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Das Leben ist ein Spiel

Verwirrspiel um ein gewieftes Gaunerpärchen, daß es auf fünf Millionen Francs in einem Koffer abgesehen hat. 50. Film von Claude Chabrol.


Das Leben ist ein Spiel

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Erhältlich seit:
07.04.2004

Originaltitel: Rien ne va plus

Thriller/ Komödie

Frankreich/Schweiz 1997
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 16

Isabelle Huppert
Michel Serrault
François Cluzet

Regie: Claude Chabrol
Concorde Home Entertainment

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Das Leben ist ein Spiel

Der in Ehren ergraute Gentleman-Gangster Victor und seine wesentlich jüngere Partnerin Betty haben sich über die Jahre auf lukrative Trickbetrügereien spezialisiert. Als Betty den Geschäftsmann Maurice, der für ein multinationales Unternehmen arbeitet, kennenlernt, wittert sie den großen Coup. Denn Maurice soll einen kleinen Koffer, in dem sich fünf Millionen Franken befinden, von der Schweiz nach Guadeloupe transferieren. Doch die Jagd nach dem begehrten Objekt erweist sich als ein außerordentlich kompliziertes Spiel auf Leben und Tod.

Mit seinem 50. Werk schüttelt Altmeister Claude Chabrol eine ebenso intelligente wie amüsante Gaunerkomödie aus dem Ärmel. Dabei greift der bissige Analytiker des arroganten Großbürgertums mit Grand Dame Isabelle Huppert ("Madame Bovary") und Michel Serrault ("Die Phantome des Hutmachers") auf zwei seiner Lieblingsdarsteller zurück. Die beiden sind es auch, die dieser doppelbödigen Farce jenen süffisanten Charme, den Chabrols Filme seit jeher auszeichnen, verleihen. Bei dem mit zahlreichen überraschenden Plotwendungen gespickten Verwirrspiel werden insbesondere Fans des französischen Krimis auf ihre Kosten kommen.

Das Leben ist ein Spiel

Zum Jubiläum ein locker aus der Meisterhand geschütteltes Fondue à la française: Claude Chabrol, bissiger Analytiker abgründiger Begierden der Bourgeoisie, gönnt sich mit seinem 50. Film eine wunderbar entspannte, intelligent dialogisierte und von sanften Teufeleien begleitete Gaunerkomödie, die mit fortschreitender Handlung jede Menge doppelte Böden, Falltüren und überraschende Wendungen offenbart, die dann doch den guten alten bösen Chabrol am Werk zeigen. Was als klassische Trickbetrügerfarce beginnt, entwickelt sich zu einem atemlosen und süffisanten Millionenspiel mit internationalem Flair.

Nach eigenem Drehbuch schickt Chabrol seine Lieblingsschauspieler Isabelle Huppert (fünfmal) und Michel Serrault (der unvergessene "Hutmacher") als Kleingauner, die relativ bequem am Rand der Gesellschaft(en) leben und Vorsicht walten lassen, in eine Geldaffäre, die eine Nummer zu groß für sie ist. Betty und Victor wollen an die fünf Millionen in einem kleinen Koffer, der von Sils Maria in der Schweiz seine große Reise nach Guadeloupe auf den Antillen antritt. Bettys Lover will die beiden austricksen, doch bald taucht ein vierter Mann im Spiel auf, durch den es tödlich wird.

Was sich zu Beginn andeutete, die Bluffs und Finten betrogener Betrüger, führt Chabrol elegant in absolut surreale Höhen, so daß die Auflösung nicht nur eine Sache geschickter Spannungsverzögerung ist (nicht umsonst hat Chabrol ein Hitchcock-Buch mit Rohmer geschrieben), sondern auch eine der Kombinationsgaben, die geschickt den Zuschauer einbeziehen: Chabrol täuscht, aber immer mit Noblesse. Zu den inszenatorischen Höhepunkten zählt eine psycho-physische Folter im Dialogduell zum Arienfinale der "Tosca". Ein Vergnügen für Kriminalkomödienfreunde jeder Art. Glückwunsch, Maître! ger.

Darsteller:  Isabelle Huppert   als Betty
  Michel Serrault   als Victor
  François Cluzet   als Maurice
  Jean-François Balmer   als Monsieur K.
  Jackie Berroyer   als Chatillon
  Jean Benguigui  
  Mony Dalmès  
  Thomas Chabrol  
  Greg Germain  
  Nathalie Kousnetzoff  
 
Regie:  Claude Chabrol  
Buch:  Claude Chabrol  
Musik:  Matthieu Chabrol  
Kamera:  Eduardo Serra  
Produzent:  Marin Karmitz  
 

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Features

 

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