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Das Lied vom Trompeter

Heldenepos um die Arbeiterbewegung der Weimarer Republik.


Das Lied vom Trompeter

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Erhältlich seit:
17.06.2013

Originaltitel: Das Lied vom Trompeter

Drama

DDR 1964
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12

Horst Jonischkan
Erik Veldre
Doris Abeßer

Regie: Konrad Petzold
ICESTORM Entertainment

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Arbeitersohn Franz Weineck aus Halle will für die Musik leben. Freund Alfons, der im Ersten Weltkrieg einen Arm verloren hat, schenkt ihm eine Trompete. Fritz erkennt, dass einfache Leute auch nach dem Sturz des Kaiserreichs um ihre Rechte kämpfen müssen und nutzt das Instrument als Signalhorn bei Veranstaltungen der Arbeiterbewegung. Eine Aktion um ein Waffenlager geht durch seine Unerfahrenheit verloren. Als Ernst Thälmann 1925 in Halle spricht, bläst er Alarm, während die Polizei anrückt. Thälmann wird von den Genossen gerettet, Fritz von Uniformierten erschossen.

Das Heldenepos der DEFA um eine authentische Figur aus der Arbeiterbewegung basiert auf dem in der DDR bekannten Buch "Unser kleiner Trompeter" von Otto Gotsche. Regisseur Konrad Petzold (1930-1999) inszenierte zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendfilme ("Alfons Zitterbacke") und Indianerfilme mit Gojko Mitic ("Osceola", "Weiße Wölfe"). Der populäre Schauspieler Günther Simon (1925-1972) nahm nach dem Zweiteiler "Ernst Thälmann" (1954/55) die Rolle des kommunistischen Arbeiterführers wieder auf. Die Kritik lobte die im Totalvisionsformat aufgenommenen Massenszenen.

Der Arbeitersohn Fritz Weineck liebt die Musik schon von Kindesbeinen an. Als sein Freund Alfons als Krüppel aus dem Krieg zurückkehrt, schenkt er Fritz seine für ihn nutzlos gewordene Trompete. Fritz wird zum "kleinen Trompeter" der Genossen, der sein Instrument für politische Zwecke als Signalhorn nutzt, im verzweifelten Kampf um die Rechte der Arbeiter nach dem Sturz des Kaiserreichs. Doch dann kommt durch sein Verschulden ein Kamerad beim Kampf um ein Waffenlager ums Leben. Am 13. März 1925 avanciert Fritz zum Helden. Im Hallenser "Volkspark" findet eine große Kundgebung der KPD statt. Ernst Thälmann will zu den Arbeitern sprechen, doch die Polizei ist angewiesen, genau das zu verhindern. Mit brutaler Gewalt und Schüssen geht sie gegen die Masse vor. Fritz Weineck lässt seine Trompete erklingen. Thälmann kann rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Der "kleine Trompeter" jedoch zahlt mit seinem Leben.

Ein Film der DEFA nach dem Roman "Unser kleiner Trompeter" von Otto Gotsche

Quelle: Icestorm

 

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