
Der Mord an einem engen Freund veranlaßt den US-Präsidenten dazu, gegen das Kali- Drogenkartell vorzugehen und eine Guerillatruppe nach Kolumbien zu schicken. CIA-Direktor Jack Ryan wird von der Aktion nicht informiert. Erst als er bei einem Besuch in Bogota nur knapp einem Anschlag entgeht, wird ihm bewußt, daß das Weiße Haus ein doppeltes Spiel spielt. Als sich der Schattenkrieg zur Katastrophe entwickelt, läßt die US-Regierung ihre Soldaten sitzen. Ryan geht selbst nach Kolumbien, um sie zu retten.
Mit der dritten Verfilmung eines Jack-Ryan-Bestsellers ist Philip Noyce ("Sliver") der große Wurf gelungen. Harrison Ford kann in dieser intelligenten, actionreichen Adaptation an seine Meisterleistung in "Auf der Flucht" nahtlos anknüpfen. Wie er sich durch einen Irrgarten der Intrigen schlängelt, um nach grandiosen 141 Minuten als Sieger aus dem Kampf gegen Korruption hervorzugehen, ist allerbeste Kinounterhaltung.