Richard Gere versteht es nach wie vor, die Frauenherzen im Sturm zu erobern. In der Verfilmung des Bestsellerromans von Nicholas Sparks erliegt Diane Lane seinem Charme.
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Paul und Adrienne kommen sich beim Strandspaziergang lächelnd näher (Foto: Warner)
Paul und Adrienne kommen sich beim Strandspaziergang lächelnd näher (Foto: Warner)
Der US-Schriftsteller Nicholas Sparks ist ein Mann der großen Gefühle. Regelmäßig dienen seine Bestseller Hollywood-Regisseuren als Vorlage für fesselnde Liebesgeschichten. Luis Mandoki verfilmte etwa "Message in a Bottle", Nick Cassavetes "Wie ein einziger Tag". In Nicholas Sparks' Büchern geht es vor allem um die erste Liebe und die zweite Chance. Als Schauplatz der Handlung dient meist die Landschaft um North Carolina - wohl nicht zuletzt, weil der Autor dort mit seiner Familie lebt.
In die dortigen Outer Banks reist in "Das Lächeln der Sterne" Adrienne Willis (Diane Lane), deren Leben gerade im Chaos zu versinken droht. Ihr Ehemann betrügt sie, der Teenager-Tochter vermag sie nichts Recht zu machen. Kurz entschlossen nimmt sie das Angebot einer Freundin an, sich in deren Pension ins Küstenstädtchen Rodanthe zurückzuziehen. Dort will sie ihre Probleme in Ruhe überdenken. Doch ihr Plan geht nicht auf.
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Da haben sich zwei verwandte Seelen gefunden (Foto: Warner)
Da haben sich zwei verwandte Seelen gefunden (Foto: Warner)
Stürmische Zeiten
Zum einen kündigt das Wetteramt einen gewaltigen Sturm an - nicht ungefährlich, steht das Haus doch direkt am Strand -, zum anderen taucht ein gewisser Dr. Paul Flanner (Richard Gere) auf und nimmt sich ein Zimmer. Es stellt sich heraus, dass der charmante Mediziner ebenfalls in einer schweren Existenzkrise steckt...
Richard Gere und Diane Lane sind die Idealbesetzung für diese Romanverfilmung. Äußerst glaubwürdig nähern sich die beiden seelisch Verletzten einander an, während sich draußen ein Jahrhundertunwetter zusammenbraut. Die gereiften, ausdrucksstarken Schauspieler, deren Zusammenspiel eine wahre Freude bereitet, lassen die tiefen Gefühlswelten der Figuren lebendig werden und überzeugen als neues Traumpaar des romantischen Films.
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Ein Tag am Strand verdrängt Kummer und Sorgen (Foto: Warner)
Ein Tag am Strand verdrängt Kummer und Sorgen (Foto: Warner)
Ein Fall für Taschentücher
Und weil es in dem gelungenen Spielfilmdebüt von TV-Regisseur George C. Wolfe um Romantik pur geht, fing Kameramann Affonso Beato wunderbare Aufnahmen ein. Der Soundtrack von Jeanine Tesoris unterstreicht die romantische Stimmung noch. Also: Taschentücher bereit halten - dieser Film rührt zu Tränen. Und am Ende lächeln nicht nur die Sterne. Lassen Sie sich verzaubern!