD 06: Skandinavien, Australien, Neuseeland

Dokumentation/ Film

Schweden/Australien/Großbritannien/Neuseeland 1995-1996
Laufzeit: 183 Min.
FSK: ab 12

Regie: Stig Björkman, ...
absolut MEDIEN

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Skandinavien - Kino der Neugier:
Eine Exkursion durch das eigenartige Filmemachen der wohl bedeutendsten skandinavischen Regisseure. Ingmar Bergman, vernachlässigte die Schauspieler, wie aus einem Gespräch von 1966 hervorgeht. Lars von Trier liebte seine Schauspieler zunächst nur halbtags. Liv Ullmann erzählt von Ingrid Bergman und Ingmar Bergman und ihrem Film & Regisseur Stefan Jarl erklärt seinen Ansatz von Dokumentarfilm, bei dem es sich weniger um cinéma vérité
als die eigene, subjektive Interpretation der Realität handele. Lars von Trier ist sehr optimistisch, was die Zukunft des Filmes angeht: "Wenn man den Film mit der Malerei vergleicht, so sind wir erst in der Epoche der Höhlenzeichnungen angelangt und haben noch einen langen Weg vor uns."

Australien - 40.000 Years of Dreaming:
Was sind Filme: Propaganda, Mythen, Kunst, Belehrung, Instruktion, Unterhaltung, Kraft? Für George Miller sind Filme zunächst visuelle Musik, so wie sein eigener Film 'Mad Max'. Er bezeichnet diesen Film als ein Stück visuellen Rock'n Rolls, den er ohne Ton schnitt, um einen Rhythmus für das Auge zu schaffen. Ein Film der den universellen Mythos
des Helden transportiert, die Franzosen interpretierten ihn als post-apokalyptischen Western, die Japaner fanden ihren Samourai wieder und in Skandinavien sahen viele in Mad Max den Urtyp des Wikingers. Filme können also öffentliche Träume und Mythen sein, und insbesondere in Australien, die 40.000jährige Tradition des Träumens fortsetzen...

Neuseeland - Kino der Unruhe:
Neuseeland hatte keine wirkliche Filmindustrie bis 1952. In diesem Jahr gründete der Pionier des neuseeländischen Films John O'Shead die 'Pacific Films'. Zu seinen Hauptwerken gehören die Filme 'Broken Barrier' aus dem Jahre 1952 und 'Runaway' aus dem Jahr 1964. Bis in die siebziger Jahre produzierten die Neuseeländer hauptsächlich
Dokumentarfilme, die ein schönes, idyllisches Neuseeland beschrieben. So wie es der Fall von 'Wayleggo' (1965) von Robert Kingsbury und 'This is New Zealand' (1970) von Hugh Macdonald ist. Erst Filmemacher der 80er Jahre wendeten dem pittoresken Neuseeland den Rücken. Sam Neill
zeigt Ausschnitte aus den Filmen 'The Lost Tribe' (1985), 'Beyond reasonable Doubt' (1980 - beide von John Laing); und 'Vigil' (1984 - von Vincent Ward). Die zuvor idyllische Landschaft wirkt plötzlich bedrohlich, die Verbrechen an den Ureinwohnern werden endlich zur Sprache gebracht, wie in den Filmen 'Utu' von Geoff Murphy und 'Patu' von Merata Mita
(beide aus dem Jahre 1983). Für Neill ist es eine Art von Rache am britischen Empire, jegliche Autorität - Justiz, Polizei, Lehrer, Priester - als dumm und korrupt darzustellen, wie am Beispiel 'Goodbye Pork Pie'(1981) von Geoff Murphy und 'An Angel at my table' (1990) von Jane Campion zu belegen ist. Das neuseeländische Kino der 90er Jahre
beschäftigt sich mit menschlichem Wahnsinn wie 'Braindead' (1992) und 'Heavenly Creatures' (1994) von Peter Jackson. Kinothemen wie dieser Wahnsinn oder die Einsamkeit verschwinden langsam zugunsten Jane
Campions 'The Piano' (1993) oder anderer...

Quelle: absolut Medien

 
Regie:  Stig Björkman  
  Dr. George Miller  
  Sam Neill  
 

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