
Die Soldaten Badass Budduskey und Mule Mulhall haben eine Woche Zeit, um einen 18-jährigen Dieb, Larry Meadows, von Virginia ins Navy-Gefängnis in Maine zu bringen. Ihr Plan ist, ihn schnell abzuliefern und sich die verbleibenden Tage zu vergnügen. Doch das ändert sich, als sie Sympathien für Larry entwickeln, der nichts weiter als ein unkontrollierbarer Kleptomane ist. Badass und Mule entscheiden, Larry in ihre Pläne einzuschließen. Sie eskortieren ihn durch Bars und Partys bis zu einer Prostituierten und erkennen schließlich, dass sie ihm mit dem Aufzeigen der Welt, die er vermissen wird, kaum die Freude machen können, die sie im Sinn hatten.
Mit Hal Ashbys Regie, Robert Townes Drehbuch und Hauptdarsteller Jack Nicholson in einer seiner besten Rollen wurde "Das letzte Kommando" nach dem Roman von Darryl Ponicsan zu einem der ersten Klassiker der 70er Jahre. Nicholsons Killer-Lächeln, seine aufbrausende Wut und die anarchistische Haltung, die ihm kurz darauf zu Ruhm mit "Chinatown" verhalfen sollte, wurde von Ashby wunderbar ins Licht gesetzt, ohne dass er sich von Nicholson je die Show stehlen ließ. Mit Randy Quaids und Otis Youngs nicht weniger starken Leistungen ist "Das letzte Kommando" ein charakterorientiertes, humorvolles Drama der Meisterklasse.